<?xml version='1.0' encoding='UTF-8'?><?xml-stylesheet href="http://www.blogger.com/styles/atom.css" type="text/css"?><feed xmlns='http://www.w3.org/2005/Atom' xmlns:openSearch='http://a9.com/-/spec/opensearchrss/1.0/' xmlns:georss='http://www.georss.org/georss' xmlns:gd='http://schemas.google.com/g/2005' xmlns:thr='http://purl.org/syndication/thread/1.0'><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403</id><updated>2011-07-08T10:09:20.158-07:00</updated><title type='text'>Coyote Corner</title><subtitle type='html'></subtitle><link rel='http://schemas.google.com/g/2005#feed' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/posts/default'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default?max-results=100'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/'/><link rel='hub' href='http://pubsubhubbub.appspot.com/'/><link rel='next' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default?start-index=101&amp;max-results=100'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><generator version='7.00' uri='http://www.blogger.com'>Blogger</generator><openSearch:totalResults>218</openSearch:totalResults><openSearch:startIndex>1</openSearch:startIndex><openSearch:itemsPerPage>100</openSearch:itemsPerPage><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-171727656385752588</id><published>2010-04-28T06:44:00.000-07:00</published><updated>2010-04-28T06:50:24.777-07:00</updated><title type='text'>That's all, folks</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S9g89tRtuCI/AAAAAAAAAtQ/jVG77bL8CEY/s1600/IMG_0801.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S9g89tRtuCI/AAAAAAAAAtQ/jVG77bL8CEY/s320/IMG_0801.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5465185178637678626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es sind mittlerweile viereinhalb Jahre her, dass wir uns an dieser Stelle jeweils mittwochs kennengelernt haben – Sie mich ein bisschen besser als ich Sie, falls Sie den Coyote Corner regelmässig besucht haben. Aber ich habe über die Jahre auch einiges über Sie erfahren. Zum Beispiel, dass Sie gern schadenfreudig sind. Ich habe oft am meisten Zuschriften erhalten zu Kolumnen, in denen ich mich auf die eine oder andere Art zum Affen gemacht habe. Das hat Sie amüsiert. Rund 220 Geschichten habe ich in der Zeit aus der Mojave Wüste geschrieben – von einem Ort, an dem nichts passiert. Als wir die Kolumne angefangen haben, hätten wir wahrscheinlich alle nicht gedacht, dass sie so lange laufen würde, ich zu allerletzt. Aber irgendwie hat sich die Kolumne wie das Wüstenleben selbst entwickelt. Dass hier nichts passiert, ist nur der erste Eindruck. Dann schärft sich der Blick und der Wüsten Mikrokosmos wird zu einem eigenen Universum mit einer ganzen Fülle von Geschichten. Es hat Spass gemacht, Ihnen „meine“ Wüste näherzubringen, aber alles muss mal ein Ende haben und ich denke, nun ist ein guter Zeitpunkt. Ich werde diesen Sommer viel reisen und mich neuen Projekten zuwenden. Und nein, ich verlasse die Wüste nicht für New Orleans – ein Gedanke, über den ich vor ein paar Wochen hier sinniert habe. Und nochmals nein – ich höre nicht auf, weil ich von Ihnen bitter enttäuscht bin, dass mir auch nach vier Jahren noch keiner von Ihnen einen Swimming Pool geschenkt hat. (Ich würde diese Enttäuschung nur als milde einstufen – man kennt ja seine Pappenheimer). Es hat mich gefreut, dass ich einige von Ihnen zu einer Reise in die Gegend gelockt habe – eine Tat, für die ich hoffentlich bald das Twentynine Palms Chamber of Commerce Verdienstkreuz erhalten werde. Das würde ich Sie natürlich kurz wissen lassen. Die gesammelten Kolumnen finden Sie übrigens auf: LilianeLerch.com. Und – es war mir eine Ehre – so long, good-bye.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-171727656385752588?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/171727656385752588/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=171727656385752588' title='3 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/171727656385752588'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/171727656385752588'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/04/thats-all-folks.html' title='That&apos;s all, folks'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S9g89tRtuCI/AAAAAAAAAtQ/jVG77bL8CEY/s72-c/IMG_0801.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>3</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8498642291066878650</id><published>2010-04-21T18:45:00.000-07:00</published><updated>2010-04-21T18:46:20.640-07:00</updated><title type='text'>Herzlich Willkommen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qYdmB9cI/AAAAAAAAAtI/BvtdOL5M1yo/s1600/IMG_0723.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qYdmB9cI/AAAAAAAAAtI/BvtdOL5M1yo/s320/IMG_0723.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462772210261423554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor gut zwei Wochen hat mich mein Freund Skylar aus LA angerufen. Er und seine Freundin Erlea würden mich für ein paar Tage besuchen kommen. OK? OK. Erlea habe von ihrem Grossvater im Baskenland etwas Geld geerbt. Nicht viel. Aber immerhin. Sie überlege sich, in Joshua Tree ein Haus zu kaufen. Nun ist der Moment, sage ich. Das Schlimmste dürfte vorbei sein im Immobilienmarkt, aber die Preise sind noch nicht gestiegen. Sie kommen, treffen sich mit einem Makler und finden nichts. Was sie sich leisten könnten, sieht entweder heruntergekommen aus oder ist blöd gelegen. Was ihnen gefallen würde, können sie sich nicht leisten. Dann, am selben Abend macht Erlea online ihre Nachforschungen und sieht etwas, was schier unglaublich klingt: ein riesiges, halbfertiges Haus auf 8 - in Worten acht – Fussballfeldern Land an bester Lage in Joshua Tree für 29 000 – in Worten neunundzwanzig tausend – Dollar. Was ist hier falsch, denkt man automatisch, Zwei Wochen später ist immer noch nichts falsch. Was schon steht, ist mindestens 100 000 Dollar wert. Das Land ist, konservativ geschätzt, 60 000 Dollar wert – es ist unverschandeltes Wüstenland, äusserst privat gelegen und trotzdem einfach zugänglich. Es war das Traumhaus eines Paars – einer von ihnen ist plötzlich gestorben, der andere konnte und wollte nicht weiterbauen. Das Haus fiel an die Bank und das war das Ende. Und der Anfang für Erlea und Skylar, denn die Bank wollte den Klotz am Bein so schnell wie möglich loswerden. Plötzlich waren da noch zwei Mitbieter. Erlea und Skylar boten 35 000 Dollar und bekamen den Zuschlag. Die ersten Tage sind die beiden jungen Künstler zwischen Euphorie, Angst über den einen Mut und Überwältigung hin und her geschwankt. Nun lernen sie alles über Solarenergie, Wasserzufuhr, Wüstenmaterialien und Erdbebensicherheit. Und das mit den Schuhen, das wird Erlea auch bald lernen. Hoffentlich nicht “the hard way”.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8498642291066878650?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8498642291066878650/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8498642291066878650' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8498642291066878650'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8498642291066878650'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/04/herzlich-willkommen.html' title='Herzlich Willkommen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qYdmB9cI/AAAAAAAAAtI/BvtdOL5M1yo/s72-c/IMG_0723.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5229456661480947809</id><published>2010-04-21T18:27:00.000-07:00</published><updated>2010-04-21T18:45:17.489-07:00</updated><title type='text'>Ausgespuckt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qHl3UI2I/AAAAAAAAAtA/3t06b65M9wY/s1600/P1070341.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qHl3UI2I/AAAAAAAAAtA/3t06b65M9wY/s320/P1070341.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5462771920423625570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kürzlich hat mir eine Freundin aus der Schweiz ein Buch geschickt, das ihr beim Stöbern in die Hände gefallen ist: Durch den Sand – Schriftstellerinnen in der Wüste. Sie hätte natürlich sofort an mich gedacht, hat sie geschrieben, und sie sei neugierig, ob ich Gemeinsamkeiten fände, den gemeinsamen Nenner. Mhm. Erst war ich mal erstaunt. Es war mir bis anhin nicht bewusst gewesen, dass ich zu einer so klar definierten Spezies gehöre - Frau, Schreiben, Wüste. Beim Lesen hat sich allerdings schnell herausgestellt, dass die meisten Geschichten und Betrachtungen nicht von Wüstenbewohnerinnen geschrieben sind, sondern von Wüstenreisenden. Ob in Afrika, im Nahen Osten oder in Amerika, ob heute oder vor hundert Jahren – die Wüsten der Welt scheinen dieselben  Gedanken und Gefühle hervorzurufen. Vom Glück der Stille ist die Rede und vom Stillstehen der Zeit, vom Schärfen des Blicks und einem ganz andern Erfahren von Natur und Gefahr. Und natürlich vom Zurückgeworfensein auf sich selber – alles Dinge, über die ich auch schon geschrieben habe. Die Wüste hat eine Art, diejenigen, die nicht hierher gehören, schnellstens wieder auszuspucken, hat mir letzthin einer gesagt, ein Immobilienhändler, seltsamerweise. Das Rausspucken scheint nicht nur für Wüstenbewohner und solche, die es werden wollen zu gelten, sondern lustigerweise auch für die Schriftstellerinnen in der Wüste. Twentynine Palms kommt in der Sammlung gleich zweimal vor. Einmal in einem Text von Tanja Dückers, der mir authentisch erscheint und mich für ihr Buch interessiert. Und einmal in einem Text über eine nächtliche Wüstenfahrt von Christa Wolf, der für mich als Einheimische geradezu lächerlich unpräzis ist. Vier falsche Benennungen sind mir in dem kurzen und leider obendrein noch uninteressanten Text aufgefallen – von Wüstennamen über Pflanzen zu Restaurants. Die ist wohl auch von der Wüste ausgespuckt worden, die Frau Wolf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5229456661480947809?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5229456661480947809/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5229456661480947809' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5229456661480947809'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5229456661480947809'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/04/ausgespuckt.html' title='Ausgespuckt'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8-qHl3UI2I/AAAAAAAAAtA/3t06b65M9wY/s72-c/P1070341.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-322415214634278048</id><published>2010-04-12T00:37:00.000-07:00</published><updated>2010-04-12T00:38:54.751-07:00</updated><title type='text'>Jammern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8LOAGQstqI/AAAAAAAAAs4/sBtfl3cwbLg/s1600/IMG_0668.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8LOAGQstqI/AAAAAAAAAs4/sBtfl3cwbLg/s320/IMG_0668.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5459152199402436258" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hätte Sie ja gern angelogen und Ihnen vorgemacht, wir hätten hier die prächtigsten Ostertage verlebt, aber sowas ist leider in den Zeiten des Internets schwer machbar. Ein paar Clicks und Sie wissen – die Lerch lügt wie gedruckt. Na ja, nicht wie gedruckt, sondern gedruckt in diesem Falle. Sonnig ists ja schon, aber kalt ists, um nicht zu sagen schweinekalt. Jaja, nicht so wie in der Schweiz, aber zu kalt. Für meinen Geschmack zumindest und für die jährlichen Durchschnittswerte genauso. Morgens und abends muss ich sogar noch ein bisschen heizen – einfach unerhört - und ich hab tatsächlich nochmals Propangas nachbestellen müssen, um die 18 Grad Tage und 8 Grad Nächte zu überstehen. Die Wildblumen lassen auch auf sich warten. Dabei sollen die doch dieses Jahr grossartig werden, weil wir einen regenreichen Winter hatten. Ein paar lausige Desert Gold hats ums Haus rum. Das sind so margeritenartige Teile in Bleichgelb, nichts besonders Aufregendes also. Ach ja, und ein Kaktus hat eine rosa Blüte. Mensch, da hol ich doch nicht mal die Kamera hervor. Dichte Teppiche in magenta, sonnengelb und violett sind was ich will. Berge, die auf der einen Seite in tief-orangem Velour überzogen scheinen und auf der andern ein wildes, buntes Patchwork an Wüstenschönheit zur Schau stellen. Ins Death Valley hätte ich mit einer Freundin fahren wollen, um besagte Schönheit zu fotografieren. Aber die Website mit dem Wildflower Report gibt die Blust nur mit 60% an. Tut mir leid, aber für 60% fahre ich bestimmt nicht zwei Stunden hin und zwei Stunden wieder zurück – auch nicht mit einem Hybrid. Unter einem Wow-Faktor von 200% bewege ich mich schlichtweg nicht vom Fleck. Man wird verwöhnt, wenn man weiss, es geht auch anders, ich gebs ja zu. In wenigen Monaten jammere ich dann, weil’s zu heiss ist. Es ist ein Jammern auf hohem Niveau, auch das bin ich mir bewusst. Aber da mussten Sie jetzt halt auch mal durch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-322415214634278048?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/322415214634278048/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=322415214634278048' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/322415214634278048'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/322415214634278048'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/04/jammern.html' title='Jammern'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S8LOAGQstqI/AAAAAAAAAs4/sBtfl3cwbLg/s72-c/IMG_0668.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-676384229643539375</id><published>2010-03-31T14:15:00.000-07:00</published><updated>2010-03-31T14:17:31.261-07:00</updated><title type='text'>Trailer Trash</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O71bgzuOI/AAAAAAAAAsw/PvPCsML1T7s/s1600/IMG_0256.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O71bgzuOI/AAAAAAAAAsw/PvPCsML1T7s/s320/IMG_0256.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5454910100268628194" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun bin ich also offiziell auf unterstem Wüstenniveau angekommen: ich habe einen Trailer im Garten stehen. Du bist ja so Trailer Trash, sagt mein Nachbar Kurt und meint es netterweise ironisch, denn die Bezeichnung ist alles andere als schmeichelnd. Trailer Trash ist der wenig respektvolle Ausdruck für eine weisse Person, die in einem Wohnwagenpark wohnt und sich durch schlechte Hygiene, schlampige Kleidung, raue Sprache und allgemeine Beschränktheit auszeichnet. Mittlerweile brauchts den Wohnwagenpark nicht mehr, um dem Ausdruck Genüge zu tun – allgemeines Schlampentum in all seinem ganzen Facettenreichtum reicht durchaus. Da ich nun aber eben besagten Trailer im Garten stehen und mich selber schon als Wüstenschlampe bezeichnet habe, halte ich kurz zur Eigenüberprüfung inne. Zählt das gelegentlich fettige Haar als schlechte Hygiene? Nicht wirklich. Die Jogginghose den ganzen Tag zu tragen und sie dann womöglich nachts anzubehalten, spricht nicht für mich, auch wenn das nur in fleissigen und nicht in faulen Phasen vorkommt. Raue Sprache? Aber nein, ich doch nicht. Gelegentliche Direktheit kann sich schon ergeben – nur provoziertermassen, ich schwörs. Also doch kein Trailer Trash – wenn da nicht der Trailer selbst wäre. Ich hüte ihn für meine Freundin Jamie, die mir versprochen hat, sie würde das Ding bald zum Juwel herrichten. Was ich unter bald verstehen muss, habe ich dummerweise nicht gefragt, als ich zur Zwischenlagerung einwilligte. Nun können auch die pittoresk, extra für Sie hindrapierten Klappstühle nur gerade aus diesem Winkel über die Tatsache hinwegtäuschen, dass hinter dem Trailer dessen alter Herd und eine Spühle stehen. Die unvorteilhafte Seite ist denn auch diejenige, die man vom Eingang her sieht. Das hatte ich leider bei der Lieferung nicht bedacht. Und wenn so ein Teil erst mal im Sand steht, gibts daran leider von Menschenhand nichts mehr zu rütteln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-676384229643539375?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/676384229643539375/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=676384229643539375' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/676384229643539375'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/676384229643539375'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/03/trailer-trash.html' title='Trailer Trash'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O71bgzuOI/AAAAAAAAAsw/PvPCsML1T7s/s72-c/IMG_0256.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1130931946460553765</id><published>2010-03-31T14:10:00.000-07:00</published><updated>2010-03-31T14:15:26.637-07:00</updated><title type='text'>Ich gehe fremd</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O7VVH4PHI/AAAAAAAAAso/C6RpUlBMcHc/s1600/IMG_0365.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O7VVH4PHI/AAAAAAAAAso/C6RpUlBMcHc/s320/IMG_0365.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5454909548797639794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von allen Fotos, die ich letzte Woche in New Orleans gemacht habe, gefällt mir dieses hier besonders. Blah, blah New Orleans – wer’s glaubt, sagen Sie vielleicht. Vertrauen ist alles, sage ich, das Foto wurde im Croissant d’Or im French Quarter aufgenommen. Ich habe viel fotografiert in dieser Stadt, Häuser hauptsächlich und ich konnte mich nicht für ein einzelnes Bild entscheiden - New Orleans hat immer auch was mit Fülle zu tun. Die Phantasie ist mit mir durchgegangen. Ich hab mich in viele Häuser verliebt – gross, klein, alt und noch älter. Und ich hab mich in diese Stadt verliebt. Gefällt mir die Wüste nicht mehr? Nein, damit hat das nichts zu tun. Mir gefällts an so vielen Orten gleichzeitig. Und ich mache immer sofort den Sprung – wie wäre es, hier zu leben? Könnte ich nochmal neu anfangen? Will ich nochmal neu anfangen? Ich vermute, dass es jedes Mal einfacher wird, umzusiedeln und einen neuen Ort zu entdecken –gerade, weil ich es schon einmal gemacht habe und es bis heute eine gute Erfahrung geblieben ist. Von der Wüstenhitze und der Angst vor Feuern zur viel schlimmeren tropischen Hitze und der Angst vor Hurricanes? Ich hab sie wohl nicht alle, überhaupt darüber zu phantasieren. Und trotzdem. New Orleans ist so ziemlich das Gegenteil von der Mojave: bunt, laut, vielfältig, und eben nass. Ich weiss nicht, woher ich da die Zeit zum Arbeiten nehmen würde. Im Geiste findet nur Rumspazieren statt, Kaffee trinken, Musik hören, in einem lauschigen Stadtgärtchen lesen und die heissen Nachmittagsstunden überstehen. Sechs Monate feucht-heiss sei es da, sagen meine Freunde. Ach was, halb so schlimm, ich wäre ja damit beschäftigt, mein nicht-existentes Haus einzurichten… Halt, feucht-heiss… da war doch noch was. Mücken, genau. Die gibts in der Wüste glücklicherweise nicht. Und da Mücken mich besonders gern mögen und die Liebe nicht auf Gegenseitigkeit beruht, bleibe ich doch am besten, wo ich bin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1130931946460553765?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1130931946460553765/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1130931946460553765' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1130931946460553765'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1130931946460553765'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/03/ich-gehe-fremd.html' title='Ich gehe fremd'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S7O7VVH4PHI/AAAAAAAAAso/C6RpUlBMcHc/s72-c/IMG_0365.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2450452611239666758</id><published>2010-03-17T11:20:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T11:22:44.935-07:00</updated><title type='text'>Stammtisch-Niveau</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdwTsIc1I/AAAAAAAAAsE/mkUfRwKKKsk/s1600-h/100_1227.JPG"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 214px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdwTsIc1I/AAAAAAAAAsE/mkUfRwKKKsk/s320/100_1227.JPG" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449669739851314002" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Oh, boy. Nun hacken sie wieder. Plötzlich klingelt meine Email-Inbox im Minutentakt vor sich hin. Und da ich mich dankbar auf jede Ablenkung von der Arbeit stürze, fange ich sogleich an zu lesen. (Man könnte ja auch das Email Programm schliessen während der Arbeit, hat meine strenge Schreibdomina Freundin M. gesagt. Ja, habe ich gesagt. Und es nicht gemacht.) Also kriege ich in Echtzeit mit, wie sich die Umweltschützer hier oben über ein Email-Forum ein Duell liefern. Sie erinnern sich veilleicht – ich habe auch schon mal darüber geschrieben, dass hier ein Super-Walmart gebaut werden soll. Bis jetzt konnte das von einer Umweltorganisation, die sich für die Konservierung von pristinem Land hier oben einsetzt, verhindert werden. Vor allem, weil sie glaubhaft machen konnten, dass die vom Gesetz verlangte Umweltstudie über die Auswirkungen eines solchen Riesen-Shopping Centers absurd ungenau war und von falschen Voraussetzungen ausging. Dann hörte man lange nichts und ich hatte schon gehofft, dass Walmart seine Baupläne wegen der schlechten Wirtschaftslage aufgegeben hatte. Und dann der Email-Krieg aus dem Nichts aufgrund der Information, dass Walmart, gerichtlich verfügt, besagter Umweltorganisation 120 000 Dollar bezahlen muss und dafür bauen darf. Nun sind 120 000 Dollar für Walmart etwa so, wie wenn Ihnen und mir ein halber Einräppler aus der Tasche fällt und wir uns überlegen, ob wir uns überhaupt bücken sollen. Aber, wie immer in diesen Fällen, war die Abfindung und somit der Streitpunkt nur ein klitzekleiner Teil eines viel grösseren und komplizierteren legalen Geflechts. Mittlerweile ist klar: Walmart muss das Geld zahlen, ob sie bauen oder nicht. Ob sie bauen können, ist immer noch nicht klar. Und der Leiter der Umweltorganisation fühlt sich von seinen Mitkämpfern logischerweise auf den nicht existenten Schlips getreten. Wie gesagt, Stammtisch. Einfach auf einem andern Kanal.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2450452611239666758?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2450452611239666758/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2450452611239666758' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2450452611239666758'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2450452611239666758'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/03/stammtisch-niveau.html' title='Stammtisch-Niveau'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdwTsIc1I/AAAAAAAAAsE/mkUfRwKKKsk/s72-c/100_1227.JPG' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-9088837637698889607</id><published>2010-03-17T11:15:00.000-07:00</published><updated>2010-03-17T11:20:33.386-07:00</updated><title type='text'>Hölle auf Rädern</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdZllXlYI/AAAAAAAAAr8/EXMucIF38ag/s1600-h/IMG_0309.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdZllXlYI/AAAAAAAAAr8/EXMucIF38ag/s320/IMG_0309.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5449669349517792642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn du Landei dann mal wieder die Wüste verlässt und in die Stadt kommst, nehme ich dich zu einem Rollerderby mit, hatte meine Freundin Madeleine seit langem gesagt. Landei – ich? Eine Frechheit. Ich hatte zwar keine Ahnung, was ein Rollerderby ist, aber letzten Samstag war es soweit. Am Tag zuvor musste ich Hausaufgaben machen und mir Whip It ansehen, ein relativ neuer Film, bei dem Drew Barrimore Regie geführt hat und bei dem es eben um Rollerderby geht, oder Hell on Wheels wie ich es auch schon beschrieben gekriegt habe. Ich war also mit einem Grundwissen ausgestattet, als wir in ein grosses Lagerhaus traten, in dem ein Rollerderby-Ring aufgebaut war, der wie eine kleine Velorennbahn aussah – nur eben für Rollschuhe. Seit ein paar Jahren ist Rollerderby in Los Angeles wieder äusserst populär. Das war es in den Siebziger Jahren schon mal und eine gewisse Punk Attitüde ist definitiv auch heute noch spürbar. Die Girls sind hart im Nehmen, die da gegeneinander antreten. Und obwohl Rollerderby ein ernsthafter Sport ist, ist der Spass-, Lifestyle- und Selbstironie-Faktor mindestens so wichtig. Das war er auch fürs äusserst gemischte Publikum. Punk Rocker, Latino Familien, Hippie Girls, Disco Boys, und das ganz normale Sportpublikum – alle waren gekommen, um die die Los Angeles Derby Dolls gegen die San Diego Derby Dolls antreten zu sehen. Beide Teams schicken je fünf Fahrerinnen gleichzeitig in den Ring, acht davon bilden das Feld. Die zwei andern sind Angreiferinnen, die versuchen müssen, möglichst viele Fahrerinnen des gegnerischen Teams zu überholen. Da wird gerempelt und geblockt und Stürze gibts zuhauf. Aber es macht Spass zuzuschauen, vor allem weil die Girls mit Namen wie Krissy Krash, Lace N’ Arsenic und Jackie Daniels nicht nur Rollschuhfahren können wie der Teufel, sondern ihrer Rolle als knallharte Punk Gören freudig gerecht werden. Teilweise mit Netzstrümpfen und vollem Make-up.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-9088837637698889607?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/9088837637698889607/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=9088837637698889607' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/9088837637698889607'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/9088837637698889607'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/03/holle-auf-radern.html' title='Hölle auf Rädern'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S6EdZllXlYI/AAAAAAAAAr8/EXMucIF38ag/s72-c/IMG_0309.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8871163516564445272</id><published>2010-03-05T15:40:00.000-08:00</published><updated>2010-03-05T15:42:05.868-08:00</updated><title type='text'>Frühjahrsputz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S5GWwx9z3CI/AAAAAAAAAr0/r-kTqdqbvqY/s1600-h/P1100579.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S5GWwx9z3CI/AAAAAAAAAr0/r-kTqdqbvqY/s320/P1100579.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5445299189258116130" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von einem Tag zum andern war Schluss. Den ganzen Winter hatte ich zugeschaut, wie die Hunde schmutziger und schmutziger wurden. Das rotbraune Kurzhaar wurde zu einem stumpfen beigebraun. Das schwarze Langhaar zu einem matten sandgrau. Sie wie üblich im Garten mit dem Schlauch abzuspritzen und zu shamponieren lag nicht drin. Für die Hunde nicht und für mich nicht. Der Winter war zu streng. Mir wären die Finger einfroren ob dem kalten Wasser. Und den Hunden so ziemlich alles, wenn sie draussen im kalten Wasserbad hätten stehen müssen. Der Hundesalon in Twentynine Palms hatte vor ein paar Monaten dicht gemacht. Es gab offenbar nicht genügend Leute, die sich noch einen Hundecoiffeur leisten konnten. Die schlechte Wirtschaftslage machte sich also auch bei den Wüstenhunden bemerkbar, aber da deren Fell ja eh nie der Inbegriff von seidener, städtischer Gepflegtheit war, fiel das nicht weiter auf. Von weitem wenigstens nicht. Aber aus der Nähe - ich täschle partout nicht gern etwas, was der Konsistenz einer klebrigen Teppichmatte ähnelt. Und trotz der Trockenheit in der Wüste, die das Ärgste verhindert, rebellierte auch meine Nase je länger je mehr. Da musste mal wieder Tabula Rasa gemacht werden. Auf dem Highway hatte ich im Vorbeifahren diesen gelben Wagen gesehen und mir sogar die Nummer merken können. Brenda kam, sah und kämpfte. Drei Stunden lang wurde gewaschen, geschoren und geschnitten. Luxuriöse Vorzugsbehandlung, dachte ich – zu den Hunden kommen die Profis nach Hause während ich mit meine Haare oft selber schneide. Brenda hatte es besonders gut gemeint und den beiden als Zeichen geleisteter Dienste noch je ein Halstuch umgebunden, wie wenn man den Unterschied von vorher zu nachher sonst nicht bemerkt hätte. Aber das liessen die beiden nicht auf sich sitzen. Kaum hatte sie ihr Vehikel gewendet, waren die Tücher auch schon weg. Was denkt die, wer wir sind. Viel zu affig für eine richtigen Wüstenhund.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8871163516564445272?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8871163516564445272/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8871163516564445272' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8871163516564445272'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8871163516564445272'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/03/fruhjahrsputz.html' title='Frühjahrsputz'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S5GWwx9z3CI/AAAAAAAAAr0/r-kTqdqbvqY/s72-c/P1100579.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2806036716289281839</id><published>2010-02-27T16:34:00.001-08:00</published><updated>2010-02-27T16:35:23.438-08:00</updated><title type='text'>Felsen wie Skateboards</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S4m6PC_oLfI/AAAAAAAAArs/lDWanEvNKJM/s1600-h/P1100385.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S4m6PC_oLfI/AAAAAAAAArs/lDWanEvNKJM/s320/P1100385.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5443086392318504434" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Schuhe warens nicht, da sind sich Andrew und Bret einig. Ihre Vans seien für die Expedition bestens geeignet gewesen, behaupten sie. Sie waren in den Berg hinter dem Haus gestiegen und fünf Stunden nicht mehr wiedergekommen. Ohne Wasser, ohne Telefon, nur je ein alter Golfschläger, der auch als Spazierstock verwendet werden konnte, hatten die beiden Jungs dabei. Was ist das mit der offenen Wüste und Golf? Ich finde immer wieder Golfbälle hinter meinem Haus, weil auch Andrew’s Vater Kurt, mein Teilzeit-Nachbar, gern welche in der Gegend rumballert. Wahrscheinlich ist es einfacher, sich der Illusion eines hervorragenden Handicaps hinzugeben, wenn es weit und breit kein Grün gibt. Den beiden Jungs gings weder um Golf noch um Klettern. Sie wollten nur möglichst weit weg von Kurt. Der hatte sich für die beiden allerhand Arbeit rund um die Renovation seines Wüstenhäuschens ausgedacht wie zum Beispiel den Bauschutt hinter dem Haus wegzuräumen. Nach zwei Stunden rief er mich zum ersten Mal an. Er klang wütend. Und besorgt. Ich lief rüber und wir starrten gemeinsam in die von riesigen Felsbrocken übersähten Berge. Nichts. Rufen. Ebenfalls nichts. Nach drei Stunden war Kurts Wut weg und nur die Besorgnis war übrig geblieben. Nach fünf Stunden, als die beiden zerkratzt und geläutert wiederkamen, war sie sofort wieder da, Kurts Wut. Skater Idioten, nannte er sie, nachdem sie erzählt hatten, wie sie sich da oben verlaufen hatten, wie die grossen, runden Steine in alle Richtungen gleich ausgesehen hatten und wie durstig sie waren. Die Oberfläche der Steine sei ihnen vertraut gewesen – genau so rau wie ein Skateboard. Ausser dass man auf Kaktus stiess statt auf Asphalt, wenn man fiel. Irgendwann schafften sie es dank dem Sonnenstand doch noch, zurück zu finden. Der Bauschutt hatte leider gewartet. Der musste immer noch weg. Und Kurt lachte sich ins Fäustchen während er die erste Bierflasche öffnete.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2806036716289281839?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2806036716289281839/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2806036716289281839' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2806036716289281839'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2806036716289281839'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/02/felsen-wie-skateboards.html' title='Felsen wie Skateboards'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S4m6PC_oLfI/AAAAAAAAArs/lDWanEvNKJM/s72-c/P1100385.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-644491628921893646</id><published>2010-02-17T14:27:00.000-08:00</published><updated>2010-02-17T14:28:25.729-08:00</updated><title type='text'>Geografie Stunde</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xthO7FEHI/AAAAAAAAArk/Q3Te_NFgwjw/s1600-h/P1010027.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xthO7FEHI/AAAAAAAAArk/Q3Te_NFgwjw/s320/P1010027.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439342867665719410" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;90 Minuten habe ich für Sie gelitten. Danke. Bitte. Nicht gern geschehen. Dabei hatte ich nur mehr Informationen zu einem Kolumnenthema holen wollen: Wie kann es sein, dass man ein Wüstenterrain ohne spezielle Identifikationsmerkmale immer wieder gleich durchschreitet, ob man will oder nicht, wie ich an meinen Fussspuren in der offenen Wüste sehe. Im Museum von Twentynine Palms gabs einen Vortrag zu einem ähnlich gelagerten Thema, wie ich zumindest annahm. Ich war stolz auf mich, dass ich das innere Faultier bezwungen hatte und hingefahren war. Für was? Für den schlechtesten Vortrag, dem ich je das Unglück hatte beizuwohnen. Etwa 30 Leute hatten im historischen Schulzimmer Platz genommen und waren gespannt. Die Rednerin und ihre wissenschaftlichen Leistungen wurde eingeführt. Sie war um die 40 und hatte eine interessante Schönheit an sich. Sie sei als Jugendliche aus Chile eingewandert, erklärte sie ihren Akzent im Grenzbereich des Verständlichen. Als sie erst mal zehn Minuten darüber sprach, über was sie sprechen würde, wusste ich, das wird nichts. Nicht mal der Übergang zum eigentlichen Vortrag war klar auszumachen. Zu diesem Zeitpunkt schliefen bereits drei Leute. Die mickrigen Bildchen und Karten waren die Leinwand nicht wert, auf die sie projeziert wurden. Ich habe gelernt: Wenn man rund um einen ausgetrocketen See antike Werkzeuge aus Stein findet, lässt das auf Wasser und Klimaveränderung schliessen. Hallo? Die Wissenschaftlerin wusste ja vielleicht mehr, aber von Vermittlung hatte sie noch nie was gehört. Am Ende schliefen sieben Leute. Ich blieb wach. Hautsächlich, weil ich sehen wollten, ob man so eine wissenschaftliche Nichtigkeit 90 Minuten lang durchhalten kann. Man kann. Wie sich der menschliche Körper eine unauffällige Wüsten-Topografie immer wieder gleich aneignet, das soll mir doch bitte mal eine anständige geografische Fachperson erklären. Kost und Logis inbegriffen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-644491628921893646?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/644491628921893646/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=644491628921893646' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/644491628921893646'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/644491628921893646'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/02/geografie-stunde.html' title='Geografie Stunde'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xthO7FEHI/AAAAAAAAArk/Q3Te_NFgwjw/s72-c/P1010027.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6100302944476082798</id><published>2010-02-17T14:26:00.000-08:00</published><updated>2010-02-17T14:27:19.596-08:00</updated><title type='text'>Energieverlust</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtQfdyWqI/AAAAAAAAArc/2UP3AimFZFM/s1600-h/P1100415.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtQfdyWqI/AAAAAAAAArc/2UP3AimFZFM/s320/P1100415.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439342580048485026" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich gebs ja zu, wie die meisten Schreiber, versuche ich immer mal wieder, mich vor dem Schreiben zu drücken. Trotzdem hoffe ich, dass ich nicht so plump sein würde, das Stromkabel meines Computers nicht richtig einzustecken. So geschehen letzte Woche. Während ausgiebigem SsS (Surfen statt Schreiben), merke ich, dass die Batterie meines Computers nicht mehr auflädt: nur noch 18% übrig. Umstecken – nichts. Stromschiene ein/aus – nichts. Ersatzkabel suchen – nichts. Wo ich eben noch die Arbeit verdrängte, herrscht ab sofort Panik. Hilfe, ich nun kann ich nicht mehr arbeiten. Mit den letzten Prozent Batterie überprüfe ich, was ich eigentlich schon weiss: der nächste Apple Store ist in Rancho Cucamonga. Was wie ein Ortsname klingt, den Kinder erfinden, gibts tatsächlich. Auch die Distanz ist leider nicht erfunden – über 80 Meilen von meinem Haus entfernt. Kurzes Abwägen von Alternativmöglichkeiten. Ich könnte zu Freunden fahren, die hoch über Pioneertown wohnen. 30 Meilen, Schnee, unwegsame Naturstrasse, Steckenbleiben. Bringt nichts, falls wirklich was Fundamentales falsch ist. Es ist fünf Uhr, der Laden ist bis neun Uhr offen. Computer und Stromkabel eingepackt und ab. Eineinhalb Stunden später stehe ich im Laden. Ob ich online einen Termin abgemacht habe, fragt der Apple Genius Justin. Nein, sage ich, mit unterdrückter Hysterie, das sei ja eben das Problem – ich bin soeben achzig Meilen hierher gefahren. Genius Justin erbarmt sich auch ohne Termin. Er steckt mein Kabel ein, das Lämpchen leuchtet, der Computer lädt auf. Kein fauler Zauber, sagt er und hält zum Beweis seine Hände in die Luft. Ich verstehe rein gar nichts, schliesslich bin ich computertechnisch nicht ungeschickt. Ich fahre die 80 Meilen zurück zur Schreibvermeidung und siniere über den Preis nach, den ich für die Abgeschiedenheit zahle, die ich sonst grossartig finde. Und den Anfang von Grey’s Anatomy habe ich erst noch verpasst.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6100302944476082798?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6100302944476082798/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6100302944476082798' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6100302944476082798'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6100302944476082798'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/02/energieverlust.html' title='Energieverlust'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtQfdyWqI/AAAAAAAAArc/2UP3AimFZFM/s72-c/P1100415.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6687701120884501236</id><published>2010-02-17T14:24:00.000-08:00</published><updated>2010-02-17T14:26:33.459-08:00</updated><title type='text'>Erwachsen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtEBxUxaI/AAAAAAAAArU/vm7xxKnyp6M/s1600-h/P1100323.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtEBxUxaI/AAAAAAAAArU/vm7xxKnyp6M/s320/P1100323.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5439342365918938530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Little Dan ist der Sohn meiner Nachbarn. Er ist 23. Das sind sieben Jahre über das Alter, in dem man in den USA Autofahren lernen darf. Seit ein paar Wochen hat Little Dan seinen Führerschein. So lange nicht fahren zu dürfen, hat Little Dan gewurmt, um hier mal mit einer massiven Untertreibung einen Kraftausdruck abzuwenden. Seine Eltern fanden, er sei nicht reif genug zum Fahren. Little Dan hat die Schule früh geschmissen. Arbeit hat er keine gefunden. So lebt er in einem Wohnwagen auf dem Land der Eltern und hilft seiner Mutter, mit dem Ice Cream Truck durch die Wüste zu kutschieren und Eis zu verkaufen. So verdient er sich Zigarettengeld. Ab und zu reichts für ein Computerspiel. Seinem Vater hilft er, Autos zu reparieren. Das interessiert ihn und er würde es auch ohne finanziellen Zustupf machen. Mir hilft Little Dan ebenfalls. Er schaut zu meinen Hunden, wenn ich nicht da bin (und überfüttert sie), macht Gartenarbeit, die mir zu schwer ist, und er kommt und entsorgt tote Hasen, wenn ich ihn in Panik anrufe, weil meine Hunde ausnahmsweise mal einen erwischen. Tote Hasen zusammenwischen – da hört meine Naturliebe auf. Natürlich bezahle ich Little Dan für seine Hilfe – ich bin seine einzige ausserfamiliäre Einkommensquelle. Manchmal fragt er, ob ich nicht mal wieder eine längere Reise unternehmen wolle. Nicht weil er mich nicht mag, sondern weil er Geld braucht. Seit kurzem mag er mich noch viel mehr. Ich habe ihm vorgeschlagen, ihm meinen alten Pickup Truck zu geben und ihn den abarbeiten zu lassen. Er konnte sein Glück kaum fassen. Auf ein Auto zu sparen, wenns keine Arbeit gibt, ist entmutigend. Eins zu kriegen und es abzuarbeiten, hat Little Dan mit einem Schlag erwachsen werden lassen. Prüfung- und Versicherungsanmeldung – alles plötzlich kein Problem. Der Truck ist kaum wiederzuerkennen. Da wird pausenlos geschraubt, geputzt und gewachst. A truck makes a man, I guess.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6687701120884501236?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6687701120884501236/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6687701120884501236' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6687701120884501236'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6687701120884501236'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/02/erwachsen.html' title='Erwachsen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S3xtEBxUxaI/AAAAAAAAArU/vm7xxKnyp6M/s72-c/P1100323.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1007494711299869196</id><published>2010-01-30T22:37:00.001-08:00</published><updated>2010-01-30T22:38:35.692-08:00</updated><title type='text'>Sand unter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S2UlXE1_ihI/AAAAAAAAArM/ujwMOnH-7FI/s1600-h/P1100294.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 181px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S2UlXE1_ihI/AAAAAAAAArM/ujwMOnH-7FI/s320/P1100294.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5432789603859794450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Dachdecker ist mein neuster bester Freund. Das dachte ich wenigstens, als er vor dem grossen Sturm angefahren kam, mit einer grossen Silikonpistole aufs Dach stieg und das Gröbste richtete. Regenstürme waren vorausgesagt worden und die TV Wetterfrösche zu Hochform aufgelaufen. El Ninjo, soviel Regen wie noch nie, Tornadowarnungen, blahblahblah, wird nur halb so wild sein, dachte ich, aber ich lass das problematische Dach sicherheitshalber mal anschauen. Falls es hält, schicken Sie mir einen Check über 150 Dollar. Ansonsten komm ich wieder. Dann kam alles so wie vorausgesagt und schlimmer. Zwei Tagen Dauerregen hielt das Dach besser stand als die Sandstrasse, die zu meinem Haus führt. Sie floss schlicht und einfach davon. Während einer kurzen Regenpause am dritten Tag fuhr ich zum Grosseinkauf und war froh, in meiner Strasse, sprich Bachbett, nicht steckenzubleiben. Danach gings erst richtig los. Im Berg hinter dem Haus formte sich ein lauter Wasserfall, den ich gern für Sie fotografiert hätte, wenn ich mich nicht gefürchtet hätte, entweder überspült oder von sich plötzlich lösenden Steinen überrollt zu werden – eine Angst, die nicht unbegründet ist. Vor ein paar Jahren hat man während monsoonartiger Regenfälle ein Auto mitsamt toter Insassen zwanzig Meilen weiter weg gefunden – weggespült von einem reissenden Bach, auch Flashfloods genannt. Das Schöne am vielen Wasser wird in ein paar Monaten zum Vorschein kommen – prachtvolle Wildblumenteppiche in allen Farben. Das weniger Schöne etwas später: die ausgetrockneten Wildblumenteppiche liefern dort, wo sonst nur Sand ist, den gefrässigen Feuern ihr Futter, sprich Lauffeuer. Nach einer Woche Extremwetter in Südkalifornien ist jetzt gerade alles so sonnig wie es sich gehört. Aber der Dachdecker, der ist nicht mehr mein Freund. Riesige, wüste gelbe Flecken an meiner Wohnzimmerdecke zeugen von unserem Break-up. Scheiss Silikonpistole...&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1007494711299869196?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1007494711299869196/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1007494711299869196' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1007494711299869196'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1007494711299869196'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/01/sand-unter.html' title='Sand unter'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S2UlXE1_ihI/AAAAAAAAArM/ujwMOnH-7FI/s72-c/P1100294.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-9201109682546835923</id><published>2010-01-20T21:49:00.000-08:00</published><updated>2010-01-20T21:50:32.076-08:00</updated><title type='text'>Zugespitzt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1frHGEKP0I/AAAAAAAAAqs/CAoz87_RIQo/s1600-h/P1080808.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1frHGEKP0I/AAAAAAAAAqs/CAoz87_RIQo/s320/P1080808.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5429066382938095426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Krieg in Wonder Valley - dabei hätte doch alles so friedlich bleiben können, wie es mal gedacht war im Tal östlich von Twentynine Palms, wo Kojoten und Hasen sich Gutenacht sagen und Echsen und Schildkröten durch den heissen Sand schleichen. Aber da wühlt sich noch was anderes durch den Sand in Wonder Valley, welches offiziell zu Twentynine Palms gehört, aber infolge eines ausgeprägten Lokalpatriotismus separat genannt sein will. Es sind die Sandtöffs, welche die Natur mitsamt vieler der weitverstreuten Einwohner von Wonder Valley in Aufruhr bringen. Sandtöffs heissen natürlich nicht Sandtöffs, aber das gefällt mir, weil es gut mit Töfflibueb geht. Es sind aber nicht nur Jugendliche, welche hier mit Töfflibuebe-Mentalität ausgestattet sind, dem Geisteszustand (sofern das Wort Geist hier angebracht ist), der sich durch den Mix von Dümmlichkeit und Leichtsinn  zwecks kurzfristigem und vermeintlichem Gewinn an Grösse und Wichtigkeit auszeichnet. Der Widerstand gegen die Off-Roaders ist in den letzten Jahren immer grösser geworden. Und offizieller: Off-Roaders dürfen nun nur noch auf bestehenden Sandstrassen gefahren werden – und fast alle Strassen in Wonder Valley sind Sandstrassen – nicht mehr in der offenen Wüste. Aber natürlich ist es die offene Wüste, welche den Off-Roadern ihr Freiheitsgefühl verleiht, darum hat man ihnen einen immerhin 700km2 grossen Sandkasten in Johnson Valley zugestanden, in dem sie nach Belieben spielen dürfen. Die übrigen 13 000km2 Wüste, für welche das Bureau of Land Management in Bastow zuständig ist, werden von sieben Rangern patroulliert, und Meldungen über Übertritte werden immer häufiger. Die eine Seite sieht in jeder Pneuspur den Untergang, die andere beschwert sich über die Wüstenutopisten und ihren Naturschutz. “Wir verlieren die Wüste und werden nun in diese kleinen Reservate gesteckt”, sagt ein Off-Roader, “wir fühlen uns langsam wie Indianer.” Lachhaft…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-9201109682546835923?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/9201109682546835923/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=9201109682546835923' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/9201109682546835923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/9201109682546835923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/01/zugespitzt.html' title='Zugespitzt'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1frHGEKP0I/AAAAAAAAAqs/CAoz87_RIQo/s72-c/P1080808.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3631188506705984241</id><published>2010-01-20T21:47:00.000-08:00</published><updated>2010-01-20T21:49:18.390-08:00</updated><title type='text'>Streitpunkt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1fqzfMCyuI/AAAAAAAAAqk/vR9AMBLd_tY/s1600-h/DSC02365.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 240px; height: 320px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1fqzfMCyuI/AAAAAAAAAqk/vR9AMBLd_tY/s320/DSC02365.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5429066046084664034" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Früher war das Cowgirl ein sogenanntes Conversation Piece im Haus meiner Freunde Kristie und Harry – ein seltsames Stück, das immer wieder die komischsten Gespräche auslöste. Ist sie so jenseits, dass sie schon wieder cool ist? Ist sie einfach nur geschmacklos? Wie auch immer – sie wuchs einem ans Herz, wie sie da in der Ecke stand und den Dingen ihren Lauf liess. Es wäre wohl besser gewesen, sie hätte eingegriffen, kann aus heutiger Sicht mit Bestimmtheit gesagt werden. Ihre lebendige Präsenz hätte die ersten Querelen zwischen Harry und Kristie mit einem Blick beenden können. Ein Aufstampfen mit dem Stiefel hätte die darauffolgenden tiefen Beleidigungen wenigstens mit einer Entschuldigung auszumerzen versuchen können. Und der Colt im Anschlag hätte hoffentlich zwei im Grunde anständige Menschen anständig bleiben lassen. Aber sie hat nichts von dem getan, die Gute in der Ecke, nur zugeschaut hat sie wie alles bachab ging. Und nun ist sie selber noch zum Zankapfel geworden. Nicht weil Kristie und Harry in sie vernarrt wären. Natürlich nicht. Es geht nur darum, dass der andere sie nicht kriegt. Das Cowgirl hats zum Symbolwert einer abhandengekommenen Ehe gebracht, aufgeladen mit Bedeutung, die dem Objekt der Begierde gar nie angestanden hat. Ich stelle mich zu ihr in die Ecke und versuche mich aus der Schusslinie zu halten. Ich will nicht wählen. Ich liebe beide Kriegsgegner zu sehr. Für mich hoffe ich, dass Kristie die Liebe zur Wüste nicht mit der zu Harry verliert. Sie ist ihm damals hierhier gefolgt und hat das Leben hier oben lieben gelernt. Ist das Wüstenleben zu einschneidend, zu definierend, um es nicht immer mit einer ausgetrockneten Liebe zu verbinden? Muss einer von ihnen nun weg? Platz gäbe es ja genug, dass man sich nicht immer über den Weg laufen muss. Ist die Wüste für zwei Feinde zu eng? Oder wandelt sich die einstige Freude über die Weite in absolute Verlorenheit?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3631188506705984241?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3631188506705984241/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3631188506705984241' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3631188506705984241'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3631188506705984241'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/01/streitpunkt.html' title='Streitpunkt'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S1fqzfMCyuI/AAAAAAAAAqk/vR9AMBLd_tY/s72-c/DSC02365.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6500177006883907194</id><published>2010-01-10T20:02:00.001-08:00</published><updated>2010-01-10T20:02:38.302-08:00</updated><title type='text'>Das fängt ja gut an</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S0qi1Dgt0eI/AAAAAAAAAqc/Fd7FENE-JOE/s1600-h/P1010148.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S0qi1Dgt0eI/AAAAAAAAAqc/Fd7FENE-JOE/s320/P1010148.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5425327733480477154" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Sitznachbar schaut auf die Uhr. Das ist auch das erste Mal, dass ich in zwei Tagen pünktlich losfliege, sagt er. Es ist der 31. Dezember 2009, nachmittags um vier kurz vor Abflug von Phoenix, Arizona, nach Los Angeles. Hinten im Flugzeug stehen zwei circa 17 jährige Girls auf und zwängen sich mit Rucksack und Kissen unter dem Arm durch den Mittelgang nach vorne. Die eine redet leise aber eindringlich auf den Steward ein. Ich verstehe nicht, was geredet wird und bin leider trotzdem sicher, um was es geht. Ich hab sie auch gesehen, die drei jungen Freunde, zwei davon leicht nach Mittlerem Osten aussehend. Und ich habe den Gedanken sofort wieder verworfen. Zu westlich modisch gekleidet, zu sehr College Kids, zu entspannt. Obschon – das heisst ja alles auch nichts. Aber die zwei Girls wollen raus aus dem Flugzeug. Nun redet der Captain mit ihnen. Dann mit uns. Es bleibe ihm leider nichts anderes übrig, als uns alle aussteigen zu lassen, da sich nicht alle Passiere an Bord sicher fühlten. Als draussen im Terminal alles parat ist, werden wir raus gebeten. Polizei, Sicherheitsbeamte, Bombenspührhund. Ich werde nicht befragt, die drei Männer werden befragt. Ich sehe, dass sie kanadische Pässe haben. Man bleibt entspannt – die Sicherheitsbeamten, die jungen Männer, die andern Passagiere, obwohl’s da welche dabei hat, die nun ihre Anschlussflüge verpassen. Dann alle wieder Boarding Pässe herzeigen und rein. Diesmal schaffen wirs nicht ganz bis ins Flugzeug. Es müssten noch weitere Klappen untersucht werden, heisst es. Also wieder raus. Bombenspührhunde, Sicherheitsbeamte, Polizei usw. Nichts zu finden. Boarding Pässe wieder herzeigen und rein. Die Girls sind verschwunden. Ich hoffe, es sind nur die Leute hier, die auch wirklich hier sein wollen, sagt der Steward trocken. Applaus. Der Mann neben mir schaut auf die Uhr, als wir abheben. Am Fenster zieht ein riesiger Vollmond vorbei. Frohe Reise ins 2010.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6500177006883907194?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6500177006883907194/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6500177006883907194' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6500177006883907194'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6500177006883907194'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2010/01/das-fangt-ja-gut.html' title='Das fängt ja gut an'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/S0qi1Dgt0eI/AAAAAAAAAqc/Fd7FENE-JOE/s72-c/P1010148.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8440235200396624378</id><published>2009-12-30T07:01:00.000-08:00</published><updated>2009-12-30T07:03:38.635-08:00</updated><title type='text'>Vogelfang</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sztrvr9UFmI/AAAAAAAAAp4/zTh83eoWaAY/s1600-h/P1010142.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sztrvr9UFmI/AAAAAAAAAp4/zTh83eoWaAY/s320/P1010142.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5421045043468441186" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Weihnachtslichter waren schuld. Gerade hatte ich mit meinen Freunden Cara und Aubrey die lange Lichterkette von Luminarias, die ich in Santa Fe gekauft und in mühsamer Kleinarbeit zusammengesetzt hatte, vors Haus gebracht, um dem Christkind den Weg zu meinem Haus zu weisen. (Schliesslich wünschte ich mir eine Canon G10 Kamera.) Na ja, eigentlich wars ja Cara’s und Aubrey’s Kleinarbeit, aber lassen wir das. Während wir die Lichterkette also im Gänsemarsch durch die Eingangstür trugen, verirrte sich ein Vogel ins Wohnzimmer. Er flatterte aufgeschreckt umher, während Cara versuchte, ihm mit einem Küchentuch den Weg zu weisen. Ich schaute dem Treiben von aussen durchs Fenster zu – zu nah flatternde Vögel lösen bei mir Angst aus. Hitchcock lässt grüssen. Cara machte keine Fortschritte. Irgendwann liess sich der Vogel auf der Vorhangstange nieder. Aubrey kam die rettende Idee, hatte ich ihm doch am Vorabend stolz meine iPhone-App zur Vogel-Identifikation vorgeführt: iBird Explorer, Western Edition. (Warum ich flatternde Vögel nicht mag, Software mit Informationen zu 828 Vogelarten hingegen sehr – muss der Mensch denn immer logisch sein?) Ich zückte also mein iPhone und wählte irgendeinen Vogel vom Anfang der Liste aus: Acorn Woodpecker. Dann tippte ich auf den kleinen Lautsprecher und hielt das iPhone ins Wohnzimmer, um dem Vogel auf der Stange das Zwitschern vorzuspielen. Ein wenig liebliches Krächzen erschallte. Der Vogel auf der Stange hörte hin. Ich versuchte es mit Acadian Flycatcher. Nun gab der Vogel erstaunlicherweise Antwort. Dann wechselte ich zu Abert’s Towhee und siehe da, der Vogel reagierte auf den lieblichen Gesang und folgte ihm. In der Zwischenzeit hatten wir auch die Lichter im Haus gelöscht und nur noch die Luminarias draussen brannten. Dem Vogel leuchteten sie den Weg in die Freiheit. Aber meine Canon G10, die ist mir das Christkind immer noch schuldig.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8440235200396624378?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8440235200396624378/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8440235200396624378' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8440235200396624378'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8440235200396624378'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/12/vogelfang.html' title='Vogelfang'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sztrvr9UFmI/AAAAAAAAAp4/zTh83eoWaAY/s72-c/P1010142.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2236370337202545919</id><published>2009-12-27T09:08:00.000-08:00</published><updated>2009-12-27T09:10:24.529-08:00</updated><title type='text'>WildWestWeihnacht</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SzeU-ZRtYQI/AAAAAAAAApw/bU9q4H_GS0w/s1600-h/P1100089.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 247px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SzeU-ZRtYQI/AAAAAAAAApw/bU9q4H_GS0w/s320/P1100089.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5419964476221645058" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Gibt es überhaupt Weihnachten im Wilden Westen, fragen Freunden aus der Schweiz. Aber sicher doch gibt es Weihnachten in der Wüste. Jeder Besucher, dem man einen Cowboy Hut aufsetzen kann, ist hier a priori einmal gern gesehen. Selbst wenn er vom Nordpol kommt und statt einem pferdestarken Pickup Truck einen Schlitten fährt, der von Renntieren gezogen wird. Rotnasigen Renntieren namens Rudy, wenn ich präzisieren darf. Irgendwie will mir Weihnachten hier etwas weniger heilig erscheinen als in Europa, etwas weniger ernst. Das fängt schon bei der Dekoration an. Da gibts alles – von schön bis kitschig, von dezent bis zum totalen Overkill. Regelrechte Strassenschlachten finden da mancherorts statt, bei denen der eine Nachbar den andern auszustechen sucht. Da werden gar hydraulische Lifts gemietet, um die Dekorationen an Haus und Bäumen noch höher und präziser anbringen zu können. Das Spiel mit dem Lift  ist dabei wohl mindestens so interessant wie die Dekoration. Das Fest im Familienkreis ist dann eigentlich eine grosse, gemütliche Pyjama Party, denn hier werden die Geschenke am Morgen des Weihnachtstages verteilt, nicht an Heiligabend. Und weil die Kinder sich eh seit fünf Uhr morgens schlafend stellen und warten, bis Santa Claus mit seinen Geschenken den Kamin runtergerutscht kommt, wird nun bestimmt keine wertvolle Zeit damit verschwendet, das gute Tuch anzuziehen bevor man sich auf die Geschenke stürzt. Vielleicht hats ja damit zu tun, dass in den USA Thanksgiving die Pole Position des höchsten Feiertags mit festem Ritual einnimmt, da bleibt für Weihnachten mehr kreativer Freiraum. Auch der, am Nachmittag ins Kino zu gehen, was zwar wiederum auch schon fast zum festen Ritual geworden ist; es gibt viele Filme, die am Weihnachtstag ins Kino kommen. Für mich wirds “Crazy Heart” sein, in dem Jeff Bridges einen abgehalfterten Countrysänger spielt. Womit wir wieder im Wilden Westen wären.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2236370337202545919?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2236370337202545919/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2236370337202545919' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2236370337202545919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2236370337202545919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/12/wildwestweihnacht.html' title='WildWestWeihnacht'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SzeU-ZRtYQI/AAAAAAAAApw/bU9q4H_GS0w/s72-c/P1100089.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7335659015877420417</id><published>2009-12-20T08:03:00.000-08:00</published><updated>2009-12-20T08:05:38.676-08:00</updated><title type='text'>Ueberfall</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sy5LP63Q6bI/AAAAAAAAApo/bG-t9vga9_c/s1600-h/P1090984.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 220px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sy5LP63Q6bI/AAAAAAAAApo/bG-t9vga9_c/s320/P1090984.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5417350138644457906" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Tagen wurde ich auf der Post überfallen – von einer Kolumne. Sowas wünscht man sich als Kolumnist. Man könnte es auch eine geschenkte Kolumne nennen. Dabei hatte ich doch nur meine Simpsons Briefmarken kaufen wollen, bevor sie ausverkauft sind. Ich mag Briefmarken und Postkarten. In den Zeiten von elektronischen Postkarten freuen sich die Leute über die handfeste Sorte besonders. Ich stehe also in der Schlange vor dem Postschalter. Am Schalter steht ein älterer Mann in Schwarz. Apropos Mann in Schwarz – stellen Sie sich einfach Johnny Cash vor, nur mindestens zehnfach so rau. Schwarze Cowboyboots, schwarze Jeans, ein schwarzes Hemd, das über seinem runden Bauch spannt. Sonst ist nichts rund an ihm, und auch der Bauch sieht stahlhart aus. Die Haut ist wettergegerbt und vernarbt. Ist das der tätowierte Umriss einer Träne neben seinem Auge? Sein schwarzes Baseball Cap sagt in verschmutztem Weiss: LEAVE ME ALONE, lass mich in Ruhe. Er redet laut mit dem Mann hinter dem Schalter. Das sei ihm langsam zu teuer, immer diese Post ins Gefängnis nach Texas zu schicken, sagt er, das Kind solle besser bei ihm leben. Nun werde sie Weihnachten da drin verbringen müssen. Der Postbeamte macht ruhig seine Arbeit. Dann dreht sich der Mann in Richtung Schlange. Sie ist ein gutes Kind, sagt er zu uns, wirklich, ein gutes Kind. Sie wollte doch nur ein bisschen Cash verdienen für Weihnachten. Und dann wars halt ein Undercover Polizist, dem sie Drogen verkauft hat. Er zuckt mit den Achseln und lacht den Herr vor mir an. Dieser lächelt unsicher zurück. Als der Mann in Schwarz weg ist, dreht er sich zu mir um: Wie wärs mit einem zweiten Job, um sich was für Weihnachten dazuzuverdienen, fragt er. &lt;br /&gt;PS. Tränen Tätowierungen werden meist mit Gefängnissen und Gangs assoziiert. Eine leere Träne kann bedeuten, dass ein Familienmitglied des Trägers getötet wurde, während er im Gefängnis sass.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7335659015877420417?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7335659015877420417/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7335659015877420417' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7335659015877420417'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7335659015877420417'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/12/ueberfall.html' title='Ueberfall'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sy5LP63Q6bI/AAAAAAAAApo/bG-t9vga9_c/s72-c/P1090984.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7958807625977607359</id><published>2009-12-11T21:47:00.000-08:00</published><updated>2009-12-11T21:49:13.236-08:00</updated><title type='text'>Scott-Trupial, Architekten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuynNBS3I/AAAAAAAAApg/DfV6W1qldmY/s1600-h/P1000159.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuynNBS3I/AAAAAAAAApg/DfV6W1qldmY/s320/P1000159.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414222624081398642" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach generationenlanger Planung ist dieses Jahr das neue Projekt “Scott-Trupial Residence”, welches das Architektenpaar für den Eigenbedarf in der südlichen Mojave Wüste entwickelt hat, vollendet und bezogen worden. Die Scott-Trupial Familie gehört zum weitverzweigten Vogel Clan, welcher sich seit dessen Anfängen dem Nestbau verschrieben hat. Angesichts der komplexen Aufgabenstellung und vieler widriger Bauvorgaben wurde darauf verzichtet, unter Amsel, Drossel, Fink und Star zu einem ausgeschriebenen Wettbewerb einzuladen. Die “Scott-Trupial Residence” ist ökologischer und sozialer Wohnungsbau erster Güte, wurde sie doch lediglich aus kostenfreien, rezyklierten Materialien und unter Einhaltung strengster Umweltvorschriften gefertigt. Von umliegenden Yucca Palmen wurden tote Palmwedelfasern gesammelt und auf beste Qualität untersucht. Dann wurden die baumaterialfähigen Stücke per Flügelschlag und somit mitsamt bester CO2 Bilanz zum vorgesehenen Grundstück transportiert. Dort wurden die harten, aber biegsamen Palmwedelfasern in akribischer Schnabelarbeit und mittels einer hochkomplexen Aufhängetechnik in die lebende Yucca Palme eingebaut. Das Innendesign und der Innenausbau des an einen hängenden Korb anmutenden Bau wurde vom Architektenpaar selber übernommen. Die vorherrschenden Materialien: weiche Gräser und andere weichen Pflanzenfasern. Mit dem Bau der “Scott-Trupial Residence” ist den Architekten ein dekonstruktivistisches Meisterwerk gelungen, welches eine minimale Intervention in den Wüstenkontext darstellt. Mit ihrem Entwurfansatz attackieren Scott-Trupial herkömmliche Nesting Vorstellungen und kontrapunktieren sie mit einer Leichtigkeit und Luftigkeit, welche der zeitgenössische Architektur in den letzten Jahren gefehlt hat. Das Projekt ist bereits vom American Institute of Architects AIA ausgezeichnet worden, und die Architekten stehen auf der Shortlist für den Pritzker Preis.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7958807625977607359?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7958807625977607359/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7958807625977607359' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7958807625977607359'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7958807625977607359'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/12/scott-trupial-architekten.html' title='Scott-Trupial, Architekten'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuynNBS3I/AAAAAAAAApg/DfV6W1qldmY/s72-c/P1000159.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1277794143403195803</id><published>2009-12-11T21:46:00.000-08:00</published><updated>2009-12-11T21:47:44.082-08:00</updated><title type='text'>Eintopf</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuc8Vem3I/AAAAAAAAApY/wzqcDxHdj_E/s1600-h/P1080780.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuc8Vem3I/AAAAAAAAApY/wzqcDxHdj_E/s320/P1080780.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5414222251796896626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Es gibt solche und andere Restaurants in so einer Wüste. Die einen sind exzellent. Die andern sind eher in der Minus-Fünf-Sterne-Kategorie einzuordnen. Die einen gehören hier hin wie Kakteen, Triebsand und das Nichts. Die andern gehören hier nicht hin wie bewässerter Golfrasen, der aussieht, als sei er mit der Nagelschere geschnitten worden. In die letztere Kategorie gehört für mich ein Sushi Restaurant. In den neun Jahren, in denen ich nun in der Wüste lebe, habe ich mich nicht dazu überwinden können, die Hemmschwelle zu frischem Fisch inmitten von viel Sand zu überwinden. Da ist was falsch an dieser Geschäftsidee, obschon ich weiss, dass der Fisch in Los Angeles, wo es die hervorragendsten Sushi Restaurants gibt, ja auch nicht in den Gewässern vor der Stadt gefangen wird, was übrigens auch nicht wünschenswert wäre. In Los Angeles esse ich aber sehr gerne Sushi. Wie das halt so ist mit Vorurteilen, bin ich darin konsequent inkonsequent und absolut willkürlich. Während ich mich über Sushi in der Wüste aufhalte, mag ich Thailändisch in Joshua Tree ganz gern. Und Koreanisch in Desert Hot Springs find ich gut, wohingegen ich dem französischen Bistrot in Twentynine Palms nicht traue. Die mexikanische Küche nehme ich schon gar nicht mehr als ausländisch wahr, und dass die amerikanische Hausmannskost in der Roten Scheune von einem chinesischen Ehepaar gekocht und serviert wird, fällt mir ebenfalls nicht mehr auf. Das beste Restaurant weit und breit ist allerdings ein sehr lokales, das Twentynine Palms Inn. Die bauen ihr Gemüse hinter dem Hotel selber an – in einem Garten, der nach den Anbauregeln der Chemehuevi Indianer angelegt ist. Und obwohl das Hotel in der einzigen Oase in der Gegend liegt, ist es faszinierend, dass dies mitten in der Wüste so hervorragend funktioniert. Was man in Sachen Restaurants allerdings mit Sicherheit sagen kann: Nirgends wo Top draufsteht, ist auch Top drin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1277794143403195803?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1277794143403195803/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1277794143403195803' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1277794143403195803'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1277794143403195803'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/12/eintopf.html' title='Eintopf'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SyMuc8Vem3I/AAAAAAAAApY/wzqcDxHdj_E/s72-c/P1080780.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4793007182624037195</id><published>2009-11-21T05:12:00.001-08:00</published><updated>2009-11-21T05:13:40.037-08:00</updated><title type='text'>Der Cowboy, der aus der Kälte kam</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Swfnc76zMbI/AAAAAAAAApM/dWfJ3NIk2IE/s1600/P1000647.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Swfnc76zMbI/AAAAAAAAApM/dWfJ3NIk2IE/s320/P1000647.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5406544361988239794" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;R. ist wie jeder andere Vierjährige – voller Schalk und Entdeckungsdrang. Er lebt in Los Angeles, aber er mag es sehr gern, wenn seine Eltern mit ihm zu mir auf Besuch kommen. R. mag die offene Wüste. Er er mag, dass wir auf den Berg hinter dem Haus steigen und er unterwegs seinen Holzstock in die Ameisenhügel stecken kann. Und er mag, dass es unendlich viel Platz gibt und meist warm genug ist, dass Innen und Aussen ineinander übergehen und er mit seinem Laufrad überall rumkurven kann. Auch wenn er gerne Feen und Prinzessinnen hat und seiner Freundin Zoe sogar ab und zu in ihre rosa Pantoffeln folgt – R. mag Cowboys. So sehr, dass er zur Zeit am liebsten als Cowboy in den Kindergarten geht, Stiefel, Lasso und Hut eingerechnet. Sein “Hände hoch”, sein breitbeiniger Gang und wie er seine Daumen in seinen Jeanstaschen einhakt – Texas lässt grüssen. Aber R. hat mit Texas rein gar nichts zu tun. R. heisst wirklich Ruslan und wurde nördlich vom Polarkreis in Murmansk, Russland geboren, wo ehemals die Sovjet U-Boot Flotte beheimatet war und heute hohe Arbeitslosigkeit herrscht. Die ersten zwei seiner Lebensjahre hat Ruslan drei Stunden von Murmansk entfernt, in Apatity, in einem Kinderheim verbracht – einem guten Kinderheim, wie Ruslans Eltern Leslie und Arlen fanden, nachdem sie Ruslan dort mehrere Male besucht hatten, bevor die Adoption rechtsgültig wurde. Vor einem ihrer Reisen zu Ruslan hatte ich Leslie und Arlen gebeten, mir eine Postkarte von Apatity zu senden. Ich habe keine erhalten – es gibt keine Postkarten in Apatity. Heute zeugt nur noch Ruslans Name von seiner Herkunft. Wenn zufälligerweise irgendwo Russisch gesprochen wird, hört er hin, versteht aber nur noch wenig. Er hat Glück gehabt mit seinen Eltern und sie haben Glück gehabt mit ihm. Wenn ich mit dem kleinen Cowboy durch die Wüste gehe, stelle ich mir sein Leben vor, wenn er nicht adoptiert worden wäre und kriegs nicht hin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4793007182624037195?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4793007182624037195/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4793007182624037195' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4793007182624037195'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4793007182624037195'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/11/der-cowboy-der-aus-der-kalte-kam.html' title='Der Cowboy, der aus der Kälte kam'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Swfnc76zMbI/AAAAAAAAApM/dWfJ3NIk2IE/s72-c/P1000647.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1855579574947167186</id><published>2009-11-14T23:17:00.000-08:00</published><updated>2009-11-14T23:18:32.729-08:00</updated><title type='text'>Es ist ein Kreuz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sv-rQTnGU3I/AAAAAAAAApE/a7Jez3qjZic/s1600-h/P1000229.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sv-rQTnGU3I/AAAAAAAAApE/a7Jez3qjZic/s320/P1000229.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5404226374498407282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das müssen sich auch die obersten Richter der Vereinigen Staaten von Amerika sagen, seit sie am 7. Oktober einen ganz speziellen Fall angehört haben und nun darüber befinden müssen. Seit Jahren ist ein wütender Gesinnungskrieg über ein einfaches Kreuz mitten in der Wüste entbrannt. Das Kreuz wurde 1934 von einem Veteranen des Ersten Weltkriegs, Riley Bembry, aus Wasserrohren gebaut und weiss angestrichen. Es ist 2 Meter hoch und 1.5 Meter breit und es soll alle Gefallenen aller Kriege ehren. Bembry hat das Kreuz in der menschenleeren Mojave auf einen Steinhügel auf öffentlichem Land aufgestellt. Und wenn ich menschenleer sage, meine ich, dass mir da manchmal für eine halbe Stunde kein Auto begegnet. Das Kreuz habe ich noch nie gesehen. Seit zehn Jahren müssen die Behörden das Kreuz verstecken, denn die ACLU, die Amerikanische Union für zivile Freiheit, klagte. Das Kreuz als religiöses Symbol dürfe nicht auf öffentlichem Grund und Boden stehen, sagen sie. Die ersten beiden Jahre wurde es mit einem weissen Wachstuch umhüllt. Das war zu einfach wegzuschneiden, also wurde nach zwei Jahren eine Holzkiste um das Kreuz gebaut. Und die gibts heute noch. Manche Leute schreiben was auf die Kiste, dann wird sie wieder neutral übermalt. Die Kiste ist nun auffallender als das feine Kreuz es je war und sieht aus wie eine Plakatstelle, die auf Werbung wartet. Der Fall hat nationale Aufmerksamkeit erregt. Henry und Wanda Sandoz, die Bembry, dem Erbauer des Kreuzes, bei dessen Tod versprochen haben, zu seinem Kreuz zu schauen, waren bei der Anhörung am Obersten Gerichtshof dabei. Sie sind überzeugt - nicht in seinen wildesten Träumen hätte sich Bembry vorstellen können, dass die höchsten Richter des Landes eines Tages darüber befinden würden, ob sein Kreuz Daseinsberechtigung habe oder nicht. Es ist ein Kreuz mit der Religion, sagen die einen. Es ist doch nur ein Kreuz, was solls, die andern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1855579574947167186?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1855579574947167186/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1855579574947167186' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1855579574947167186'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1855579574947167186'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/11/es-ist-ein-kreuz.html' title='Es ist ein Kreuz'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sv-rQTnGU3I/AAAAAAAAApE/a7Jez3qjZic/s72-c/P1000229.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2447607291863158559</id><published>2009-11-06T06:21:00.000-08:00</published><updated>2009-11-06T06:22:44.956-08:00</updated><title type='text'>Prêt-à-porter</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SvQxJbYU6uI/AAAAAAAAAo8/W1NCCQzBWO8/s1600-h/P1000350.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SvQxJbYU6uI/AAAAAAAAAo8/W1NCCQzBWO8/s320/P1000350.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5400995891162442466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Pünktlich zum Beginn der Herbstsaison bleibt hier alles beim Alten. Jeans, Hemd, T-Shirt, und das ists dann auch schon. Im Winter eine Daunenjacke drüber und fertig. Keine neue, allgegenwärtige Modefarbe, keine körperbetonten Schnitte, keine der neuesten Boyfriend Jeans – für Frauen geschnittene Jeans, die so aussehen, als wäre Frau morgens, versehentlich oder nicht, in die Jeans des Boyfriends gestiegen. Wenn Frauen hier weite Jeans tragen, dann sind es tatsächlich die des Mannes und sie sitzen bedeutend schlechter als das, was die Hochglanzmagazine für den Modeherbst 2009 vorgeben. Der It-Bag hier draussen ist nicht die neueste Prada Tasche, auch nicht die neueste Prada-Kopie, sondern die Plastiktüte vom Stater Brothers Supermarkt. Die Wüste war noch nie ein Ort, an dem Modeströmungen auszumachen sind. Zumindest nicht bei den Einheimischen - Paris und Mailand sind verdammt weit weg. Touristen fallen gern als overdressed auf. Immer das Neueste, immer das Beste – sogar für eine Fahrt durch den Nationalpark. Es sind nicht zuletzt die Schuhe, die sie verraten. Aber die teuren Designer-Turnschuhe und die schicken Lederschuhe sind innert Kürze staubig und zerkratzt und nicht mehr von unsern Billigmodellen zu unterscheiden. Nach dem ersten Schock setzt die grosse Erleichterung ein und selbst die Gäste, die mit grossen Koffern angereist sind, lassen diese in einer Ecke verstauben und passen sich an: Jeans, Hemd, T-Shirt, und das ist es dann auch schon. Es ist erfrischend, das Leben als zeitlose Wüstenschlampe. Im Pyjama zum Supermarkt – wen kümmerts. Und apropos zeitlos – manchmal kann man hier anhand der Kleider der Menschen nicht mal die Dekade ausmachen, in der wir leben. Dass in der Gegend überdurchschnittlich viele Mode Fotoshootings stattfinden ist nur eine kleine Ironie des Schicksals. Die Einheimischen lässts kalt und auch die Models verfallen dem Wüstenchic gern nach getaner Arbeit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2447607291863158559?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2447607291863158559/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2447607291863158559' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2447607291863158559'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2447607291863158559'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/11/pret-porter.html' title='Prêt-à-porter'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SvQxJbYU6uI/AAAAAAAAAo8/W1NCCQzBWO8/s72-c/P1000350.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7873872619428833923</id><published>2009-10-30T12:05:00.000-07:00</published><updated>2009-10-30T12:08:10.978-07:00</updated><title type='text'>Nichts vermissen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sus5jaZM5bI/AAAAAAAAAo0/ag8uANr5L88/s1600-h/P1060963.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sus5jaZM5bI/AAAAAAAAAo0/ag8uANr5L88/s320/P1060963.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5398471858876900786" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist so eine Sache mit dem Nichts. Wenn ich das Nichts nicht um mich habe, vermisse ich es. Wie kann man denn Nichts vermissen, denken Sie vielleicht, aber ich schwöre Ihnen, das ist ganz leicht. Wüste macht süchtig – je länger ich mich in der leeren Landschaft aufhalte, desto weniger will ich sie missen. Und wenn ich denn mal auf Reisen gehe, frage ich mich jedes Mal mehr, warum genau ich das Nichts überhaupt verlasse. Ich bin schon soweit, dass ich das Gefühl hab, ich komme mir abhanden, wenn ich mich lange nicht im Nichts aufhalte. Der Begriff Wüste wurde denn auch im 18. und im 19. Jahrhundert ganz anders verstanden – Wüste beschrieb nur eine menschenleere Gegend. Es konnte sich auch um Landstriche wie Berge, Wälder oder gar Inseln handeln. Goethe bezeichnete gar eine Heide- bzw. eine Moorlandschaft als Wüste. Auch das französische und englische Wort désert/desert meinte das gleiche, obschon diese Begriffe noch unschärfer waren als das deutsche Wüste, schliesslich waren gerade zu dieser Zeit diese Landstriche nicht von Menschen verlassen, sondern noch gar nicht besiedelt. Auch die lateinische Wortschöpfung ist also der Wüste nicht richtig Herr geworden. Sie definiert sie als negatives Gegenbild zur Zivilisation und der Begriff beschreibt nicht, was die Wüste ist, sondern was sie nicht ist und nicht hat – fruchtbaren Boden und demzufolge Menschen. Dass mit Wüste karge, unfruchtbare Trockenlandschaften gemeint sind, ist eine relativ neue Sprachentwicklung und macht die Sache nicht besser, weil sie die Lebensfeindlichkeit der Wüste betont. Mich bringt gerade die Kargheit und das Undefinierte dieser weiten Landschaft immer wieder zum Kern meines Seins. Deshalb denn auch mein etymologischer Aufschrei über das deutsche Wort Wüste – ein phänomenaler Fehlgriff. Es evoziert, dass die Wüste wüst sei, und das geht ja nun gar nicht. Etwas mehr Präzision, wenn ich bitten darf.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7873872619428833923?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7873872619428833923/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7873872619428833923' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7873872619428833923'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7873872619428833923'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/10/nichts-vermissen.html' title='Nichts vermissen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sus5jaZM5bI/AAAAAAAAAo0/ag8uANr5L88/s72-c/P1060963.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7581082033207317888</id><published>2009-10-25T01:16:00.000-07:00</published><updated>2009-10-25T01:18:48.693-07:00</updated><title type='text'>Lahme Ente</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SuQJ3UfdB4I/AAAAAAAAAos/WLJ6_VmRXYw/s1600-h/DSC_0180.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 314px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SuQJ3UfdB4I/AAAAAAAAAos/WLJ6_VmRXYw/s320/DSC_0180.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5396449099494786946" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist er nun offiziell, unser Gouverneur Arnold Schwarzenegger – eine lahme Ente. Dabei hat er doch grad letzte Woche soviel Rückgrad gezeigt. Als “lame duck” bezeichnet man Politiker, die gegen Ende ihrer Amtszeit stehen und nicht zur Wiederwahl anstehen. Bei Schwarzenegger findet der Auszug aus Sacramento im Januar 2011 statt. Es ist natürlich einfacher, Rückgrad zu zeigen, wenn man weder der eigenen Partei noch den Opponenten gefallen muss und das tut Arnold auch nicht. Für die Demokraten tanzt er auf dem sozial- und steuerpolitischen Parkett zu sehr rechts, wobei die ganz scharfe Kritik an seiner Person und an seiner Linie von demokratischer Seite ausbleibt. Wahrscheinlich weil alles noch viel schlimmer sein könnte, wenn der rechte Parteiflügel der Republikaner am Ruder wäre. Wenigstens ist Schwarzeneggers Frau Demokratin. Wenigstens ist er am Diskurs über die Parteigrenzen hinweg mehr interessiert als an der Pflege eines eng abgesteckten republikanischen Gärtchens. Und wenigstens könnte man ihn umweltpolitisch manchmal gar mit einem Demokraten verwechseln – Grund genug für die Republikaner mit “ihrem” Gouverneur unzufrieden zu sein. Aber was er da vor ein paar Tagen unterschrieben hat, der Arnold, das hat dem republikanischen Fass den Boden ausgeschlagen. Einen Harvey Milk Tag soll es in Zukunft in Kalifornien geben, immer schön zum 22. Mai. Da werden zwar die staatlichen Stellen und die Schulen offen bleiben, aber letztere werden angewiesen werden, Harvey Milks Geburtstag zu gedenken, der schwule San Francisco Politiker, der 1978 in seinem Büro erschossen wurde. (Sean Penn hat für dessen Portrait im gleichnamigen Film den Oscar erhalten). Victory! freuen sich die einen. Für die andern ist es Bestätigung, dass Schwulenorganisationen wirklich darauf aus sind, Homosexualität in den Schulen zu lehren. An der lahmen Ente wird die Kritik abperlen während sie zu neuen Ufern gleitet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7581082033207317888?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7581082033207317888/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7581082033207317888' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7581082033207317888'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7581082033207317888'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/10/lahme-ente.html' title='Lahme Ente'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SuQJ3UfdB4I/AAAAAAAAAos/WLJ6_VmRXYw/s72-c/DSC_0180.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3844364653857132941</id><published>2009-10-14T11:34:00.000-07:00</published><updated>2009-10-14T11:35:40.852-07:00</updated><title type='text'>Jetzt aber!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZ9GWqCTI/AAAAAAAAAok/oEqQrYUxo1E/s1600-h/P1080769.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZ9GWqCTI/AAAAAAAAAok/oEqQrYUxo1E/s320/P1080769.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392526141291104562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich stand sie da, die Skulptur, und machte sich wichtig, von einem Tag auf den andern. Und falls das Foto dies nicht deutlich genug macht - die Skulptur ist tatsächlich dick und feiss. Und nicht zu übersehen, was wohl auch Sinn und Zweck der ganzen Sache ist. Sie steht nicht am wirklichen Ortseingang von Twentynine Palms, der wäre etwa sieben Meilen westlich, sie steht am gefühlten Ortseingang, falls es das gibt. Das ist dort, wo es sowas wie ein Zentrum gibt mit einem Lichtsignal, das den Ost-West-Nord-Süd Verkehr regelt. Die wirkliche Fläche von Twentynine Palms ist um einiges grösser als dass es den Anschein macht, grösser als San Francisco. So, und nun brauchen wir also eine Skulptur, die uns sagt, wer wir sind. Offenbar ist das Herausragendste an uns, dass wir einen numerischen Namen haben. Vergessen wir die Palmen, die hat jeder – Palm Springs, Palm Desert usw. Die Palmen sind tatsächlich nur um die Oase, wo alles begann, wirklich dominierend, ansonsten gibts mitten in der Wüste nicht viele davon. Im alltäglichen Sprachgebrauch lassen wir sie tatsächlich weg, wie in: ich lebe in 29. Und ich muss zugeben, als ich den Namen zum ersten Mal auf einer Landkarte sah, hat er meine Phantasie beflügelt und ich wollte Twentynine Palms sehen, einfach um des Namens willen, der eine Präzision vorgibt, die beim Besuch dann nicht wirklich eingelöst wird. Und nun haben wir das Ganze also in Eisen und mit Ausrufezeichen. In Auftrag gegeben von der Stadt, um das 20 jährige Jubiläum als unabhängige Stadt zu feiern und von einem lokalen Künstler gefertigt. Was aber fast mehr aussagt über die Stadt als 29! – die Skulptur wurde als transportfähig konzipiert – sie steht auf städtischem Land, das zum Verkauf steht. Der neue Besitzer des Landes wird das Recht haben, die Skulptur in seine Pläne einzubeziehen, oder sie schlicht und einfach abzutransportieren – auf einen anderen 29! Flecken.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3844364653857132941?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3844364653857132941/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3844364653857132941' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3844364653857132941'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3844364653857132941'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/10/jetzt-aber.html' title='Jetzt aber!'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZ9GWqCTI/AAAAAAAAAok/oEqQrYUxo1E/s72-c/P1080769.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5782045057951727833</id><published>2009-10-14T11:31:00.000-07:00</published><updated>2009-10-14T11:32:53.074-07:00</updated><title type='text'>Handicap 3000</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZOuAG-UI/AAAAAAAAAoc/7UiT771LD_4/s1600-h/golf.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 254px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZOuAG-UI/AAAAAAAAAoc/7UiT771LD_4/s320/golf.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392525344480098626" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ob wohl einer dieser Herren Douglas Jones ist? Ein gewissen Douglas Jones, 57, hat über die letzten zwei Jahre rund 3000 Golfbälle ins grösste Sandloch geworfen, das er finden konnte – den Joshua Tree National Park. Er habe es als Tribut für gestorbene Golfer getan, meinte Jones als ihm die Ranger endlich auf die Schliche kamen. Die wollten aber nichts von einer Gedenkveranstaltung der besonderen Art wissen, sprachen von Vermüllung und zeigten ihn an. Jones hatte nicht nur Golfbälle in den Nationalpark gebracht, er hatte auch Dosen Gemüse und Früchte in der geschützten Wildnis hinterlassen – als Hilfestellung für gestrandete Wanderer, wie er meinte. Für die Ranger ist somit das zwei Jahre alte Rätsel gelöst. Sie hatten sich gewundert, woher denn plötzlich all diese Bälle kam und fälschlicherweise auf einen abschlagwütigen Golfnovizen mit seinem Golfschläger getippt. Douglas Jones aber hatte die Bälle vom Auto aus mit grosser Wucht in die unberührte Wüste geworfen. Die Bälle hätten zwar keine unmittelbare Gefahr für die Tierwelt dargestellt, meinten die Ranger, die Gefahr, dass ein ahnungsloses Tier einen Golfball für ein Ei halte und zu schlucken versuche, sei relativ gering. Aber die Aufräumaktion, welche die Golfbälle verursachte – da verstanden die Ranger keinen Spass. Etwa 373 Arbeitsstunden seien darauf verwendet worden, oder ca. 9000 Dollar. Jones wird sich in Kürze vor einem Richter verantworten müssen. Falls er schuldig gesprochen wird, droht ihm eine saftige Geldstrafe, eventuell sogar Gefängnis und Verbannung vom Park. Jones wollte nicht mit Reportern über sein Vergehen sprechen. Als einer davon seinen Vater anrief, mit dem Jones lebt, wusste dieser von nichts. “Das klingt alles äusserst seltsam”, sagte der 84-Jährige, “ich kann mir nicht vorstellen, woher mein Sohn soviele Golfbälle hat.” Er gab allerdings auch an, dass sein Sohn auf einem Golfplatz arbeitet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5782045057951727833?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5782045057951727833/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5782045057951727833' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5782045057951727833'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5782045057951727833'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/10/handicap-3000.html' title='Handicap 3000'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYZOuAG-UI/AAAAAAAAAoc/7UiT771LD_4/s72-c/golf.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2690217143143587068</id><published>2009-10-14T11:26:00.000-07:00</published><updated>2009-10-14T11:31:31.970-07:00</updated><title type='text'>Bitte hier fotografieren</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYY-umRWtI/AAAAAAAAAoU/BVlJAPX0rwo/s1600-h/P1000522.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYY-umRWtI/AAAAAAAAAoU/BVlJAPX0rwo/s320/P1000522.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5392525069762255570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vom Aussichtspunkt Keys View im Joshua Tree National Park kann man an klaren Tagen bis nach Mexico sehen. Diese Tage werden immer seltener – dank der Luftverschmutzung des 100 Meilen entfernten Grossraums Los Angeles, welche der Wind ins Landesinnere trägt. So sieht man halt meist nicht nach Mexico sondern nur nach Palms Springs runter - Luftlinie ungefähr 20 Meilen – und gibt sich der Illusion hin, heute sei es auch wieder mal besonders dunstig. Die Aussicht ist trotzdem spektakulär, besonders zu Sonnenauf- und -untergang. Immer wieder muss ich da hochfahren. Nicht weil ichs nicht lassen kann, sondern weil alle meine Gäste zu Keys View wollen. Was macht Aussichtspunkte so faszinierend? Woran liegt es, dass man eine Gegend scheinbar erst verinnerlicht, wenn man sie visuell von oben erfasst? Da sind nicht nur die üblichen internationalen Touristen anzutreffen, sondern immer auch Leute aus der Gegend auf Fotomission. Einmal wars ein junger Mann mit schwerem Motorrad, der sich mit Selbstauslöser auf seinem Motorrad fotografierte. Einmal war es Eric Benet, Halle Berry’s Ex, der zur Unzeit mit neuer Flamme unterwegs war und den ich erst durch den Sucher erkannt habe, nachdem ich den beiden Turteltauben anerboten habe, sie zusammen abzulichten – ein  Angebot, das sie erst erschrocken abgelehnt hatten, bis sie realisierten, dass es sich hier ja um ihre eigene Kamera handelte und nicht um die eines Paparazzo. Ich hab mir nichts anmerken lassen, aber als sie verschwunden waren, hab ich mich über ihr Missverständis krumm gelacht. Vor einer Weile habe ich bei Keys View diese blutjunge Familie angetroffen – ebenfalls auf Fotomission. Sie haben mein Angebot, sie zusammen zu fotografieren, sofort dankbar angenommen und hatten auch gegen meine Kamera nichts einzuwenden. Der Gegensatz zwischen seiner harten Schale und seiner Offenheit und absoluten Hingabe zu seiner Frau und Tochter haben mich fasziniert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2690217143143587068?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2690217143143587068/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2690217143143587068' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2690217143143587068'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2690217143143587068'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/10/bitte-hier-fotografieren.html' title='Bitte hier fotografieren'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/StYY-umRWtI/AAAAAAAAAoU/BVlJAPX0rwo/s72-c/P1000522.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-392562624106716412</id><published>2009-09-24T03:57:00.000-07:00</published><updated>2009-09-24T03:58:55.704-07:00</updated><title type='text'>Hände hoch!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SrtQ5QLDYcI/AAAAAAAAAn0/e-DXPy3oeRw/s1600-h/P1080799.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SrtQ5QLDYcI/AAAAAAAAAn0/e-DXPy3oeRw/s320/P1080799.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5384986723975651778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bitte verlangen Sie nicht von mir, dass ich Ihnen das Folgende sinnmachend erkläre – wo’s keinen Sinn gibt, kann ich keinen herzaubern. Hier die verblüffende Entwicklung: Da hat doch anno dunnemals Präsident Reagan was Gescheites verordnet, nämlich, dass in Nationalparks und Naturschutzgebieten keine geladenen Waffen offen rumgetragen werden dürfen (abgebildetes Schild hin). Das blieb dann auch so bis Herr Bush zu niemandes Erstaunen Gefallen daran fand, dass seine Mitbürgerinnen und Mitbürger das Recht haben, mit geladener Waffe durch die Nationalparks zu spazieren (Schild wieder weg). Die Waffen-Lobby war zufrieden. Kurz nach Herrn Bushs Umzug von Washington nach Texas ordnete ein Richter an, dass die Reagan Regeln nun wieder in Kraft seien (also Schild wieder hin). Die Regeln schränkten das Recht, überhaupt Waffen in die Nationalparks zu bringen, streng ein und verlangten, dass diese stets gesichert oder weggeschlossen seien. Nun war es an den Antigewehrlern, glücklich zu sein. Und natürlich dachte niemand daran, dass sich die Regeln unter Obamas demokratischer Administration so schnell wieder ändern könnten, allen voran wohl nicht Obama selbst, der den Entscheid des Richters begrüsste. Dann aber kam ein republikanischer Senator daher und schnürte ein Paket der absurden Art. Er verknüpfte einen neuen Pro-Waffen-in-Nationalparks-Gesetzesentwurf mit einem andern, von dem er wusste, dass er den Demokraten extrem wichtig war – der Gesetzesentwurf für weitreichende Restriktionen für Kreditkarten-Unternehmen. Das republikanische Kalkül ging auf, und das verschärfte Kreditkarten-Gesetz wurde vom demokratischen Kongress gerade in der schlechten ökonomischen Situation problemlos angenommen. Dass da noch eine Spur Waffenlobby dran klebte, war das kleinere Übel. (Schild wieder weg: 22. Februar 2010). Vielleicht sollten die Schilder in den Boden versenkbar sein, per Fernsteuerung.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-392562624106716412?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/392562624106716412/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=392562624106716412' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/392562624106716412'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/392562624106716412'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/09/hande-hoch.html' title='Hände hoch!'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SrtQ5QLDYcI/AAAAAAAAAn0/e-DXPy3oeRw/s72-c/P1080799.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4849225573923567964</id><published>2009-09-14T01:18:00.000-07:00</published><updated>2009-09-14T01:19:28.108-07:00</updated><title type='text'>Neid und Missgunst</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38iW2RDSI/AAAAAAAAAns/S4msd2H0c2o/s1600-h/ocotillo.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 212px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38iW2RDSI/AAAAAAAAAns/S4msd2H0c2o/s320/ocotillo.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381234796956552482" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Leider ist das kein Suchbild “Entdecke die zehn Unterschiede”. Leider erkennt man auf den ersten Blick schon zehntausend Unterschiede. Links sehen Sie einen Ocotillo Kaktus, wie ihn andere Leute haben. Rechts sehen Sie meinen, wenn diese lausigen, nackten Stengel diesen Namen überhaupt verdienen. Alles hab ich schon versucht, um meine fünf zu buschiger Pracht heranzuzüchten – mehr Wasser, weniger Wasser, kein Wasser, Monsoon - nichts. Die ersten Jahre hab ich ein paar wenige grüne Blätter hingekriegt, in letzter Zeit bleiben die Drecksdinger hartnäckig kahl. Tot sind sie nicht, auch wenn sie so aussehen. Im Frühjahr bequemen sie sich, ab und an oben eine ihrer typischen roten Blüten zu machen. Aber auch die werden immer mickriger. Immer wenn ich nah dran bin, zum ultimativen Kahlschlag anzusetzen, zeigen die Stengel Spurenelemente von Leben und ich kriegs wieder nicht übers Herz. Was mich am meisten ärgert ist, wenn ich in der offenen Wüste, fern ab von jeglichen grünen Daumen, Prachtsexemplare von Ocotillos sehe – vier Meter hoch und buschig, mit so leuchtend roten Blüten, dass auch der blindeste Kolibri sie als Futterquelle ausmachen kann. Dann beschliesse ich, der Natur überhaupt nicht mehr ins Handwerk zu pfuschen, bis ich dann den Besitzer der Exemplare links im Bild mit einem Gartenschlauch in der Hand erwische. Er winkt mir freundlich zu – unter den Umständen geradezu ein Affront. Ich gebe auf. Sollen sie doch kümmerlich eingehen. Ich muss Schwächlinge von Ocotillos erwischt haben als ich sie damals bei – und dann, plötzlich die Einsicht. Bei Walmart hab ich die Ocotillos gekauft, weil sie in den lokalen Gärtnereien grad nicht vorrätig waren. Und weil Geduld nicht meine Stärke ist. Das hab ich nun davon, wenn ich bei der weltgrössten Einkaufskette (und nicht gerade für exzellente Qualität bekannt) lokale Pflanzen kaufe. Schämen sollte ich mich, und tue es auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4849225573923567964?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4849225573923567964/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4849225573923567964' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4849225573923567964'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4849225573923567964'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/09/neid-und-missgunst.html' title='Neid und Missgunst'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38iW2RDSI/AAAAAAAAAns/S4msd2H0c2o/s72-c/ocotillo.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2276434718275320783</id><published>2009-09-14T01:15:00.000-07:00</published><updated>2009-09-14T01:18:25.785-07:00</updated><title type='text'>Keine Toten mehr</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38RzaN9QI/AAAAAAAAAnk/SwulSP6WOpA/s1600-h/DSC00964.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38RzaN9QI/AAAAAAAAAnk/SwulSP6WOpA/s320/DSC00964.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5381234512565761282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Walt Staton hat in einem Naturschutzgebiet in der Wüste südlich von Tucson, Arizona, Wasser in Plastikkanistern und –flaschen postiert und dafür eine Busse von $175 erhalten. Walt Staton hat sich geweigert, diese Busse zu bezahlen. Das hat ihm und seinem Anliegen nationale Aufmerksamkeit gebracht. Er gehört zur Organisation “No More Deaths”, welche seit Jahren Wasser in der Wüste postiert, um die Migranten von Mexico vor dem Verdursten zu retten. Jeden Sommer sterben viele der illegalen Einwanderer auf ihrem Fussmarsch durch die einsame Wüste in unbarmherziger Hitze. Eine Weile sah es so aus, als könne Walt Staton zu einer Gefängsnisstrafe und einer Busse von $10 000 verurteilt werden. Ganz so schlimm ists nun nicht gekommen. Ein Geschworenengericht hat ihn letzte Woche auf Bewährung gesetzt und zu 300 Stunden Abfallauflesen verurteilt. Auch darf er für ein Jahr besagtes Naturschutzgebiet nicht mehr betreten. Man hat ihm gesagt, er hätte nach den Regeln spielen müssen wie andere Gruppen, denen man – mit Bewilligung – erlaubt, an einigen Hilfsstationen grosse Wassertanks zu unterhalten. Man hat ihm gesagt, die Plastikflaschen seien Umweltverschmutzung und bergen Gefahren für die lokale Fauna. Walt Staton ist der Meinung, Mitgefühl brauchte keine Bewilligung. Nun ist Plastikabfall tatsächlich eine Gefahr für die Umwelt, aber der strategisch umstrittene Grenzzaun zwischen den USA und Mexico ist es ebenso. Mit seinen hunderten von Meilen Länge unterbricht er nicht nur die Migration sondern auch die Futterwege von vom Aussterben bedrohten Tieren in diesem abgelegenen Stück Wüste. Und die Kriminellen – Waffenschmuggler auf dem Weg nach Süden, Drogenkuriere und Menschenschmuggler auf dem Weg nach Norden, welche diese Wüste Tag für Tag und Nacht für Nacht durchqueren, sind eine weitaus schlimmere Bedrohnung als ein Abfall verursachender Menschenfreund, der Leute vor dem Verdursten rettet.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2276434718275320783?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2276434718275320783/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2276434718275320783' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2276434718275320783'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2276434718275320783'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/09/keine-toten-mehr.html' title='Keine Toten mehr'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sq38RzaN9QI/AAAAAAAAAnk/SwulSP6WOpA/s72-c/DSC00964.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3947449904824944076</id><published>2009-08-26T11:48:00.000-07:00</published><updated>2009-08-26T11:51:46.840-07:00</updated><title type='text'>Was da so wächst...</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SpWEK-oHB_I/AAAAAAAAAnc/e___yKNi0xQ/s1600-h/_MG_8714.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SpWEK-oHB_I/AAAAAAAAAnc/e___yKNi0xQ/s320/_MG_8714.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5374347054481344498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Seit fast vier Jahren berichte ich an dieser Stelle wöchentlich von meinem Leben in der Mojave Wüste. Wie ich aus Emails von vielen Leserinnen und Lesern weiss, gehöre ich mittlerweile bei vielen von Ihnen zum Mittwochmorgen Kaffee wie das Buttergipfeli und das freut mich. Etwas habe ich Ihnen in den letzten vier Jahren nie erzählt – an was ich arbeite, wenn ich nicht gerade eine Kolumne für Sie schreibe. Über Schreibtischarbeit zu lesen, ist ja schliesslich auch langweilig, Da habe ich Ihnen lieber vom Alltag in Twentynine Palms berichtet, einem Ort, an dem die Zeit anders geht, wenn sie vor lauter Hitze nicht gerade still steht, und wo Kojoten und Hasen sich Gutenacht sagen. Ich habe von Begnungen mit kauzigen und liebenswerten Menschen erzählt, von Witzigem und gelegentlich von Ärgerlichem. Und ich habe offenbar Fernweh ausgelöst, denn ich höre immer wieder von Leserinnen und Lesern, die hierher gereist sind. Während den letzten Jahren habe ich aber auch an meinem ersten Roman gearbeitet: “Datura”. (Das Bild zeigt eine dieser Wüstenpflanzen.) Diese Woche ist er auf Deutsch erschienen. Auch “Datura” spielt über weite Strecken in Twentynine Palms. Es ist eine Geschichte, bei der es um eine grosse Liebe geht und um Tod – um eine Liebe, die sich zur Unzeit in zwei Leben zwängt und gewinnt, als alles verloren scheint. Und es geht darum, wieviel Leben und Schönheit im Abschiednehmen und im Sterben stecken kann, wenn man genau hinschaut. Hier die Auslangslage: Die Journalistin Emma de Antoni ist gerade in die Mojave-Wüste gezogen, als sie in einem Antiquitätengeschäft namens Datura auf Jackson Carver trifft, einen Mann, der nur in seiner Unabhängigkeit zuhause ist. Und wenn Sie nun denken, das hätten Sie von mir auch schon mal gelesen, dass ich gern in Antiquitätenläden rumstöbere, dann kann ich Sie natürlich nicht dran hindern. Mehr Infos finden Sie unter: LilianeLerch.com&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3947449904824944076?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3947449904824944076/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3947449904824944076' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3947449904824944076'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3947449904824944076'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/08/was-da-so-wachst.html' title='Was da so wächst...'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SpWEK-oHB_I/AAAAAAAAAnc/e___yKNi0xQ/s72-c/_MG_8714.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5507889647956997075</id><published>2009-08-19T18:09:00.000-07:00</published><updated>2009-08-19T18:10:46.578-07:00</updated><title type='text'>Schildkrötenreise</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyijR-4G5I/AAAAAAAAAnU/Vcj1FGuE0GA/s1600-h/P1000225.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyijR-4G5I/AAAAAAAAAnU/Vcj1FGuE0GA/s320/P1000225.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371847182552406930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Schildkröten reisen nicht gern, Wüstenschildkröten schon gar nicht. Sie sind am liebsten zuhause, suchen in ihrem eng begrenzten Territorium nach wasserhaltigem Essen und sind glücklich, wenn sie alle Monate mal fündig werden. Ein genügsameres Wesen als die Wüstenschildkröte kann man sich gar nicht vorstellen – sie kann bis zu einem Jahr ohne Wasser überleben, und das bei Bodentemperaturen von 60 Grad Celsius. Und nun müssen sie umgesiedelt werden, die Wüstenschildkröten, 1100 Stück von ihnen zumindest. Denn sie sind vom Aussterben bedroht und sie sind im Weg. Weil sie geschützt sind, kann selbst das US Militär ihre Militärbasis in der Wüste nicht einfach erweitern, ohne sich um die Schildkröten zu kümmern. Darum läuft jetzt ein Bewilligungsverfahren, 1100 der Tiere aus der Schusslinie zu verfrachten. Schildkrötenzügeln ist allerdings kein einfaches Unterfangen, auch wenn sie mit Haus reisen. Wenn Schildkröten merken, dass sie nicht mehr wissen, wo sie sind, setzt ein eingebauter Mechanismus ein, der ihnen sagt, sie müssten nach Hause marschieren. Das tun sie, bis zu sechs Meilen weit. Unterwegs werden sie Beute für Koyoten und die jungen Schildkröten für Raben. Der letzte Versuch, Schildkröten umzusiedeln, wurde wegen hoher Sterberate abgeblasen. 8,7 Mio Dollar hätte er gekostet für 600 Schildkröten. Das macht 14’500 Dollar pro Schildkrötenumzug. Bei den hohen Kosten muss man sich fragen, wie um Himmels Willen, die Schildkröten denn reisen. Jede im eigenen Panzer? Im Militärhelikopter? Ich finds ja gut, dass eine Militärbasis nicht einfach auf Biegen und Brechen und über Leichen erweitert werden darf und dass so ein altertümliches Wesen wie eine Schildkröte der neuesten Kriegstechnologe ein Schnippchen schlagen kann. Aber wärs denn nicht einfacher, gesünder und kostensparender, die Schildkröten in ihrem Revier zu lassen und einen neuen Sandkasten für die Kriegsspiele zu finden?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5507889647956997075?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5507889647956997075/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5507889647956997075' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5507889647956997075'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5507889647956997075'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/08/schildkrotenreise.html' title='Schildkrötenreise'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyijR-4G5I/AAAAAAAAAnU/Vcj1FGuE0GA/s72-c/P1000225.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8380466534056242811</id><published>2009-08-19T18:07:00.000-07:00</published><updated>2009-08-19T18:09:46.027-07:00</updated><title type='text'>Blasebalg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyiUc2umAI/AAAAAAAAAnM/y5KJD2zliAg/s1600-h/DSC03299.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyiUc2umAI/AAAAAAAAAnM/y5KJD2zliAg/s320/DSC03299.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5371846927772981250" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und dann, plötzlich, von einer Stunde auf die andere ist er da, der Wüstenwind. Ich rede nicht von einem lauen Lüftchen, und von lau schon gar nicht zu dieser Jahreszeit. Ich rede von Luftstössen und Wirbeln, Gerüttel und Gezerre, heiss und wild. Was jetzt nicht niet- und nagelfest angemacht oder zumindest wie im Bild mit Steinbrocken beschwert ist, fliegt davon. Bei meinen Freunden Ron und Rebecca sind die Steine eine permanente Installation, aber die wohnen auch höher und noch windexponierter als ich. Ich stelle meine Gartenmöbel immer auf und trage sie an ihren ursprünglichen Platz zurück. Und wenn ich weg war, sagen mir deren Stellung und Position alles über die Windsituation in meiner Abwesenheit. Auch wenn ab und an Windwarnungen von über 40 Meilen Geschwindigkeit pro Stunde ins laufende Fernsehprogramm eingeblendet werden, gibts trotzdem relativ wenige Sandstürme, wo man gar nichts mehr sieht. Der Sand hier ist zu grobkörnig, um leicht davonzufliegen. Bis Fussspuren im Sand verschwinden, braucht es einiges, aber es ist auch schon vorgekommen. Da ist mir allerdings gleichzeitig auch ein Teil des Dachs davongeflogen. Mit der Temperaturveränderung beim Eindunkeln verstärken sich die Winde. Das trifft sich immer schön mit dem Moment, in dem man den Grill anstellen will. Dann muss man noch mehr aufpassen als sonst schon, dass keine Glut entwischt und ein ausgedörrtes Pflänzchen erwischt. Im stürmigen Wüstenwind fliegen Vögel nicht mal mehr seitwärts und diejenigen, die laufen, würden den Linienlauftest der Polizei nicht bestehen. Wenn draussen Sträucher und Bäume in Wind tanzen und nur noch die dicken, fetten Kakteen stramm stehen, und wenn sich die Hunde in die hinterste Ecke verkriechen, klingt der Wind im Haus wie heulender Gesang. Der trockene Wüstenwind weckt eine undefinierbare Sehnsucht – nach was genau – ausser nach Handcrème und Bodylotion – ich habs immer noch nicht herausgefunden.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8380466534056242811?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8380466534056242811/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8380466534056242811' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8380466534056242811'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8380466534056242811'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/08/blasebalg.html' title='Blasebalg'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SoyiUc2umAI/AAAAAAAAAnM/y5KJD2zliAg/s72-c/DSC03299.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7696786094879292410</id><published>2009-08-05T16:54:00.000-07:00</published><updated>2009-08-05T16:58:03.691-07:00</updated><title type='text'>Französisch baden</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnocHo27kYI/AAAAAAAAAnE/McH-vqYYxgo/s1600-h/P1010497.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnocHo27kYI/AAAAAAAAAnE/McH-vqYYxgo/s320/P1010497.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5366632823517843842" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn man halt keinen eigenen Pool hat – um jetzt dieses leidige Thema wieder einmal aufzubringen – muss man erfinderisch werden. Die kriminelle Energie, wenn auch von der harmlosen Sorte, überfällt einem leicht und schnell bei 43 Grad im Schatten und keinem nassen Fleck weit und breit. Es gibt hier einen öffentlichen Pool, der zur High School gehört und der für eine Stunde täglich für Schwimmer reserviert ist. Der ist gross und unattraktiv. Und dann gibts viele kleinere Pools in viel schönerer Umgebung, die zu Hotels und Motels gehören. Viele dieser Pools sind von aussen zugänglich, ohne dass man sich je an einer Hotel Reception vorbeischleichen muss, wie ich mit meiner Freundin JB neulich erkundet habe. Die Hotelpools sind natürlich nicht für die Einheimischen gedacht. Also mimen wir Touristen, die nur eben mal in Badelatschen vom Hotelzimmer zum Pool geschlichen sind in ihren Badeanzügen, ein weisses Frottéetuch um die Hüften geschlungen. So staffieren wir uns schon zuhause aus, fahren vor und parken weit vom jeweiligen Hoteleingang. Dann spazieren wir nur mit Schlüssel und Handy bewaffnet durch den Hotelgarten und lassen uns am Pool nieder. Jeden Tag an einem andern. Wir haben unseren Akt mittlerweile perfektioniert. Eines Tages hat JB, die ursprünglich Kanadierin ist, angefangen, ihr Französisch zusammenzuklauben und mir im Pool lauthals Dinge wie “J’aime le poulet à Paris dans le vent en hiver, tu sais” zuzurufen, als sich der Manager zu lange am Pool rumgetrieben hat. Mein “Ah très bien, moi aussi, oui, oui, oui” hat ihm zwar jeden Zweifel genommen, dass wir Touristen und Gäste sind, auch wenn er uns noch nie gesehen hat, aber mich hats nur wieder mal beschämt, dass mein Französisch sich in heisse Wüstenluft aufgelöst hat, seit ich immer Englisch spreche. Um einen Hotelmanager in Twentynine Palms zu verscheuchen, reichts. Aber eigentlich ist’s eine Schande. Acht Jahre büffeln für die Katz.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7696786094879292410?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7696786094879292410/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7696786094879292410' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7696786094879292410'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7696786094879292410'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/08/franzosisch-baden.html' title='Französisch baden'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnocHo27kYI/AAAAAAAAAnE/McH-vqYYxgo/s72-c/P1010497.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-865476258024249770</id><published>2009-07-31T16:12:00.000-07:00</published><updated>2009-07-31T16:37:45.108-07:00</updated><title type='text'>Fluchtversuch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnOAQUX3T4I/AAAAAAAAAm8/GSXmGc2Yb_E/s1600-h/P1000524.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnOAQUX3T4I/AAAAAAAAAm8/GSXmGc2Yb_E/s320/P1000524.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5364772598963457922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ja ja, ich gebs ja zu – ich bin ein Schwächling. Ich bin der Wüstenhitze entflohen. Selbstverständlich ist dieses Bild nicht inmitten von Stein und Sandbergen aufgenommen, sondern in Meeresnähe, wo ich mich gerade abkühle. Und obwohl ich immer sage, die Hitze mache mir nichts aus, hats mich für eine Weile zum Pazifik gezogen. In den letzten Tagen wird allerdings empfohlen, das kühle Nass entlang der Küste von Los Angeles zu meiden, weil es zur Zeit besonders hohe Wellen gibt, die sehr schnell sehr gefährlich werden. Es ist eine Empfehlung, der speziell übers Wochenende nur mässig nachgekommen wird, denn ich höre sehr viel öfters Sirenen von Rettungsfahrzeugen und Helikoptergeknatter als üblich. Tsunami Alarmstufe gibts aber keine, aber wenigstens wüsste man dank der neuen Signaletik, wo man denn hinlaufen müsste, im Fall der Fälle. Ist ja auch nicht besonders schwer – vom Meer weg ist eine ziemlich narrensichere Strategie. &lt;br /&gt;Zwischen 25 Grad und 41 Grad liegen mehr als 16 Grad Unterschied. Bei 25 Grad kann ich auch nachmittags arbeiten und muss (oder darf) nicht flach wie eine Flunder auf kühlere Zeiten warten. Oder besser gesagt, das Feld der Fluchtmöglichkeiten vor dem Schreiben ist verführerisch breit. In der Stadt müssen Schnäppchen gejagt sein, da muss Kaffeeklatsch gehalten und am andern Ende der Stadt Vietnamesich gegessen werden. Und in der Stadt müssen die Haare professionell blondiert werden, anstatt sie in schlechter alter Wüstenschlampen-Manier selber mit Bleiche vollzukleistern und so zu verbrennen, dass sie abbrechen, nur weil man keine Geduld hat, auf die Profis zu warten. Und dann ist plötzlich fertig – frisch frisiert oder nicht. Ab in die Wüste, ab in die Weite, ab in die Stille, ab in die Hitze, die sich fast anfassen lässt. Es geht immer schneller, dass mir das Stadtleben gestohlen bleiben kann. Landschaftliche Schönheit ist mindestens so stimulierend.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-865476258024249770?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/865476258024249770/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=865476258024249770' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/865476258024249770'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/865476258024249770'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/07/fluchtversuch.html' title='Fluchtversuch'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SnOAQUX3T4I/AAAAAAAAAm8/GSXmGc2Yb_E/s72-c/P1000524.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1249326156730270506</id><published>2009-07-22T10:48:00.000-07:00</published><updated>2009-07-22T10:59:22.833-07:00</updated><title type='text'>Nachtrag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SmdTcfQCp9I/AAAAAAAAAm0/YkPp8U3hGvY/s1600-h/P1010004.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SmdTcfQCp9I/AAAAAAAAAm0/YkPp8U3hGvY/s320/P1010004.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5361345630298089426" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor zwei Wochen habe ich an dieser Stelle über meine Navajo Freundin Bessie geschrieben und dass sie am Grauen Star leidet. Mit keinem Wort und keinem Hintergedanken habe ich darauf hingedeutet, dass die Operation für Bessie und ihre Familie ein finanzielles Problem darstellen könnte. Ich weiss ja von ihr, dass das staatliche Indian Hospital in Gallup für die Kosten aufkommt. Insofern haben die Navajos, oder die Diné, wie sie nämlich wirklich heissen, sowas wie eine kostenlose medizinische Grundversorgung – wenigstens ein finanzieller Vorteil gegenüber den Anglos. Darum dann auch mein Erstaunen, als sich in den Tagen nach Erscheinen der Kolumne drei Leserinnen und Leser gemeldet haben, die finanzielle Hilfe für die Operation angeboten haben. Ich habe Bessie und ihre Familie nochmals gefragt zur Sicherheit, ob die Operation sie auch wirklich nichts koste. Bei der ganzen Krankenversicherungs-Diskussion hierzulande kann ich das machmal selber kaum glauben. Ich habe Bessie erzählt, dass sich in der Schweiz Leute um sie sorgen. Das hat sie gerührt. Und ich hab die Angebote der Leser herzlich dankend abgelehnt. Ein Mann aber hat sich nicht abweisen lassen wollen. Er habe das Geld jetzt innerlich schon gespendet, sagt er. Es sei nun an mir rauszufinden, wie ich es den Navajos zukommen lassen könne. Ob er es auch für Bessie’s Alterspflege spenden würde, frage ich, da der Graue Star nur eines ihrer gesundheitlichen Probleme ist. Ja, gern, sagt der Mann. Ich hätte gute Neuigkeiten, sage ich Bessie’s Töchtern. Sie bestellen mich zum Frühstück in Gallup. Als ich ihnen sage, ein Leser bestehe darauf, ihnen für Bessie’s Pflege finanziell unter die Arme zu greifen, fangen sie sofort an zu weinen. Dass es sowas gibt, sagen sie immer wieder – Unterstützung vom andern Ende der Welt. Der Kellner besteht darauf, dass wir alle zusammen ins Bild rücken. Aber erst, als die beiden Damen sich etwas erholt haben.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1249326156730270506?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1249326156730270506/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1249326156730270506' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1249326156730270506'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1249326156730270506'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/07/nachtrag.html' title='Nachtrag'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SmdTcfQCp9I/AAAAAAAAAm0/YkPp8U3hGvY/s72-c/P1010004.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7158852699641453123</id><published>2009-07-15T08:30:00.000-07:00</published><updated>2009-07-15T08:32:19.007-07:00</updated><title type='text'>Testosteron pur</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sl32YwH5bdI/AAAAAAAAAms/odJofVe7gWQ/s1600-h/P1000945.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sl32YwH5bdI/AAAAAAAAAms/odJofVe7gWQ/s320/P1000945.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5358710036736077266" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;In Sachen Wild West Romantik ist “meine” Mojave Wüste etwas für Weicheier verglichen mit Gallup, New Mexico. Letztes Wochenende hat dort wie jeden Sommer “The Wild Thing Bullriding Championship” stattgefunden. Die Arena ist gross und wunderschön inmitten von roten Felsen gelegen, und sie ist brechend voll. Ein Grossteil der Zuschauer Navajos von Jung bis Alt, aber auch viele Anglos, wie die Weissen hier heissen. Und drinnen fliesst das Testosteron in rauen Mengen. 90 Verrückte haben sich für die zweitägige Championship angemeldet und 175 Dollar Startgeld bezahlt, um hoffentlich länger als acht Sekunden auf einem kickenden Bullen zu reiten, bevor sie abgeworfen werden. Die Hälfte der Cowboys sind Navajos aus der Gegend, der Rest kommt aus den ganzen USA, aber es haben auch schon mal Reiter aus Australien teilgenommen. Manche Cowboys reisen von einer Championship zur andern und hoffen auf Preisgeld. Aber nur die ersten Acht zählen zu den Glücklichen, und nur der Gewinner kriegt 5500 Dollar. Es ist ein harter Weg, sein Geld zu verdienen. Und ein gefährlicher. Die Ambulanz wartet vor der Arena und sie wird einige Male gebraucht. Kurz bevor’s losgeht, wartet der Bulle in einem engen Gehege bis der Reiter sein Seil richtig festhält, dann gibt er ein Zeichen, das Tor wird geöffnet und der Bulle rennt wild kickend in die Arena. Der Reiter darf sich nur mit einer Hand am Seil festhalten, die andere Hand darf weder das Seil noch den Bullen berühren. Die meisten fliegen bereits vor der Acht-Sekunden-Marke – die Glücklichen im hohen Bogen, die andern gefährlich nah unter den Bullen. Ich hab Männer noch nie so schnell aufstehen und loslaufen sehen. Nicht minder spannend ist das Pausenprogramm: die Wollenreiter – vier bis sechsjährige, meist Navajojungs, die es in vollen Cowboy-Outfits den Alten gleichtun, einfach auf Schafen. Ich kann vermelden – Bullriding wird nicht aussterben, der Nachwuchs ist stark.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7158852699641453123?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7158852699641453123/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7158852699641453123' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7158852699641453123'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7158852699641453123'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/07/testosteron-pur.html' title='Testosteron pur'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sl32YwH5bdI/AAAAAAAAAms/odJofVe7gWQ/s72-c/P1000945.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-312260135600724615</id><published>2009-07-12T11:47:00.000-07:00</published><updated>2009-07-12T11:50:12.875-07:00</updated><title type='text'>Geschichten erzählen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SlowVpaR4iI/AAAAAAAAAmk/6JcRxSJ9zE4/s1600-h/P1000788.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SlowVpaR4iI/AAAAAAAAAmk/6JcRxSJ9zE4/s320/P1000788.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5357647855162090018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bessie ist wieder mal zu Besuch – wie fast jedes Jahr. Bessie gehört zum Stamm der Navajo-Indianer und wohnt weit draussen im Reservat ausserhalb Gallup, New Mexico. Über die Jahre ist sie eine Freundin geworden. Sie kommt gern für ein paar Wochen zu Besuch. Dass sie eine Freundin in Kalifornien hat, die sie in die Ferien holt, bringt ihr Respekt ein im Reservat und innerhalb ihres grossen Clans. Sogar ihre Grosskinder sind neidisch, sagt sie fröhlich. Bessie ist innerhalb weniger Jahre gebrechlich geworden. Neben andern Problemen hat sie den Grauen Star und braucht eine Operation. Trotz allem ist sie guter Laune wie immer. Was sie am liebsten macht dieser Tage – Geschichten erzählen und Geschichten hören. Selber lesen kann sie nicht mehr. Sie erzählt, wie sie als Sechzehnjährige für zwei Jahre nach Utah geschickt worden ist in eine von Weissen geleitete Schule und wie den Navajo-Kindern dort der Mund mit Seife ausgewaschen wurde, wenn sie ihre eigene Sprache sprachen anstatt Englisch. Ich rechne nach. Das war ironischerweise nach dem Zweiten Weltkrieg, also nachdem die Sprache der Navajos in Südostasien zum unpenetrierbaren Code und von kriegsentscheidendem Vorteil geworden war. Und sie erzählt, wie sie nach dem Tod ihres ersten Mannes für eine Weile bei seinem Stamm, den Tesuque Indianern in der Nähe von Santa Fe gewohnt hat. Und wie sie von dort mit ihren damals zwei Kindern abgehauen ist, als die Tesuques sie als Navajo-Frau hätten zwingen wollen, an ihren traditionellen Tänzen teilzunehmen. Sie will, dass ich ihr meinen Roman vorlese, was ich gerne tue. Wenn meine Stimme heiser wird, weil ich grad eine Grippe hinter mir hab, wartet sie geduldig und schaut in die Weite der Mojave. Trink Tee, sagt sie, nur damit sie mir ein weiteres Kapitel abluchsen kann. Und wenn ich mich dann überreden lasse, strahlt sie glücklich. Storytelling – the old Navajo way, sagt sie, I like it.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-312260135600724615?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/312260135600724615/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=312260135600724615' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/312260135600724615'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/312260135600724615'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/07/geschichten-erzahlen.html' title='Geschichten erzählen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SlowVpaR4iI/AAAAAAAAAmk/6JcRxSJ9zE4/s72-c/P1000788.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3942308679238083242</id><published>2009-06-30T18:18:00.001-07:00</published><updated>2009-06-30T18:28:39.408-07:00</updated><title type='text'>Frieren bei 40 Grad</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq7p-TGOAI/AAAAAAAAAmc/0oKf-B_1VWA/s1600-h/me.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq7p-TGOAI/AAAAAAAAAmc/0oKf-B_1VWA/s320/me.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353297436855384066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da verlässt das Landei mal wieder die Wüste und geht in die grosse Stadt – und dann sowas. Gliederschmerzen, Schnupfen, Halsschmerzen, Husten, Frösteln, Fieber. Alles zunehmend, auch nun, da ich wieder zuhause bin. Grippe halt. Mhm, Schweinegrippe gibts ja auch noch. Die findet wahrscheinlich nicht nur am Fernsehen statt. So eine Pandemie wird schliesslich nicht umsonst deklariert. Was nun? Erst mal Google. Check, check, check. Alle Symptome wie sie die staatliche Gesundheitsbehörde angibt. Nun sind das ja aber auch die Symptome jeder andern Grippe. Das hilft nicht weiter. Es ist Sonntag Nachmittag, ich rufe das hiesige Miniaturspital an. Sie können schon kommen, wenn Sie wollen, heisst es, Sie müssen einfach mit Mundschutz im Warteraum sitzen. Und ich dachte, ich komme schneller dran, wenn ich eine potentielle Seuchengefahr darstelle. Also dann morgen zum Hausarzt. Falls ich wirklich Schweinegrippe habe, muss ich wenigstens nicht als Geschworene bei einem Prozess agieren – eine Bürgerpflicht, die alle umgehen wollen. Fieber und Frösteln zusammen bei 40 Grad – ich kanns nicht empfehlen. Decke hoch, Decke runter. Ich habe auf der staatlichen Schweineseuche-Website gelesen: Bitte keine Schweinegrippe-Parties veranstalten. Wie bitte? Da gibts tatsächlich Leute, die wollen sich unbedingt anstecken lassen, weil man davon ausgeht, dass der Virus, wenn er im Herbst wieder zurückkommt, stärker ist und man nun mit der milderen Version immun werden kann. Eine Party mache ich keine – die Wüste ist meine Quarantäne. Und wenn’s ganz schlimm kommt, wird mir bestimmt jemand von Basel ein Tamiflu Care Package schicken, oder? Das ist in Zeiten wie diesen übrigens hoch im Kurs, wenn man sagt, Basel ist die Heimat von Tamiflu. Ich würde mal sagen, Tamiflu ist auf Platz 2 gerutscht auf der international anerkannten Basel-Liste: Federer, Tamiflu, Art Basel. Und LSD natürlich, je nach Publikum.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3942308679238083242?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3942308679238083242/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3942308679238083242' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3942308679238083242'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3942308679238083242'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/06/frieren-bei-40-grad.html' title='Frieren bei 40 Grad'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq7p-TGOAI/AAAAAAAAAmc/0oKf-B_1VWA/s72-c/me.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3809512256631474282</id><published>2009-06-30T18:15:00.000-07:00</published><updated>2009-06-30T18:18:10.760-07:00</updated><title type='text'>Tote Rose</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq5OvLOBTI/AAAAAAAAAmA/uJ29013EjHY/s1600-h/stone.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 223px; height: 319px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq5OvLOBTI/AAAAAAAAAmA/uJ29013EjHY/s320/stone.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353294769916085554" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So heisst das Haus, das Robert Stone ausserhalb von Joshua Tree gebaut hat – Rosa Muerta. Der Name leuchtet ein. Das Haus ist schwarz, und damit meine ich nicht die Inneinrichtung. Das Haus ist schwarz durch und durch, Wände, Böden, Küche, Herd, Bad, Wasserhähne, Bett, Lampen, einfach alles. Die Leute, die sich im Haus bewegen, bringen die Farbe, sagt Robert Stone, der 40-jährige Architekt und zeigt auf mein farbiges Hemd und meine grüne Tasche, um seinen Punkt zu beweisen. Ich habe in der Los Angeles Times über das Haus gelesen. Es steht nur ein paar Meilen von mir entfernt, aber hier draussen sind die Chancen relativ gering, mal einfach so über eine interessante Neuentdeckungen zu stolpern. Jeder sucht sich einen privat gelegenen Flecken für seine Wüstenträume. Von den Bildern her hat mir der niedrige Pavilion nicht besonders imponiert. Als ich es gesehen und mit Robert Stone gesprochen habe, war ich trotzdem beeindruckt. Nicht vom Schwarz. Und nicht von den handgeschmiedeten Rosen in der Aussenmauer. Aber von seiner singulären, monochromen Vision, die er umgesetzt hat. Stone hat Modernismus mit Punk vermählt, was hier sogar funktioniert. Punk sind Robert Stones Wurzeln, “Punk and Freedom” sehe ich denn auch auf seinem Arm tätowiert, als er mich rumführt. Innen und Aussen fliessen auf mehreren Ebenen ineinander. Das Wohnzimmer (im Bild), falls man das so nennen kann, ist draussen, mit einer Feuerstelle und einem kleinen Pool, Betonbänken und einer verspiegelten Decke. Ausser der Küche und dem Bad gibts nur das Schlafzimmer im Innenraum und auch das ist nicht ganz überdacht. Zwei Wänden entlang gibt es grosse Öffnungen, durch die man den Himmel sehen kann. Und Beete mit Kakteen fangen den seltenen Regen auf. Robert Stone hat sein Haus in drei Jahren ganz alleine gebaut. Er vermietet es übers Wochenende und baut sich mit dem Erlös das nächste Haus nebenan. Diesmal ganz in Gold.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3809512256631474282?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3809512256631474282/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3809512256631474282' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3809512256631474282'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3809512256631474282'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/06/tote-rose.html' title='Tote Rose'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq5OvLOBTI/AAAAAAAAAmA/uJ29013EjHY/s72-c/stone.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2877329562134852611</id><published>2009-06-30T18:11:00.000-07:00</published><updated>2009-06-30T18:15:37.738-07:00</updated><title type='text'>Schwarz-Weiss</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq4rWFW8NI/AAAAAAAAAl0/t9GS3R84ycY/s1600-h/P1000168.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq4rWFW8NI/AAAAAAAAAl0/t9GS3R84ycY/s320/P1000168.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5353294161885196498" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So. Das neue Super-Walmart-Megalomania-Shopping-Center hier oben in der High Desert kommt also nicht. Jedenfalls nicht so schnell und sicher nicht allen umweltschützerischen Einwänden zum Trotz. Gut so. Vor ein paar Wochen hat der zuständige Richter in San Bernardino County der grössten Ladenkette der Welt ein Bein gestellt. Die Auswirkungen des gigantischen Projektes auf die Umwelt seien nicht zufriedenstellend abgeklärt und gegen Global Warming sei nicht genügend unternommen worden, sagte der Richter. Vor allem, dass hier, wo fast 365 Tage im Jahr die Sonne scheint, das Einkaufszentrum nicht mit Solarenergie betrieben werden sollte, wollte dem Richter nicht einleuchten. Hier, wo die oben abgebildeten Solarpanele und sechs Golfwagen-Batterien ein ganzes Haus mitsamt Tiefkühler mit Strom versorgen, würde ein 17’000m2 grosses Einkaufszentrum sicher ein paar Panele auf dem Dach unterbringen können, um sich zu einem grossen Teil selbst mit Strom zu versorgen. Kalifornien macht ernst und übernimmt die Vorreiterrolle. Letzten Dezember wurde entschieden, dass bis zum Jahre 2020 15% der gesamten Emissionen des Staates verringert werden müssen. Da braucht es grosse Anstrengungen, alle Aspekte in Sachen Raumplanung in die Umweltbilanz miteinzubeziehen. Da gehören auch die vom Aussterben bedrohten Wüstenschildkröten dazu, die auf dem von Walmart gekauften Gelände leben und nicht genügend in den Umwelt-Report miteinbezogen worden sind. Wenn es allerdings um viele der Bewohner von Yucca Valley geht – sie wollen den neuen Walmart – Schildkröten hin oder weg. In der jetzigen Rezession brauchen sie die billigen Preise für Lebensmittel und Haushaltgegenstände und sie brauchen die neue Arbeitsstellen. Walmart plant in den nächsten Monaten verteilt über die ganzen USA 22’000 neue Arbeitskräfte einzustellen. Wie immer bringt einem eine einfache schwarz-weiss Sicht auf die Dinge nicht viel weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2877329562134852611?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2877329562134852611/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2877329562134852611' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2877329562134852611'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2877329562134852611'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/06/schwarz-weiss.html' title='Schwarz-Weiss'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Skq4rWFW8NI/AAAAAAAAAl0/t9GS3R84ycY/s72-c/P1000168.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6803609658449968296</id><published>2009-06-03T11:45:00.003-07:00</published><updated>2009-06-03T11:46:44.944-07:00</updated><title type='text'>Wüstenzeit</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SibFBb_LHxI/AAAAAAAAAlI/Ld0FB2chGm8/s1600-h/P1000635.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SibFBb_LHxI/AAAAAAAAAlI/Ld0FB2chGm8/s320/P1000635.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5343174636404940562" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Buchstabier mir deinen Vornamen, Lil, sagte meine Nachbarin Sally aufgeregt als sie mich vom Wochenend-Markt anrief, ich weiss nur, dass du ihn anders schreibst als wir. Wir bringen dir ein Geschenk. Ein paar Stunden später standen sie und ihr Mann David vor meiner Tür und überreichten mir stolz die geschnitzte Holztafel: hier, du liebst doch Kakteen und die Wüste, sagten sie und schüttelten den Kopf. Es ist ein ewiges Geplänkel zwischen uns – meine Liebe zum Wüstenleben. Sie leben hier, weil es billig ist, nicht weil sie von der landschaftlichen Schönheit eingenommen sind. Ich habe die Wüste gewählt. Sie finden die Landschaft zu karg, vermissen Wasser und Grün. Ich erfahre die Kargheit als Qualität, die Landschaft als zu bespielende Bühne. In dieser Weite, wo so wenig definiert ist, werde ich immer wieder gezwungen, meinen eigenen Lebensraum zu definieren. Wieviel Platz, im wörtlichen und im übertragenen Sinn, brauche ich, um mich nicht eingeengt zu fühlen? Wieviel Freiraum ertrage ich, bevor ich mich verloren fühle? Es ist nicht nur der Ort, der herausfordert. Es ist in gleichem Masse die Zeit, die anders erfahren wird hier draussen – sie ist so offen, wie sie sein kann, nur durch Tag und Nacht bestimmt und nicht durch die Aufsplitterung in kleinste Zeiteinheiten bis zur Unkenntlichkeit entstellt. So scheinen die Uhren denn mal schneller, mal langsamer zu ticken als an andern Orten – eine rein subjektive Erfahrung ist die Wüstenzeit bestimmt. Nirgendwo sonst kann man mit seinen Zeitschätzungen so daneben hauen wie hier. (Und eine Verabredung um drei Uhr Wüstenzeit meint plus/minus zwei Stunden). Die Wüste verlangt nach einem selbstbestimmten Leben. In diesem Sinne könnte die Inschrift “Liliane’s Place” nicht passender sein. Hier ist der Ort, an dem man gezwungenermassen in seinem Leben ankommt, und der Ort, von dem aus man in alle Richtungen weitergehen könnte, wenn man denn wollte.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6803609658449968296?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6803609658449968296/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6803609658449968296' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6803609658449968296'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6803609658449968296'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/06/wustenzeit.html' title='Wüstenzeit'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SibFBb_LHxI/AAAAAAAAAlI/Ld0FB2chGm8/s72-c/P1000635.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5568765222586368425</id><published>2009-05-30T07:53:00.000-07:00</published><updated>2009-05-30T07:56:18.716-07:00</updated><title type='text'>Spritztour</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFJBC-tnQI/AAAAAAAAAlA/VOnVgAxyH08/s1600-h/P1000553.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFJBC-tnQI/AAAAAAAAAlA/VOnVgAxyH08/s320/P1000553.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341630915366722818" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist Kurt, mein Nachbar. Wenn er nicht gerade sein kleines Wochenendhaus hier draussen renoviert, oder mit sich selber Golf spielt in der offenen Wüste, ist er Feuerwehrmann in Los Angeles. Vor langem habe ich ihn mal gefragt, wann er mich auf ein Spritzfährtchen mit dem Feuerwehrauto mitnimmt. Mal sehen, hat er ausweichend geantwortet. Letzten Montag hab ich wieder gefragt. Am Mittwoch, hat er gesagt. Das hab ich mir nicht zweimal sagen lassen und bin beizeiten vor der grossen neuen Feuerwehrstation Downtown aufgekreuzt. Kurt hat mir all die verschiedenen Feuerwehrautos gezeigt, hat Leitern ausfahren lassen und mich überall vorgestellt. Wir sagen, du seist eine Journalistin auf Besuch aus der Schweiz, hat er mir vorher zugeflüstert, das klingt besser als Twentynine Palms. Ich bin mit allem einverstanden, was mich in so ein Feuerwehrauto bringt. Ich fahre sie mal kurz um den Block, OK?, sagt Kurt beiläufig zu seinem Captain. Aber sicher doch, sagt der Captain ebenso beiläufig und schon sind wir unterwegs. Ich trage Kopfhörer und Mikrophon, sitze im Beifahrersitz und finde alles hochgradig spannend. Feuerwehrleute sind hier auch Sanitäter: 84% aller Einsätze sind rein medizinischer Natur – Unfälle, Herzprobleme und Bagatellen. Die Feuerwehr rückt aus, auch wenn es sich um einen gebrochenen Zeh handelt. Man könnte sonst später wegen irgendwelcher abstruser Komplikationen verklagt werden. Als das Feuerwehrauto wieder in der Garage steht, zeigt mir Kurt den hintersten und letzten Winkel der neuen Station mit sowas wie Besitzerstolz. Und er erzählt mir von seinem schlimmsten Einsatz – 12. September 2001, New York City. Kurt ist auch Spezialist für Gefahrstoffe; er ist in der Nacht nach den Anschlägen auf das World Trade Center zusammen mit andern Spezialisten nach New York geflogen worden und hat während Wochen aufgeräumt. Ihn erschüttert so schnell kein Einsatz mehr.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5568765222586368425?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5568765222586368425/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5568765222586368425' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5568765222586368425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5568765222586368425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/05/spritztour.html' title='Spritztour'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFJBC-tnQI/AAAAAAAAAlA/VOnVgAxyH08/s72-c/P1000553.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1688413823914544850</id><published>2009-05-30T07:52:00.007-07:00</published><updated>2009-05-30T07:53:37.268-07:00</updated><title type='text'>Landrausch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIZTXqgZI/AAAAAAAAAk4/TAunhnoq28s/s1600-h/_MG_9221.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIZTXqgZI/AAAAAAAAAk4/TAunhnoq28s/s320/_MG_9221.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341630232571576722" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wer von Twentynine Palms in östlicher Richtung weiterfährt, kommt nach Wonder Valley, ein Gebiet, das fast 30 Meilen misst vom einen Ende zum andern. Wundern mag man sich da tatsächlich, hauptsächlich über die auffallend vielen kleinen Hütten, welche in einem einigermassen regelmässigen Muster über die Landschaft verstreut sind. Viele sind verlassen und in einem heruntergekommenen Zustand. Aber viele andere werden seit einigen Jahren von Künstlern und Musikern für wenig Geld aufgekauft und renoviert – als Wohnhäuser sowie als Ateliergebäude. Jackrabbit Homesteading (ungefähr: Präriehasen Landbesiedlung) hiess die Bewegung, die 1938 von der Regierung ins Leben gerufen wurde, um öffentliches Land loszuwerden. Jeder, der wollte, konnte in den Besitz von zwei Hektaren Land kommen, wenn er versprach, ein kleines Haus darauf zu bauen und die minimalen Steuern zu bezahlen. Nach dem zweiten Weltkrieg setzte der Landrausch erst so richtig ein. Der technologische Fortschritt wie Air Conditioning und geteerte Strassen hatte das Wüstenleben mittlerweile attraktiver gemacht. Viele Städter aus Los Angeles bezogen Land und bauten sich entweder selber ein kleines Haus oder kauften sich ein vorfabriziertes Modell. Manche wurden von Generation zu Generation weiter vererbt und in Stand gehalten, andere wurden ganz einfach verlassen. Heute wird das Land, mit oder ohne Hütte drauf, oft vom Staat in Auktionen verkauft, und die Jackrabbit Häuser werden wieder begehrter. In den urbanen Zentren gibts nicht genügend Atelierräume und wenn, sind sie zu teuer. So haben denn die heutigen Jackrabbit Homesteader mit den ursprünglichen Siedlern von Wonder Valley vieles gemeinsam. Sie haben sich hier niedergelassen, um weit ab von überfüllten und verschmutzten Metropolen ein selbstbestimmteres und naturverbunderes Leben zu führen und auf die Gemeinschaft von Kulturschaffenden trotzdem nicht verzichten zu müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1688413823914544850?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1688413823914544850/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1688413823914544850' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1688413823914544850'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1688413823914544850'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/05/landrausch.html' title='Landrausch'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIZTXqgZI/AAAAAAAAAk4/TAunhnoq28s/s72-c/_MG_9221.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-603801004044465533</id><published>2009-05-30T07:45:00.000-07:00</published><updated>2009-05-30T07:52:03.617-07:00</updated><title type='text'>Arbeitsbeschaffung</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIAiapd2I/AAAAAAAAAkw/3kxC-v86rFw/s1600-h/P1000446.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIAiapd2I/AAAAAAAAAkw/3kxC-v86rFw/s320/P1000446.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5341629807113893730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die schlechte Lage der Nation hat zumindest eine gute Seite. Vor ein paar Wochen hat das Departement of the Interior angekündigt, dass der Staat Geld in die Wüste schicken wird. 5,3 Millionen Dollar werden quasi in meinem Garten landen - der Joshua Tree National Park soll lang geplante Unterhaltsarbeiten in Angriff nehmen können: Campingplätze werden renoviert, neue Feuerstellen und Grills installiert, Picnic Tische und Bänke geflickt, Wassertanks neu versiegelt, Wanderwege gebaut und Strassen saniert. Ausserdem werden einige Stellen, die beispielsweise durch Feuer in Mitleidenschaft gezogen worden sind, neu angepflanzt. Die volle Pracht dieser Pflanzaktion werde ich allerdings kaum mehr erleben. Joshua Trees und Kakteen wachsen so extrem langsam, dass erst meine Grosskinder und Urgrosskinder sich daran erfreuen werden können. Aber darum ist es bei den amerikanischen Nationalparks auch immer gegangen – die landschaftlichen Schönheiten und das kulturelle Erbe für künftige Generationen zu bewahren. So beträgt denn die stattliche Summe des Stimulus Pakets, mit der die insgesamt 388 Stätten, die zum Nationalpark System gehören, gefördert werden, auch 900 Millionen Dollar. 1916 ist der National Park Service entstanden und ist bis heute hervorragend ausgebaut worden. Die Investition in die Zukunft ist aber ebenso als Investition in die Gegenwart gedacht – Arbeitsbeschaffung vom Feinsten. Dabei wird darauf geachtet, dass die zusätzlichen Jobs sowohl im privaten wie im öffentlichen Sektor geschaffen werden. Es sollen zusätzliche Park Ranger angeheuert werden - ein Job, der immer begehrter wird in einer Zeit, in der sich mehr Leute denn je im Hamsterrad der Wirtschaft gefangen fühlen und nach einer sinnvollen Beschäftigung suchen. Derzeit werben die Nationalparks mit dem Slogan “America’s Best Idea”. Da kann man nichts als einverstanden sein. Und danke für den Zustupf, Mr. President.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-603801004044465533?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/603801004044465533/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=603801004044465533' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/603801004044465533'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/603801004044465533'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/05/arbeitsbeschaffung.html' title='Arbeitsbeschaffung'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SiFIAiapd2I/AAAAAAAAAkw/3kxC-v86rFw/s72-c/P1000446.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8846585804241571006</id><published>2009-04-29T12:44:00.001-07:00</published><updated>2009-04-29T12:45:45.535-07:00</updated><title type='text'>Verscharrt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SfiuXZcBWCI/AAAAAAAAAko/sFXwh3oxKmY/s1600-h/P1060272.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 246px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SfiuXZcBWCI/AAAAAAAAAko/sFXwh3oxKmY/s320/P1060272.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5330201875981621282" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So. Nun ist es also soweit. Ich habe offiziell nicht mehr alle Tassen im Schrank. Oder zuviel Sand im Getriebe. Nicht dass Sie, liebe Leserinnen und Leser, es so ausgedrückt hätten. Nein, Sie waren vorsichtig. Nett. Sich selber hinterfragend sogar. Ob mir da vielleicht ein Fehler unterlaufen wäre, haben Sie gefragt. Ob es eine Verbverwechslung gegeben hätte. Eine Verbverwechslung? Ich bitte Sie. So einen Mist habe ich schon lange nicht mehr zusammengeschrieben. Von verschacherten Leichen habe ich berichtet und verscharrt gemeint. Und zwar nicht nur einmal, irgendwo im Text versteckt. Nein, dreimal, und an prominenter Stelle obendrein. Nun müssen Sie wissen, dass ich meine Texte immer mehrere Male durchlese, um obengenannten Mist zu vermeiden. Da ist mir nichts aufgefallen. Nicht das geringste. Das verstört mich aus heutiger Sicht fast am meisten. Ich suche nach Erklärungen – lassen Sie mich das korrigieren – Entschuldigungen. Ich wohne seit über zehn Jahren im amerikanischen Sprachraum und schreibe viel Englisch. Nein, vergessen wir das. Für jemanden, der auch mit deutscher Sprache sein Geld verdient, ist das keine Entschuldigung. Speziell nicht, da im Herbst mein erster Roman erscheint – auf deutsch. Der Verlag sitzt in Hamburg und hat glücklicherweise ein strenges Lektorat. Hey, da ich gerade einen Weg aus dem Loch suche, in das ich mich selbst verscharrt (man ist ja lernfähig) habe - wo bleibt denn das Lektorat der BaZ, wenn man es braucht? Sparmassnahmen? Oder blindes Autorenvertrauen? Das wäre ja gut und schön, aber figura zeigt, wohin sowas führen kann. Na, wenigstens hat das ganze Debakel zu einer Kolumne geführt, tröste ich mich. Und da ich weiss, dass Sie die Kolumnen, in denen ich mich selbst aufs Korn nehme, immer am liebsten mögen – voilà. Ich wünsche mir, es wäre von Anfang an ein abgekartetes Spiel gewesen. Tja. Um schonendes Anhalten wird weiterhin gebeten…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8846585804241571006?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8846585804241571006/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8846585804241571006' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8846585804241571006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8846585804241571006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/04/verscharrt.html' title='Verscharrt'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SfiuXZcBWCI/AAAAAAAAAko/sFXwh3oxKmY/s72-c/P1060272.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8472422754007526694</id><published>2009-04-22T09:02:00.000-07:00</published><updated>2009-04-22T09:08:22.055-07:00</updated><title type='text'>Paranoia</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Se9A4yUTBmI/AAAAAAAAAkg/be-SZdoUhEU/s1600-h/IMG_9206+(1).jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 230px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Se9A4yUTBmI/AAAAAAAAAkg/be-SZdoUhEU/s320/IMG_9206+(1).jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5327548228526343778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich stand fast jede Woche ein neuer Wohnwagen vor dem Haus, falls man diese heruntergekommenen Dinger überhaupt als solche bezeichnen kann. Und nicht nur Wohnwagen, da häuften sich Boote, Motorräder, Dachziegel, Alteisen usw. Bald war expandierte der Schandfleck und breitete sich auch ausserhalb des Zauns aus. Manchmal büchsen meine Hunde aus, jagen durch die offene Wüste zu diesem Haus ein paar Sandstrassen weiter und graben den nicht existenten Garten um. Und sind sie erst mal in ihrem Element, sind sie kaum dazu zu bewegen, mir mehr zu folgen als ihrer Nase. Dann geht die Fantasie mit mir durch. Das Repertoire reicht von Tierkadavern bis zu den obligaten, in der Wüste verscharrten Leichen. Dabei schaue ich doch gar keine Horrorfilme. Einmal hat mich der Mann, der da wohnt, angerufen, weil er meine Telefonnummer auf dem Hundehalsband gelesen hat. Er wollte nicht, dass ich mich um die Hunde sorge. Kann ein Massenmörder und Leichenverscharrer so nett sein? Sind die Netten am Ende nicht die Schlimmsten? Will er nicht, dass die Hunde seinen Schreckenstaten auf die Spur kommen? Ich fuhr also hin, um sie abzuholen und blieb nah beim Auto stehen, während der Mann auf mich zukam und sich als Roger vorstellte. Auch in Person war er nett. Sehr verdächtig. Er deutete auf die Wohnwagen. Ich entschuldige mich für die Sauerei hier, sagte er. Ach, kein Problem, ist ja Ihr Land, murmelte ich und hoffte, er merke mir meine paranoiden Gedanken nicht an. Ich bin Bauleiter und viele meiner Kunden haben in der jetzigen Wirtschaftslage pleite gemacht. So lasse ich mich halt in Materialien bezahlen, was immer da ist. Ich hoffe, ich kann die Wohnwagen einigermassen herrichten und sie dann für ein paar Dollar verkaufen. Nun tat es mir leid, dass ich ihn als Massenmörder verdächtigt hatte, während er versuchte, sich mit aller Kraft über Wasser zu halten. Andererseits, diese Leichenverscharrer…&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8472422754007526694?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8472422754007526694/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8472422754007526694' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8472422754007526694'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8472422754007526694'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/04/paranoia.html' title='Paranoia'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Se9A4yUTBmI/AAAAAAAAAkg/be-SZdoUhEU/s72-c/IMG_9206+(1).jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5446831741159802189</id><published>2009-04-15T18:58:00.001-07:00</published><updated>2009-04-15T19:00:23.395-07:00</updated><title type='text'>Sauer verdient</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SeaRJscQAJI/AAAAAAAAAkY/ttFPhcokwm4/s1600-h/P1040778.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SeaRJscQAJI/AAAAAAAAAkY/ttFPhcokwm4/s320/P1040778.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5325103205146689682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich bin etwas verunsichert in Sachen Obama. Drei Monate ist er nun Präsident, aber das habe ich im Vorfeld nicht bedacht. Es ist Tax Season in den USA – Steuer Saison. Jeweils am 15. April sind die Steuererklärungen fällig. Saison bezieht sich auf die zwei Monate davor, wo als Freiheitsstatuen verkleidete Angestellte von Steuerbüros am Strassenrand rumtanzen und auf ihre Dienste aufmerksam machen, wo jeder TV-Spot irgendetwas mit Steuern zu tun hat und sei er für Corn Flakes, und wo jede Quittung auch für die minimalsten Beträge plötzlich Gold wert wird. Jeder sucht nach mehr Abzügen. Und nun, nach Jahren der Regierungsfeindlichkeit – der absolut verstörende Gedanke: muss ich nun gern Steuern zahlen, weil ich Obama mag? Muss ich ein schlechtes Gewissen haben, wenn meine Buchhaltung kreativ ist? Ich habe noch nie in meinem Leben unter einer Regierung gelebt, die ich so akzeptiere wie die Obama Präsidentschaft. Muss ich mein Geld nun freudig beim Weissen Haus durch den Zaun stecken? Hier habt ihr was an den organischen Gemüsegarten, Michelle. Hier habt ihr Meilenentschädigung für die Air Force One. Nehmt nur, ich zahle gern. Na ja, so gern nun auch wieder nicht, ich gebs ja zu, aber, boy, war das schön, letzte Woche so etwas wie den Neid der Welt auf sich zu spüren, als Obama in Europa war. Er hätte wohl die Wahlen in allen Ländern, die er besucht hat, auch grad noch gewonnen, wäre er wählbar gewesen. Und es war schön, nicht, wie während der letzten acht Jahre, TV, Radio und Zeitungen zu meiden, wenn der Chef auf Auslandreise ist, um sich von den diversen Fettnäpfchen, was sage ich – Fettmeeren, auf dem internationalen Parkett nicht einholen zu lassen. Eigentlich, wenn ich mirs genau überlege, das allein ist es mir doch eigentlich wert, dass ich meine Steuern dieses Jahr freudig durch den Zaun stecke. Den Neid der Welt – den haben wir uns während acht Jahren sauer verdient.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5446831741159802189?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5446831741159802189/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5446831741159802189' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5446831741159802189'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5446831741159802189'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/04/sauer-verdient.html' title='Sauer verdient'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SeaRJscQAJI/AAAAAAAAAkY/ttFPhcokwm4/s72-c/P1040778.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8006175706009362425</id><published>2009-04-09T13:12:00.001-07:00</published><updated>2009-04-09T13:13:03.030-07:00</updated><title type='text'>Verschlafen?</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WyexdLZI/AAAAAAAAAkQ/xn0JCKuXduE/s1600-h/P1000448.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WyexdLZI/AAAAAAAAAkQ/xn0JCKuXduE/s320/P1000448.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5322787234852449682" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich warte. Ich warte ungeduldig und schon etwas beunruhigt. Meine wilde Schildkröte (hier in einem letztjährigen Bild) sollte nun jeden Moment eintreffen. Pünktlich, fast auf den Tag genau, ist sie in den letzten Jahren aufgetaucht, hat sich den Winterschlaf aus den Augen gerieben und ihre übliche Runde um mein Haus gedreht, um sich dann vor meiner Haustür niederzulassen und mit den nicht vorhandenen Fingern leicht ungehalten auf die nicht vorhandene Bartheke zu klopfen. Wo ist mein Salat, Lady, meine Tomaten, besser noch, wo sind meine Erdbeeren? Hab ich Ihnen in den letzten Jahren nicht unmissverständlich klargemacht, dass ich meine Nahrung gern in Rot zu mir nehme? Ich habe gelernt und Vorräte gekauft. Nun hoffe ich, dass ich nicht auf meinem roten Kühlschrank sitzenbleibe – Tomaten, Erdbeeren, Himbeeren, alles ist da und wird bald vor sich hinfaulen, wenn ich nicht vor der Schildkröte zubeisse. Die ersten Apriltage sind ohne ihr Erscheinen verstrichen. Nun sitze ich ja nicht Tag und Nacht auf der Lauer, um den Moment nicht zu verpassen. Schildkröten sind ja nicht gerade für ihre laute Art bekannt. Und meine Hunde haben sich bereits dermassen an ihr Rumkriechen gewöhnt, dass sie nicht mehr reagieren. Ich könnte ihn also theoretisch verpasst haben, den grossen Moment. Die Schildkröte hätte theoretisch auf meine tauben Barmaid-Ohren stossen können und enttäuscht von dannen gezogen sein. Aber irgendwie will ich das nicht glauben. Also mache ich mir Sorgen. Wüstenschildkröten sind vom Aussterben bedroht, und ich will wenigstens “meiner” wilden Wüstenschildkröte eine anständige Lebensabschnittpartnerin und Schlummermutter sein. Schildkröten werden sehr viel älter als Menschen. Nach mir muss sie sich jemand anders suchen, der sie durchfüttert. Aber wenn die Inbesitznahme der Wüste durch den Menschen weiter fortschreitet, dann helfen auch die rotesten Erdbeeren nicht mehr weiter.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8006175706009362425?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8006175706009362425/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8006175706009362425' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8006175706009362425'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8006175706009362425'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/04/verschlafen.html' title='Verschlafen?'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WyexdLZI/AAAAAAAAAkQ/xn0JCKuXduE/s72-c/P1000448.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2809922537593151667</id><published>2009-04-09T13:10:00.000-07:00</published><updated>2009-04-09T13:11:59.909-07:00</updated><title type='text'>Post!</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WhL3WYTI/AAAAAAAAAkI/Wc9hQhPGfR4/s1600-h/P1000181.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WhL3WYTI/AAAAAAAAAkI/Wc9hQhPGfR4/s320/P1000181.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5322786937719120178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Meine Freundin Rebecca kauft seit neuestem übers Internet ein; eine Telefonleitung ist das einzige, was sie und ihren Mann mit der Umwelt verbindet, ansonsten sind sie strom- und wassertechnisch Selbstversorger. &lt;br /&gt;Sie leben fern ab vom Schuss - von der Poststelle von Pioneertown aus ist es eine halbe Stunde Fahrt auf schmalen, steilen Sandstrassen, die sich durch felsiges Terrain schlängeln. Und schon Pioneertown ist nun nicht gerade der Inbegriff eines städtischen Ameisenhaufens. Von Ron und Rebecca’s Haus aus sieht man nichts als unberührte Natur. Besuchen kann ich sie nur mit einem Pickup Truck, der Volvo liegt zu tief für die vielen Schlaglöcher. Rebecca hat also freudig per Mausklick bestellt und Fedex hat geliefert. Oder es versucht. Zuerst einmal hat die Zentrale angerufen, man könne die Adresse auf keiner Landkarte finden. Sie können das Paket auf der Poststelle abgeben, offerierte Rebecca. Nein, Fedex liefert, sagte der Mann und notierte. Beim Totenkopffelsen rechts, beim Joshua Tree, der auf einer Krücke lehnt geradeaus usw. Fedex Fahrer haben ihre Ehre. Aber so schnell wird der Fahrer diese Tortur nicht noch einmal mitmachen und diese Strasse hochgekrochen kommen. Nach zwei Stunden Suchen war er endlich am Ziel. Dass die Büsche ihm während seiner Odyssee die neuen Rückspiegel zerkratzt haben, hat ihm den Rest gegeben. Er öffnete die Laderampe und brachte ein kleines Päckchen zum Vorschein. Nun bin ich neugierig, was da drin ist, sagte er. Drei Kerzen, die ich auf dieser Website... Der Mann starrte Rebecca entgeistert an; sie fühlte sich zu einem ”sie sind wirklich wunderschön” verpflichtet. Der Fahrer stieg wortlos in seinen Laster, wendete ihn mit Ach und Krach auf dem knappen Kehrplatz und ward nie mehr gesehen. Auch seine Kollegen von UPS und DHL nicht. Rebecca überlegt sich, von nun an Blutplasma oder Herzschrittmacher auf alle ihre Pakete schreiben zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2809922537593151667?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2809922537593151667/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2809922537593151667' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2809922537593151667'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2809922537593151667'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/04/post.html' title='Post!'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Sd5WhL3WYTI/AAAAAAAAAkI/Wc9hQhPGfR4/s72-c/P1000181.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8334808131276084441</id><published>2009-03-26T14:46:00.007-07:00</published><updated>2009-03-26T14:47:53.959-07:00</updated><title type='text'>Lage der Nation</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3-oJw1jI/AAAAAAAAAkA/czqV0dBLsCQ/s1600-h/P1000189.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 318px; height: 216px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3-oJw1jI/AAAAAAAAAkA/czqV0dBLsCQ/s320/P1000189.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317616440343320114" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor ein paar Wochen ist es mir zum ersten Mal aufgefallen. Immer öfters komme ich mit leeren Händen von einem meiner Abstecher durch die Secondhand Läden der Gegend zurück. Und glauben Sie mir, das ist normalerweise nicht mein Problem. Ich kann üblicherweise jedem noch so heruntergekommenen Secondhand Laden ein schönes Glas abringen oder einen speziellen Scheidenschal, ganz zu schweigen von Stühlen oder meinen farbigen Pyrex Schalen, die ich sammle. Und nun – nichts. Flaute. Freundinnen in Los Angeles berichten vom gleichen Phänomen. Seit dem Finanzdebakel – kein einziges Schnäppchen weit und breit. Vor allem die Kleidergestelle sind ausgeweidet in Los Angeles – von einer Clientele, die bis anhin bei allem, was schon mal getragen worden ist, die korrgierte Nase gerümpft hat. Nun muss die Schwellenangst zur Billiglösung überwunden werden. Der Mensch muss sich schliesslich kleiden und sich wenigstens der Illusion hingeben können, er konsumiere. Nun bin ich grundsätzlich dafür, dass Menschen ihren Horizont erweitern und zu neuen Ufern aufbrechen, aber nicht, wenn die Neo-Schnäppchenjäger in mein Territorium eindringen und mich aufs Trockene setzen. Ich beschliesse, in Palm Springs den ultimativen Test zu machen. Palm Springs ist das Secondhand Mecca schlechthin mit seiner überwiegend gutsituierten, eher älteren Bevölkerung. Hier tauchen oft grossartige Midcentury Modern Design Stücke zu Spottpreisen auf. Aber auch hier treffe ich auf die gleiche, ausverkaufte Trostlosigkeit. Das Ganze hat also System. Meine Systemanalyse: Man spart, in dem man Secondhand kauft und versucht, seinen Besitzstand zu wahren. Der Markt ist noch nicht überfüllt mit guten Stücken, nur mit mehr Leuten, die nach ihnen suchen. Der nächste Schritt: mehr gute Stücke als Leute, die nach ihnen suchen. Meine Strategie: Sprungbereit abwarten. Dann, zur Stunde X: zupacken. Memo: Truck mit grosser Ladefläche mitbringen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8334808131276084441?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8334808131276084441/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8334808131276084441' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8334808131276084441'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8334808131276084441'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/03/lage-der-nation.html' title='Lage der Nation'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3-oJw1jI/AAAAAAAAAkA/czqV0dBLsCQ/s72-c/P1000189.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6556077394753745333</id><published>2009-03-26T14:44:00.000-07:00</published><updated>2009-03-26T14:46:05.303-07:00</updated><title type='text'>Sandbunker</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3jkgyF4I/AAAAAAAAAj4/LJTBQHXyVk8/s1600-h/P1080196.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3jkgyF4I/AAAAAAAAAj4/LJTBQHXyVk8/s320/P1080196.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5317615975509661570" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Kurt weiss, dass die Idee nur bedingt gut ist. Das gefällt ihm besonders am Golfspielen inmitten von Sand und Sträuchern. Er sucht sich in Secondhand Läden und auf Flohmärkten alte Golfbälle zusammen und hat die auf der Ladebrücke seines Pickup-Trucks immer griffbereit. Kurt ist Feuerwehrmann in Los Angeles und hat von seinem Vater ein kleines Haus geerbt, das schräg hinter meinem steht. Und mit klein meine ich eine Hütte, Gartenhäuschengrösse. Land hat er dafür umso mehr: 8,5 Fussballfelder (FIFA-Norm). Das Haus, das aus einem einzigen Raum besteht, baut er nun aus, Küche, Badezimmer, Wohnzimmer. Und alles das auf circa 14m2. Ich muss Kurt fassungslos angestarrt haben. Seine Frau hat nur entschuldigend mit den Achseln gezuckt. Er lacht und hält die Tür zu seinem Reich auf, damit ich mich selber überzeugen kann. Kurt ist zwar ein grosser Geschichtenerzähler, aber tatsächlich – Duschschrank mit Toilette und Küchenzeile, auch Waschbecken genannt, alles im Rohbau. Geduscht wird zur Zeit noch im Freien. Ein Bett haben die beiden schon vor einer Weile gebracht und sie geniessen die einfachen Tage und Nächte hier draussen. Wir gehören zur Sandwich-Generation, sagt Kurt, wir schauen zu unseren fast erwachsenen Kindern und zu unsern alten Eltern. Dieses Haus ist unser Palast, fügt er hinzu und dreht sich um seine eigene Achse, wobei er mit ausgestreckten Armen fast von Wand zu Wand fassen kann. Der Mensch muss ja schliesslich irgendwohin abhauen können und seine Ruhe haben. Beim Wort Ruhe lacht seine Frau laut los. Der sitzt ja keine Minute still. Um das unter Beweis zu stellen, geht er hinaus mit seinem Golfschläger. Das heutige Abschlag-Training muss noch absolviert werden. Und obwohl er nur die ältesten Bälle kauft mit der festen Absicht, sie eh zu verlieren, versucht er später obsessiv, alle sechsunddreissig wiederzufinden. Ohne Erfolg. Wieviele Golfbälle passen auf 8,5 Fussballfelder (FIFA-Norm)?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6556077394753745333?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6556077394753745333/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6556077394753745333' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6556077394753745333'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6556077394753745333'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/03/sandbunker.html' title='Sandbunker'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/Scv3jkgyF4I/AAAAAAAAAj4/LJTBQHXyVk8/s72-c/P1080196.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6647899594859448984</id><published>2009-03-10T11:16:00.000-07:00</published><updated>2009-03-10T11:33:30.490-07:00</updated><title type='text'>Idiotie</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaxxuBIfTI/AAAAAAAAAjw/2WzTFdP9tZw/s1600-h/P1070105.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaxxuBIfTI/AAAAAAAAAjw/2WzTFdP9tZw/s320/P1070105.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311628278254566706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn die Hunde bellen, denk ich immer erst mal an Kojoten. Aber das waren keine Kojoten ausserhalb des Zauns, die meine Hunde innerhalb des Zauns in Rage versetzten. Nach einer Weile hörte ich Motorenbrummen, dann das Aufheulen von Motoren. Was ums Himmels Willen…? Ich lief raus. Verdammt. Zwei Offroader Töffli auf vier Rädern, oder ATV oder Quads, wie die Scheissdinger richtig hiessen. Ein mittelalterlicher Er breitbeinig auf rotem Töffli, eine mittelalterliche Sie auf gelbem Töffli kurvten verbissen durch das offene Wüstengelände rund um mein Haus, und fuhren eventuell eine der kostbaren und vom Aussterben bedrohten Babyschildkröten tot. Nun war ich in Rage. Zugegebenermassen hatte ich hier erst ein Mal eine Babyschildkröte gesehen und die war auf der Sandstrasse vom Mistkübelwagen plattgewalzt worden. Das war zwar ungünstig, aber da konnte irgendwie niemand was dafür. Aber die Quads, die fuhren schlichtweg über Wüstenblumen, Kakteen und alles was mir sonst noch lieb war hier draussen. Nun hielten die beiden an und beugten sich über etwas wie ein Handy. Ich lief zum Tor und fragte, was sie da suchten. Mein Tonfall muss schon freundlicher gewesen sein, denn die beiden stiegen ab und kamen mir leicht eingeschüchtert entgegen. Sie seien auf Schatzsuche, sagten sie. Schatzsuche? Das war wohl ein Witz. Sie erklärten mir des langen und breiten, dass sie dem neuen Zeitvertreib des Geocatching frönen, bei dem Leute irgendwo auf der Welt Schätze vergraben – Schätze, die nichts wert sind, wohlverstanden – dann im Internet die Koordinaten hinterlegen, damit andere bei dieser Schnitzeljagd mittels GPS fündig werden und das wiederum auch auf dem Internet kundtun. Dass Kinder das toll finden, leuchtet mir ja ein, aber die gehen auch zu Fuss. It’s a lot of fun, you should try it. Yeah, right, murmelte ich, you Töfflidubel. Sorry, what did you say? Oh, Töfflidubel, it’s how we say good-bye in Switzerland.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6647899594859448984?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6647899594859448984/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6647899594859448984' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6647899594859448984'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6647899594859448984'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/03/idiotie.html' title='Idiotie'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaxxuBIfTI/AAAAAAAAAjw/2WzTFdP9tZw/s72-c/P1070105.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7785229717045642175</id><published>2009-03-10T11:03:00.001-07:00</published><updated>2009-03-10T11:04:52.678-07:00</updated><title type='text'>Magere Zeiten</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaruolfZMI/AAAAAAAAAjg/RUjZjhlj9VE/s1600-h/dairy+queen_2.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 210px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaruolfZMI/AAAAAAAAAjg/RUjZjhlj9VE/s320/dairy+queen_2.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311621628187075778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das ist nicht das Geschäftsschild meiner Nachbarin Sandy. Das ist eines, das ich irgendwo in Arizona fotografiert habe, weil ich alte Neons mag. Sandy hat kein Neon Schild für ihr Geschäft, sie hat einen Glacéwagen. Glacélastwagen könnte man auch sagen. Mit dem tuckert sie über die Sandstrassen hier oben und auf die Marinebasis und verkauft ihre Waren. Die Geschäfte laufen OK zur Zeit, sagt sie. Das Wetter ist mild und die Leute halten ihre Kinder mit billigen Vergnügen bei der Stange, wenn sie sich keine grösseren leisten können. Auch Sandy und ihr Mann können sich keine grösseren Vergnügen leisten, vor allem nicht das, was sie sich am meisten wünschen – dass sie von der Wüste wegziehen können. Danny möchte gern irgendwo in Iowa an einem See wohnen und fischen. Tja, mit dem Fischen gestaltet sich das hier in der Wüste tatsächlich eher schwierig. Aber mit dem Wegziehen auch, denn mittlerweile hat ihr bescheidenes Haus durch die Immobilienkrise so sehr an Wert verloren, dass man nirgendwo anders was für das Geld bekommt, wenn sich überhaupt ein Käufer für das Haus finden würde. Immerhin ist es abbezahlt. Da geht es Sandy und Danny besser als vielen. Nur darum kann so ein Glacé Business die dreiköpfige Familie über Wasser halten. Aber das hindert sie nicht, immer mal wieder zu betonen, dass sie die Wüste gar nicht mögen. Dass ich aus einem Land wie der Schweiz hergezogen bin, leuchtet ihnen nicht ein. Dass ich Kakteen liebe, ebenfalls nicht. Dass ich die Weite, das Fehlen von Grasgrün und das Licht liebe – “Liliane’s crazy” sagen sie liebevoll kopfschüttelnd. Dass es für sie sowas wie zuviel Sonne gibt und sie am hellheiteren Tag die dicken Vorhänge ziehen, will wiederum mir nicht in den Kopf – “Sandy and Danny are crazy” denke ich liebevoll und bin froh, dass sie nicht wegziehen können, weil sie gute Nachbarn sind und zu meinem Haus schauen, wenn ich mal nicht da bin. Verkehrte Welt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7785229717045642175?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7785229717045642175/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7785229717045642175' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7785229717045642175'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7785229717045642175'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/03/magere-zeiten.html' title='Magere Zeiten'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbaruolfZMI/AAAAAAAAAjg/RUjZjhlj9VE/s72-c/dairy+queen_2.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6780764333020494691</id><published>2009-03-10T10:59:00.000-07:00</published><updated>2009-03-10T11:03:29.194-07:00</updated><title type='text'>Kleinvieh</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbarYiiIC_I/AAAAAAAAAjY/20xiLWj6t7s/s1600-h/P1070382.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbarYiiIC_I/AAAAAAAAAjY/20xiLWj6t7s/s320/P1070382.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5311621248605228018" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Einmal Monat kommt der Mann von der Pest Control vorgefahren. Nicht einfach so. Ich hab ihn bestellt. Dreissig Dollar kostet mich der Spass jedes Mal. Und das ist es mir allemal wert, dass mir keine Skorpione und dergleichen unfreundliches Geviech über die Schwelle kommen. Ich hasse den Gedanken, dass ich eines Morgens – nicht nur wie, sondern tatsächlich – von der Tarantel gestochen aufjucken könnte, wenn ich meine Schuhe anziehe. Auch rote, stechige Ameisen kann ich auf den Tod nicht leiden. Die machen juckende Hautreizungen, bei denen ich nicht an mich halten und kratzen, kratzen, kratzen muss. Da gehe ich dann in zwei Tagen durch ein Röhrchen Parapic. (Ich bin ja sonst nicht der importierende Typ, wie manche Schweizer, die alles aus Helvetien mitbringen, weil es eh besser ist als das amerikanische Zeugs wie sie sagen – warum wohnen die hier? Aber Parapic, sag ich Ihnen…) Der Pest Control Mann sprüht dann einen etwa 20cm breiten Streifen ganz nah rund ums Haus und die Pest, wie man ennervierende Insekten und Pflanzenschädlinge hier nennt, muss draussen bleiben. Responsible Pest Control steht auf dem Auto. Ist ja schön, dass er mit Pest und Umwelt verantwortungsvoll umgeht, aber ehrlich gesagt, wenn ich zwischen Gift und Pest wählen müsste – Gift. Gnadenlos. Was immer es ist, was der Mann da sprüht, es funktioniert. Ich habe noch nie unliebsamen Besuch im Haus gehabt. Was für ein Job, denk ich jedesmal, wenn ich den Mann sehe. Das muss sich der Mann auch denken, denn nach ein paar Mal kommt ein anderer. Ich hab schon viele von ihnen kennengelernt. Sie sind immer nett, jung, rosa, dicklich und schwitzend. Frisch ab Presse ist ihr Mitteilungsbedürfnis darüber, was sie im eintägigen Kurs über Ungeziefer gelernt haben, zu gross. Auf diesem Gebiet bin ich lieber unwissend. Wenn sie nur gegen geschmacklose, grosse Viecher am Rande des Highways auch einen Spray hätten. Responsible oder nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6780764333020494691?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6780764333020494691/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6780764333020494691' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6780764333020494691'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6780764333020494691'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/03/kleinvieh.html' title='Kleinvieh'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SbarYiiIC_I/AAAAAAAAAjY/20xiLWj6t7s/s72-c/P1070382.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1735123567024352490</id><published>2009-02-21T15:34:00.000-08:00</published><updated>2009-02-21T15:37:41.431-08:00</updated><title type='text'>Dorfbrunnen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SaCQOH5qBmI/AAAAAAAAAjQ/ia9VVg4IlWg/s1600-h/P1000954.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SaCQOH5qBmI/AAAAAAAAAjQ/ia9VVg4IlWg/s320/P1000954.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5305398933355890274" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Vor hundert Jahren war die Oase von Twentynine Palms der Dorfbrunnen für die ganze High Desert, wo gequatscht und getratscht wurde. Unter High Desert muss man sich in diesem Fall ein Gebiet vorstellen, das immerhin circa 50 Meilen vom einen Ende bis zum andern misst. Von da aus wurde die Gegend besiedelt. Heute hat mittlerweile jeder sein eigenes Wasserloch gegraben oder kriegt wie ich sein Wasser von der Stadt geliefert, ganz unspektakulär durch die Röhre. Wo soll denn bitteschön jetzt gequatscht und getrascht werden? Die Kasse im Supermarkt ist zu ungemütlich. Zudem fährt man hier nicht täglich meilenweit zum nächsten Supermarkt. Aber Tratsch ist schliesslich tägliches Brot. Also haben wir hier draussen das Internet erfunden. Es soll scheints auch in Städten ganz praktisch sein, aber hier ist es für Alt und Jung zum Draht zur Welt geworden – und mit alt meine ich bisweilen auch steinalt. Meine 90 jährige gehbehinderte Nachbarin, chattet mir ihren Freundinnen und spielt stundenlang online Poker, wenn sie nicht gerade rechtslastige Polithetze durch die Gegend schickt. (Ha, hat auch nichts genützt). Viel lokaler Aktivismus läuft übers Netz hier draussen – der virtuelle Dorfbrunnen funktioniert hervorragend. So formieren und informieren sich denn die weit verstreuten Gegner einer Expansion der Marinebasis am östlichen Ende der High Desert online. Und am westlichen Ende wird gegen einen Korridor von Hochspannungsleitungen für Los Angeles gekämpft, der mitten durch unberührtes Wüstengebiet geplant ist. Und wie an jedem Dorfbrunnen brodelt auch hier die Gerüchteküche. DesertRose kann man nicht trauen, hab ich gelernt, während Rattlesnake4 einen guten Riecher für das Neueste und vor allem Wahre hat. So gehört es denn zu meinem täglichen Ritual, mich kurz in den Dorfbrunnen einzuloggen. Ich will ja schliesslich nicht die Chance für ein Kolumnenthema im Cyberspace verpuffen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1735123567024352490?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1735123567024352490/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1735123567024352490' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1735123567024352490'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1735123567024352490'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/02/dorfbrunnen.html' title='Dorfbrunnen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SaCQOH5qBmI/AAAAAAAAAjQ/ia9VVg4IlWg/s72-c/P1000954.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8474053536496010232</id><published>2009-02-12T03:12:00.000-08:00</published><updated>2009-02-12T03:13:44.512-08:00</updated><title type='text'>Lili the Kid</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SZQEW9tIkuI/AAAAAAAAAjI/nQlzgEWxVCo/s1600-h/P1060268.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SZQEW9tIkuI/AAAAAAAAAjI/nQlzgEWxVCo/s320/P1060268.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5301867453889417954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mein Nachbar Danny möchte unbedingt, dass ich mir eine Pistole zutue. Nicht weil es hier draussen besonders gefährlich wäre und wir pausenlos Einbrecher in die Flucht schlagen müssten. Ganz im Gegenteil. In den fast neun Jahren, in denen ich nun hier draussen wohne, hat es noch nicht einen Zwischenfall gegeben, bei dem ich mich mit einer Pistole sicherer gefühlt hätte. Ich habe weder einen Einbrecher auch nur von weitem gesehen, geschweige denn ist bei mir eingebrochen worden als ich nicht zuhause war. Und auch obwohl das Tor des Zauns nicht abgeschlossen ist, ist mir nichts aus dem Garten geklaut worden. Und da gäbe es einiges zu holen. Von guten Tischen über Stühle bis hin zu einem anständigen Barbeque Grill. Es geht wohl eher darum, dass Danny mir das Schiessen beibringen möchte. Er hat von seinem Vater eine antike Gewehr- und Pistolensammlung geerbt. Das einzige Mal, dass er in den letzten Jahren auf was Lebendiges geschossen hat, war es eine Klapperschlange, die dick vor seiner Haustüre lag. Da letzthin hat er mich rumgekriegt, einen Schuss auf die vielbesungene Blechbüchse abzugeben, um meine Treffsicherheit zu testen. Auf einen Stein in der offenen Wüste hat er sie gestellt, wie man sich das gemeinhin so vorstellt. Er hat mir einen kleinen Damenrevolver – seine Worte, nicht meine - sorgfältig in die Hand gegeben. Dann hat er mich in die richtige Armstellung bugsiert und mich vor dem Rückschlag gewarnt. Ich hab schliesslich eine Weltklasse-Schützin als Cousine, hab ich gesagt. Das wär doch gelacht, wenn ich die Büchse nicht träfe. Es war gelacht. Die Büchse blieb weit ab vom Schuss stehen und mein Arm zeigte ungewolltermassen gegen Himmel. Schiessen ist doof, hab ich zu Danny gesagt. Ich teile offenbar den Genpool mit meiner Cousine nicht. Den abgebildeten Servierboy, ein Wüstenfundstück, den hätte ich bestimmt getroffen. Aus zwei Metern Abstand im besten Fall.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8474053536496010232?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8474053536496010232/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8474053536496010232' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8474053536496010232'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8474053536496010232'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/02/lili-kid.html' title='Lili the Kid'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SZQEW9tIkuI/AAAAAAAAAjI/nQlzgEWxVCo/s72-c/P1060268.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3790686565527586879</id><published>2009-02-05T07:41:00.001-08:00</published><updated>2009-02-05T07:42:19.688-08:00</updated><title type='text'>Familienbande</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYsI0rSjTsI/AAAAAAAAAjA/gFGGUpHu_-k/s1600-h/JJ.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYsI0rSjTsI/AAAAAAAAAjA/gFGGUpHu_-k/s320/JJ.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5299339087598276290" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Das Bild täuscht. Nicht alles ist eitel Sonnenschein gewesen am Tag, als meine Freundin J.B. dem alten Jack bei seinem Umzug geholfen hat. Obwohl das Wort Umzug das Ausmass von J.B.s Hilfestellung nicht ganz trifft. Jack und J.B. sind Nachbarn, und hier draussen heisst das meist, man ist Familie. Durch dick und dünn. Wer man ist und wo man herkommt, spielt keine Rolle. Nur dass man anpacken kann. Jack hat mal beinahe eine Airline besessen, damals als Airlines noch was waren. J.B. war mal Showgirl in Las Vegas, damals als Vegas noch nicht familientauglich war. Das Leben hat sie beide ans Ende einer meilenlangen Sandstrasse geworfen, hoch oberhalb Pioneertowns – Jack in einen Airstream Wohnwagen, J.B. in ein kleines Haus. Jack ist alt geworden, hat J.B. gesagt und sich immer mal wieder Zugang zu seinem Airstream verschafft, um ihn aufzuräumen. Nun braucht Jack mehr Pflege als die gelegentliche Putzaktion und Fahrten zum Arzt. J.B. hat über Monate einen billigen Wohnwagen für Jack gesucht und ihm dann mit Hilfe von Freunden einen gekauft. Der steht nun in Yucca Valley mitten in der Stadt, wo Meals-on-Wheels Jack sein Essen bringt und das amerikanische Pendant zu Spitex regelmässig vorbeigeht und die Medikamente administriert. Jack ist mürrisch zu J.B. während des Umzugs, wie wenn er damit sein Wissen darum übertünchen wollte, wie sehr er von J.B. und ihrer Grosszügigkeit abhängig ist. Seine Mine hellt sich erst auf, als ihm ein alter coyote corner Zeitungsausschitt in die Hände kommt, den ich ihm hab zukommen lassen. Ich habe vor langer Zeit darüber geschrieben, wie er sich einst mit Truman Capote betrunken hat. Da schau her, sagt er strahlend und zeigt stolz auf sein Bild, ich bin ein Autor, der publiziert hat. J.B. und ich schauen uns verblüfft an. Aber wer will denn einem alten Mann an einem Tag wie diesen schon die Laune verderben, wenn er sie denn schon mal kurz wiedergefunden hat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3790686565527586879?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3790686565527586879/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3790686565527586879' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3790686565527586879'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3790686565527586879'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/02/familienbande.html' title='Familienbande'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYsI0rSjTsI/AAAAAAAAAjA/gFGGUpHu_-k/s72-c/JJ.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3202932588193131315</id><published>2009-01-29T00:45:00.000-08:00</published><updated>2009-01-29T00:46:27.808-08:00</updated><title type='text'>Mitleidstour</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYFs2zSKL6I/AAAAAAAAAi4/z0w2P8cEX-Y/s1600-h/lil_dogs.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 194px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYFs2zSKL6I/AAAAAAAAAi4/z0w2P8cEX-Y/s320/lil_dogs.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5296634325499522978" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Mittlerweile haben es die Hunde geschafft, dass ich mir als Tierchenschänder vorkomme, wenn ich schon nur dran denke, sie abzuschrubben. Und ich denke nicht übermässig viel dran. Das haben sie mir mit ihrem Getue schon gehörig abtrainiert. Aber was sein muss, muss sein. Zum Himmel stinkende Hunde sind mir ein Gräuel. Es geht lange bis sie stinken hier draussen in dieser Trockenheit. Es ist also nicht so, dass sie jede Woche Wasser über sich ergehen lassen müssten. Sie sehen, ich verteidige mich schon, bevor ich angegriffen werde. So weit haben mich die Viecher mit ihrer Wasserscheu schon gebracht. Little Bear, der grosse schwarze Knäuel, tut erst bockig, dann angewidert, dann stoisch. Jules, der kleinere Braune, macht von Anfang bis zum bitteren Ende auf Mitleid. Da bleibt es nicht beim Hundeblick – es muss gezittert werden wie Espenlaub, auch bei 40 Grad im Schatten mit lauwarmem Wasser. Die Mitleidstour könnte ja eventuell mit einem Hundegutzi mehr zu Buche schlagen. Oder zwei. Und weil ich nicht weiss, was mehr zur Indignation beiträgt, das Angebundensein oder das Wasser, unterziehe ich mich selber einem strengen Regime, um sicher zu sein, dass die Ärmsten nicht leiden müssen: nur wenn ich es auch an einem sonnigen Wintertag aushalte, selbst mit nackten Füssen und Beinen im Wasser zu stehen, dürfen die Hunde abgeduscht werden. Ich geb ja zu, ich bin dann meist auch versucht, dumm zu tun, nur nützt es nichts. Mir bringt ja keiner ein Gutzi dafür, dass ich mich von einem sich schüttelnden Hund anspritzen lasse. Ich weiss, ich weiss, die Ohren runterhalten, dann kann sich ein Hund nicht schütteln. Halten Sie doch mal einem seifig-rutschigen Tier beide Ohren runter während Sie es mit dem Schlauch abspritzen, dann reden wir weiter. Vielleicht ist ja ein stinkender Hund doch nicht so schlimm, denk ich mir, während die Hunde draussen in der Sonne trocknen und ich ein heisses Fussbad nehme.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3202932588193131315?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3202932588193131315/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3202932588193131315' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3202932588193131315'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3202932588193131315'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/01/mitleidstour.html' title='Mitleidstour'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SYFs2zSKL6I/AAAAAAAAAi4/z0w2P8cEX-Y/s72-c/lil_dogs.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3729805943313503477</id><published>2009-01-21T04:06:00.000-08:00</published><updated>2009-01-21T04:07:41.010-08:00</updated><title type='text'>Reisefieber</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SXcQASm8OQI/AAAAAAAAAiw/eDT7J78n1Rg/s1600-h/_MG_2214.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 213px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SXcQASm8OQI/AAAAAAAAAiw/eDT7J78n1Rg/s320/_MG_2214.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5293717484178520322" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Plötzlich sind wir wieder wer. In den Augen der Europäer jedenfalls. Während wir unter Bush den steilen Abstieg zu den Pariahs der Welt vollzogen haben, hat uns die Wahl Barack Obamas ins höchste Amt der USA auf einen Schlag aus dieser Misere heraus und in luftige Höhen katapultiert. Nun kommen sie wieder, die Europäer. Es wird wacker gebucht. Man darf sich offenbar öffentlich wieder dazu bekennen, nach Amerika in die Ferien zu reisen, ohne dass man mit sofortiger Wirkung aus dem Freundeskreis verstossen wird. Dass der Dollarkurs tief und die Schnäppchen dank der Rezession sogar nur noch für einen Apfel und kein Ei zu finden sind, mag bei der geschwinden Richtungsänderung der öffentlichen Meinung ebenfalls eine Rolle gespielt haben. Von hier aus sieht das Ganze etwas gar wendehalsig aus, um ehrlich zu sein. Schliesslich ist das amerikanische Volk am 4. November nicht samt und sonders ausgetauscht worden. Und je nach dem wem man glaubt, hat schliesslich nicht mal die Hälfte der Amerikaner Bush vor acht Jahren wirklich gewählt. Wie schnell der Anti-Amerikanismus grassiert hat, fand ich ungefähr gleich befremdlich wie die Geschwindigkeit, mit der er nun aus der europäischen Weltsicht wieder verschwunden ist. Aber wie auch immer, wir nehmen’s wie’s kommt. Schliesslich sind wir froh für jeden, der noch ein paar Dollar in unsere Wirtschaft pumpt. Und reinpumpen tun sie, die Europäer. Da wird mit Koffer voller Übergewicht zurückgeflogen. Es scheint sie noch nicht zu geben, die Rezession in Europa. Das Portemonnaie ist immer noch prall gefüllt. Ob sie beim ersten Fehler Obamas wieder wegbleiben – wir werden es sehen. Anders als bei den USA scheint die Tourismus-Attraktivität mancher Länder nicht mit ihrer fehlbaren Regierung gekoppelt zu sein. Dass viele Leute, die in den letzten acht Jahren den USA ferngeblieben sind, ausgerechnet nach Berlusconi’s Italien gefahren sind – unvoreingenommene Weltsicht?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3729805943313503477?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3729805943313503477/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3729805943313503477' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3729805943313503477'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3729805943313503477'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/01/reisefieber.html' title='Reisefieber'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SXcQASm8OQI/AAAAAAAAAiw/eDT7J78n1Rg/s72-c/_MG_2214.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4085117703438712789</id><published>2009-01-14T23:20:00.000-08:00</published><updated>2009-01-14T23:22:21.828-08:00</updated><title type='text'>Besitzerstolz</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7kJklphCI/AAAAAAAAAio/IdKkYoh92GU/s1600-h/P1070356.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7kJklphCI/AAAAAAAAAio/IdKkYoh92GU/s320/P1070356.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5291417465298453538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;So, nun sind Sie hoffentlich neidisch. Und wenn nicht, liegen Sie falsch. Mein indianischer Türkisschmuck – seit wann ist denn Türkis rot, höre ich Sie sagen – jaja, eines der Armbänder ist Koralle, nun seien Sie doch nicht so – also, nochmals, mein indianischer Schmuck – Türkis und Koralle - auf den lass ich nichts kommen. Ungefähr alle zehn Jahre bin ich damit ganz vorne mit dabei, ob ich will oder nicht. Die Modeindustrie entdeckt den Südwest-Charme in regelmässigen Abständen wieder. Dann taucht Türkis für eine oder zwei Saisons in Hochglanzmagazinen auf, gerne auch als glatt polierte Neuinterpretation in scheusslichen Fassungen. Die mehr auf Authentik bedachteren unter den Einkäufern, wie beispielweise die Leute von Ralph Lauren, schwärmen dann aus nach Gallup in New Mexico, wo die echten, alten Stücke zu finden sind. Dort schlagen sie zu. Gallup ist die indianische Hauptstadt der USA, wo der ganze Handel mit indianischem Kunsthandwerk stattfindet. Da gibt es Tresorräume voller Türkisschätze, die zur Pfandleihe gebracht worden sind, alle fein säuberlich mit Namensschildchen, Preis und Datum versehen, bis wann sie ausgelöst werden müssen. Ein Blick in so einen Tresorraum und ich brauche ein Sabberlätzchen. Ich will sofort alles. Jedes einzelne Stück. Meine Sammlung kann noch Zuwachs vertragen, wie Sie sehen, auch wenn ein paar substantielle Stücke drunter sind. Navajo Frauen tragen alles, was sie besitzen, bei jeder sich bietenden Gelegenheit. Ich hab da andere Gepflogenheiten. Was mir als Wüstenschlampe besonders gefällt, ist, dass so ein Türkisarmband auch das langweiligste schwarze T-Shirt rausreisst, was mich hier oben schon fast overdressed erscheinen lässt. Nun ist die Türkis Modewelle glücklicherweise wieder am abebben. Aber das interessiert hier in der High Desert so oder so niemanden. Modeströmungen – was ist das? Ich mag diese zeitlose Gleichzeitigkeit des Andern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4085117703438712789?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4085117703438712789/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4085117703438712789' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4085117703438712789'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4085117703438712789'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/01/besitzerstolz.html' title='Besitzerstolz'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7kJklphCI/AAAAAAAAAio/IdKkYoh92GU/s72-c/P1070356.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6861955272042982641</id><published>2009-01-14T23:18:00.000-08:00</published><updated>2009-01-14T23:20:48.496-08:00</updated><title type='text'>Angeschmiert</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7jyAKNVLI/AAAAAAAAAig/XYLMMi6Qyy4/s1600-h/P1070393.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7jyAKNVLI/AAAAAAAAAig/XYLMMi6Qyy4/s320/P1070393.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5291417060382692530" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Von weitem dachte ich, das Männchen an der Ampel sei ausgestopft. Dann winkte es mir nett zu, als ich auf die Kreuzung zufuhr. Als das Licht zu Rot wechselte, rief es mir durchs offene Wagenfenster “Happy New Year” zu – man kann ja durchaus das Fenster offenstehen haben an schönen Januartagen in der Wüste. “Ebenfalls, ebenfalls”, rief ich zurück und winkte, der Gummikopf konterte mit “Wünsch Dir was Schönes fürs 2009. Ein Wunsch wird bestimmt in Erfüllung gehen.” Auch wenn der Gummikopf nur aus Promotionszwecken für einen lokalen Ölwechselschuppen da postiert war und für Geld winkte, der Ärmste – man glaubt ja immer wieder gern an sich selbst erfüllende Prophezeihungen. Was würde ich mir denn wünschen, wenn ich sicher sein könnte, dass ich es kriegte? Da fiel mir viel ein, zuerst die üblichen Verdächtigen wie beste Gesundheit bis 100, dann im Kreise der Lieben tot umfallen, Säcke voll Geld und der grosse Weltfrieden – man beachte die Reihenfolge, die mein Kopf spontan machte. Der Gummikopf hatte nur die Erfüllung eines einzigen Wunsches garantiert. Da musste die Versuchsanordnung darauf hin evaluiert werden, ob sie ausgetrickst werden konnte. Konnte man sich mit Säcken voll Geld Gesundheit kaufen? Würde der Weltfrieden eh jedermans Glück garantieren? Sollte ich bescheiden sein und mich lediglich mit dem langersehnten Swimming Pool begnügen? Während ich mir meine Zukunft in den buntesten Farben ausmalte, war der Gummikopf ans Fenster getreten und reichte mir einen Gutschein für einen Ölwechsel. “Jeder Zehnte, der zurückwinkt, kriegt ein Geschenk. Na, so bescheiden hatte ich aber nicht sein wollen. Ein lumpiger Ölwechsel stand also für mich in den Sternen. Ich beschloss, diesen wenigstens im übertragenen Sinn zu verstehen: alles würde wie geschmiert laufen im 2009. Das konnte ja nur heissen, dass mir jemand, noch vor dem Sommer, einen Pool, schenken würde, einen Gesundheits-Jungbrunnen sozusagen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6861955272042982641?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6861955272042982641/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6861955272042982641' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6861955272042982641'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6861955272042982641'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2009/01/angeschmiert.html' title='Angeschmiert'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SW7jyAKNVLI/AAAAAAAAAig/XYLMMi6Qyy4/s72-c/P1070393.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2539711642165037713</id><published>2008-12-27T06:44:00.001-08:00</published><updated>2008-12-27T06:45:47.881-08:00</updated><title type='text'>Finger weg</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_kIP5CAI/AAAAAAAAAhs/SQ-HsrTc71o/s1600-h/P1070424.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_kIP5CAI/AAAAAAAAAhs/SQ-HsrTc71o/s320/P1070424.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284481102687832066" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Alles hatte so gut angefangen letztes Jahr. Schon im Spätsommer war man sich einig gewesen, die Familienweihnacht findet dieses Mal in der Wüste statt. Das Wetter ist meist sonnig, das Haus gross, und die diversen Weihnachslichterketten sind seit einiger Zeit eh das ganze Jahr um den riesigen Kaktus vor dem Wohnzimmerfenster gewickelt geblieben. Einem mehrtägigen, gemütlichen Schlemmen auf diversen Flätz-Sofas stand nichts mehr im Wege. Ich war bereits ab Ende August weihnachtsbereit. Nur eine Bedingung wollten die Lieben erfüllt haben, bevor die Flüge gebucht wurden. Ich musste mich verpflichten, mit meinem digitalen Videorecorder alle TV Folgen von “House”, “Grey’s Anatomy”, “Brothers and Sisters” und eine ganze Saison “24” aufzuzeichnen, was ich geflissentlich erledigte. Was macht man nicht alles, dass die Lieben den Freunden zuhause den Speck durch den Mund zu ziehen konnten mit ihrem Vorabwissen. Um hier niemanden blosszustellen, sagen doch einfach – unglücklicherweise ist das technisch unbegabteste Familienmitglied zuerst angekommen. Und konnte trotz Verbot die Finger nicht vom digitalen Videorecorder lassen, als ich aus dem Haus ging. Nicht mal über meine Leiche dürfen die Europäer meine TV Fernbedienungen anfassen, ohne meinen Einführungskurs absolviert zu haben. Das System funktioniert dermassen anders hier und ist so schnell in den Sand zu fahren – ich spreche leider aus Erfahrung. Auch diesmal wieder. Die fein säuberlich aufgezeichneten Serien waren in der Weite der Mojave verschollen, als ich zurückkam – und die Familie auf sich selber zurückgeworfen. Statt in die Röhre zu gucken, musste geredet werden, statt zu flätzen, mussten lange Fussmäsche absolviert werden. Das war mindestens so komplex wie “Brothers and Sisters” und nur beinahe so spannend wie “24”. Trotzdem, wer meine Fernbedienungen anfasst, kriegts mit der einsamen Rächerin zu tun. Weihnachten hin oder her.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2539711642165037713?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2539711642165037713/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2539711642165037713' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2539711642165037713'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2539711642165037713'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/12/finger-weg.html' title='Finger weg'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_kIP5CAI/AAAAAAAAAhs/SQ-HsrTc71o/s72-c/P1070424.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8625877184731529101</id><published>2008-12-27T06:42:00.001-08:00</published><updated>2008-12-27T06:44:06.752-08:00</updated><title type='text'>Die Post ist da</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_LlrEtGI/AAAAAAAAAhk/9OjN17_s18s/s1600-h/P1070415.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 318px; height: 239px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_LlrEtGI/AAAAAAAAAhk/9OjN17_s18s/s320/P1070415.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284480681089741922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Informationstafel vor dem Postgebäude ist fast grösser als die Post selber. Und sie ist mit ihrem Betonsockel mit Bestimmtheit stabiler gebaut als das lottrige Holzhüttchen dahinter. Die Inschrift lässt aber keinen Zweifel offen – man befindet sich hier auf historischem Grund. Ob mans glaubt oder nicht, das kleine Postgebäude hier mitten in der Mojave Wüste, unscheinbar ans Ende einer staubigen Strasse gebaut, ist das meist fotografierte Postgebäude der Vereinigten Staaten. Das muss ja wohl ein Witz sein, denkt man erst mal, und hält nach den Busladungen von mit Kameras bewaffneten japanischen Touristen Ausschau. Aber da ist kein Bus. Da ist auch kein Auto. Die Hauptstrasse von Pioneertown ist nur zu Fuss und zu Huf begeh- und bereitbar. Pioneertown wurde 1946 von einer Gruppe von Hollywood Persönlichkeiten, allen voran Roy Rodgers, als Western Film Set gegründet. Die permanente Stadt, im Stil der 1880er Jahre erbaut, hat in über 200 Filmen und TV Serien als Kulisse herhalten dürfen, und noch öfters tauchte sie als Hintergrund für viele weitere Produktionen wie Cisco Kid oder der Gene Autry Show auf. Die Auszeichnung, das meist fotografierte Postgebäude der USA zu sein, nimmt man denn auch mal einfach so für sich in Anspruch, Beweise gibt es keine. Trotzdem: Hier in Pioneertown Post Master zu sein, dürfte doch glatt einer der begehrtesten Posten innerhalb des amerikanischen Postwesens sein. Schliesslich ist die Post wie alle andern Gebäude an der Hauptstrasse massstäblich zu klein gebaut, damit der Westernheld auf Film imposanter aussieht, wenn er vor dem Saloon die Knarre zieht und einen Taugenichts niederstreckt. Und was für John Wayne und Gary Cooper recht war, kann doch für so einen Post Master nur gerade billig sein. Man kann sich schliesslich auch mit einem Postsack in der Hand zu Überlebensgrösse aufplustern und eine gute Figur machen dabei. Oder es zumindest versuchen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8625877184731529101?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8625877184731529101/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8625877184731529101' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8625877184731529101'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8625877184731529101'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/12/die-post-ist-da.html' title='Die Post ist da'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY_LlrEtGI/AAAAAAAAAhk/9OjN17_s18s/s72-c/P1070415.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7108678031336337848</id><published>2008-12-27T06:41:00.001-08:00</published><updated>2008-12-27T06:42:34.270-08:00</updated><title type='text'>Fegefeuer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-0t2A6QI/AAAAAAAAAhc/zO2WdjZqI3Y/s1600-h/P1070395.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-0t2A6QI/AAAAAAAAAhc/zO2WdjZqI3Y/s320/P1070395.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284480288146123010" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für meinen Freund Ron ist Yucca Valley die Vorhölle. Der hat leicht reden. Er wohnt äusserst malerisch hoch über Pioneertown. Von seinem Haus aus sieht man meilenweit nichts als unberührte Natur in alle Richtungen. Recht hat er trotzdem – die Vorhölle hat nun wirklich wenig Charme zu bieten. Wie Sie im Bild sehen, ist Yucca Valley kein Ausbund an Schönheit. Und es ist nicht so, dass ich lange suchen musste, um dort ein speziell nichtssagendes Bild zu machen. Der Begriff “Strassenzeilendorf” kommt mir aus dem Schweizer Geografie-Unterricht in den Sinn. Obwohl – Yucca Valley wäre wohl eher empört zu wissen, dass ich den Ort als Dorf bezeichne, als dass ich seine mangelnde Schönheit beklage. Man ist stolz, das lokale Business Zentrum zu sein. Und wir, die fremden Fötzel aus den umliegenden Gemeinden, sind froh, dass die Hässlichkeit hier oben mehr oder weniger auf einen Ort beschränkt bleibt. Jede erdenkliche Fastfood Kette ist dem Highway 62 entlang aufgefädelt und geht als Restaurant durch. Ein Autohändler nebem dem andern bleibt auf Halden von grossen Neuwagen sitzen. Der Unterschied zu den Parkplätzen vor den vielen Supermärkten ist lediglich der Glanzfaktor. Ganz offensichtlich werden die Neuwagen regelmässig vom Wüstenstaub befreit – fast so als wollte man verleugnen, wo man lebt. Die grossen Box Läden, wie man sie hier angemessen bezeichnet, sehen alle gleich aus, wie grosse Schachteln eben. Und es sind nur die billigsten und geschmacklosesten wie Walmart, die überleben können. Auch mit meiner und Rons Hilfe, wir gebens ja zu. Das Fegefeuer können auch wir nicht auslassen. Der Mensch will schliesslich essen, braucht ab und an ein Schnupfenmittel oder einen Schraubenzieher. So sind wir Schmarotzer dankbar, dass Yucca Valleys für uns die Drecksarbeit übernimmt und hässlich und schnörkellos funktioniert, damit die Wüstenfanatiker nicht in ihrer Schönheit verhungern müssen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7108678031336337848?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7108678031336337848/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7108678031336337848' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7108678031336337848'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7108678031336337848'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/12/fegefeuer.html' title='Fegefeuer'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-0t2A6QI/AAAAAAAAAhc/zO2WdjZqI3Y/s72-c/P1070395.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3931645332020165792</id><published>2008-12-27T06:37:00.000-08:00</published><updated>2008-12-27T06:41:00.037-08:00</updated><title type='text'>Projektionsfläche</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-cJO-qGI/AAAAAAAAAhU/UilOuhccT_A/s1600-h/DSC02327.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-cJO-qGI/AAAAAAAAAhU/UilOuhccT_A/s320/DSC02327.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5284479866001860706" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Die Mojave ist eine halbe Welt weit weg. Die Mojave ist riesig. Die Mojave ist ab vom Schuss. In der Mojave versandet jede Spur. So oder ähnlich müssen meine Freunde in der Schweiz denken, wenn sie sich mein Umfeld vorstellen – bewusst oder unbewusst. Und damit meine ich auch die Freunde, die mich schon viele Male besucht haben. Wie anders ist es zu erklären, dass sich hier draussen Geheimnisse ansammeln, Geheimnisse von geradezu radioaktiver Sprengkraft. Sie werden über die Satellitenschüssel auf meinem Dach in die Inbox meines Mailprogramms gebeamt. Sie werden über Nacht auf meinem Telefonbeantworter geparkt. Und nicht selten werden sie mir zwischen drei und fünf Uhr nachmittags meiner Zeit ins Ohr gesäuselt. Dann ist es in der Schweiz nach Mitternacht. Wen kann man dann noch anrufen mit brisanten Neuigkeiten ausser die Mojave. Der im Verlauf des Abends angetrunkene Alkoholpegel setzt die Hemmschwelle tief und macht die Zunge locker – der Mojave kann mans sagen. Das zählt nicht als Verletzung der Schweigepflicht. Du, heute hab ich sie geküsst und es war schrecklich. Du, jetzt hat doch der eine Affäre. Du, die Kuh hat ihre Geschäftspartner ausgebootet und alle Kunden mitgenommen. Du, dem X hats ausgehängt, der geht. Diese Gepflogenheiten meiner Freunde hier so offenzulegen, birgt keine Gefahr ausser der, dass Sie meine Freunde eines schludrigen Charakters bezichtigen mögen, womit Sie natürlich völlig unrecht hätten. Meine Lieben werden mich trotz allem weiterhin einweihen, denn was raus muss, muss raus. Da gibts nichts praktischeres als eine Freundin mitten in der Mojave und neun Stunden Zeitverschiebung. Die Mojave hört sich alles an. Die Mojave versteht. Die Mojave besänftigt. Und ab und zu macht der Mojavewind aus einer kleinen Windhose ein Orkan und lacht sich ins Fäustchen. Gut dass niemand weiss, dass der feine Mojavesand bis in die Schweiz getragen werden kann.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3931645332020165792?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3931645332020165792/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3931645332020165792' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3931645332020165792'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3931645332020165792'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/12/projektionsflche.html' title='Projektionsfläche'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SVY-cJO-qGI/AAAAAAAAAhU/UilOuhccT_A/s72-c/DSC02327.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2355708893388306824</id><published>2008-11-26T07:15:00.000-08:00</published><updated>2008-11-26T07:16:58.259-08:00</updated><title type='text'>Truthahn Tag</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SS1oYMzeMAI/AAAAAAAAAg0/RH0Ro5SA-c8/s1600-h/_MG_6272.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 213px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SS1oYMzeMAI/AAAAAAAAAg0/RH0Ro5SA-c8/s320/_MG_6272.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5272985503683981314" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Dieses Jahr wird alles anders sein. Zum ersten Mal in den gut zehn Jahren, in denen ich in Amerika lebe, wage ich mich auf schlüpfriges Terrain vor. Ein Terrain, das selbst vielen Amerikanern den Angstschweiss auf die Stirne treibt, von denen ich ja seit fünf Jahren selber eine bin. Höchste Zeit also, morgen der uramerikanischsten aller saisonalen Tätigkeiten nachzugehen – die Vorbereitung des Thanksgiving Mahls. Wäre der perfekt gekochte Truthahn die Staatsreifeprüfung, gäbe es sehr viel weniger Neueinbürgerungen. Zwar gibt es soviele ultimative Rezepte wie es Familien gibt, und trotzdem lauern der Desaster viele, wenn es darum geht, es den Siedlern und Indianern gleichzutun, die 1621 zusammen das erste Erntedankfest gefeiert haben. Truthahn mit Füllung, Kartoffelstock, Süsskartoffeln, Cranberry Sauce, Mais und Kürbiskuchen gehören auf den Tisch und eine grosse Runde von Familienangehörigen und Freunden darum herum. Und nun da ich all meine Lieben eingeladen habe, verspühre ich ein Herzklopfen, das mit jeder Rezeptvariation, die ich vom Internet runterlade, stärker wird. Glücklicherweise habe ich ein Monster von einem Herd aus den 70er Jahren – unten ein grosser Ofen für den Truthahn, oben ein etwas kleinerer für den Rest. In der Schweiz könnte man Thanksgiving schon darum nicht feiern, weil so ein Vogel nicht in einen durchschnittlichen Schweizer Ofen passt. Mein Truthahn macht sich nun schon seit Tagen in meinem Tiefkühler breit. Und je näher der Termin rückt, an dem ich ihn rausnehmen und bearbeiten muss, desto mehr graust es mir. Ich mag  ja Truthahnfleisch gern, wenns schön filletiert ist. Mit was ich nicht gerechnet habe, ist, wie sehr mir schon die Vorstellung widersteht, so ein Unding einzufetten und Füllung reinzustopfen. Aber jetzt ist es zu spät, um meinen Vogel zu begnadigen, wie es der Präsident jedes Jahr mit zwei Truthähnen tut. Meiner muss dran glauben. Und ich damit.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2355708893388306824?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2355708893388306824/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2355708893388306824' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2355708893388306824'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2355708893388306824'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/11/truthahn-tag.html' title='Truthahn Tag'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SS1oYMzeMAI/AAAAAAAAAg0/RH0Ro5SA-c8/s72-c/_MG_6272.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2787302552401390919</id><published>2008-11-18T13:12:00.001-08:00</published><updated>2008-11-18T13:13:31.732-08:00</updated><title type='text'>Herrenbesuch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SSMv9I4g_wI/AAAAAAAAAgs/MRTUqVG690A/s1600-h/P1060870.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SSMv9I4g_wI/AAAAAAAAAgs/MRTUqVG690A/s320/P1060870.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5270108716356665090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da kamen sie also angefahren in einem abgehalfterten VW Golf, die Jungs aus Tempe, Arizona, für zwei Tage und zwei Nächte, um meinen Neffen Weston zu besuchen, der Blonde im Bild. Hier versammelt sind zwei Drittel der Indie-Rock Band “Small Leaks Sink Ships” mitsamt Entourage. Weston zum Beispiel ist musikalisch so unbegabt, dass es nicht mal für die Dusche reicht, wie er selber sagt (und wie ich auch vermehrt feststellen musste, wenn er mir einen Song vorsingen wollte). Als Hörer hingegen ist sein Geschmack untrüglich und seine Freunde vertrauen auf ihn. Zudem ist er der Hauskünstler der Band, verantwortlich fürs Album-Design. Die Herren haben ein paar Hörproben für Weston mitgebracht (und natürlich ein paar lustige Zigarettchen) und bis tief in die Nacht unter dem Sternenhimmel darüber gesprochen. Um so grösser meine Überraschung als sie mich am nächsten Morgen trotzdem fragten, na ja, es war wohl eher gegen Mittag, ob ich noch etwas für sie zu tun hätte, so rund ums Haus. Inspiriert vom Namen der Band, fielen mir doch einige kleine Lecks ein, die mein Schiff zum Versinken bringen könnten. Da war die eine Aussenwand mit ihren Erdbebenrissen, die neu verputzt werden musste. Nicht zu vergessen der Eucalyptusbaum, dessen unterste Äste mittlerweile über das Dach beim Gästezimmer hinwegkratzten. Zur Verblüffung der so liebenswürdig Hilfe anbietenden Herren waren ihnen die drei Dosen mit dem neuen Verputz schnell in die Hand gedrückt, die Spachtel ebenso. Ich hatte zwar nur eine etwas bessere Laubsäge im Angebot, dafür aber eine gute Leiter, um aufs Dach zu steigen und sich da oben den Arm bis zum Abfallen auszukugeln. Und so sägten sie und verputzten, während ich es mir auf dem Sofa bequem machte und pro forma ein bisschen schrieb. Wenn die Wand denn schon verputzt, das Dach abgedichtet und die Bäume geschnitten werden müssen, warum denn nicht gleich von den Rolling Stones. Oder so.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2787302552401390919?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2787302552401390919/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2787302552401390919' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2787302552401390919'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2787302552401390919'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/11/herrenbesuch.html' title='Herrenbesuch'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SSMv9I4g_wI/AAAAAAAAAgs/MRTUqVG690A/s72-c/P1060870.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4912587384993905330</id><published>2008-11-12T10:23:00.000-08:00</published><updated>2008-11-12T10:27:40.056-08:00</updated><title type='text'>Ödland</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRsf94Y2JdI/AAAAAAAAAgk/UmcZ3uMX5UE/s1600-h/DSC01835.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRsf94Y2JdI/AAAAAAAAAgk/UmcZ3uMX5UE/s320/DSC01835.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5267839337109005778" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;“Wir haben es satt, dass die Leute die Wüste als Ödland ansehen”, sagt Donna, die mit ihrem Mann Larry seit 27 Jahren am Fusse des Joshua Tree National Parks Jojoba anbaut. Mit “Leute” meint sie die Investoren und Spekulanten, die sich dieser Tage in Kalifornien mit Solarenergie eine goldene Nase verdienen wollen. Kann man denn überhaupt gegen Solarenergie sein? Kommt auf die Art an, findet Donna. Ihre Aussage bekommt besonderes Gewicht, wenn man erfährt, dass Donna nicht nur eine Jojoba Farm managt, sondern dass sie ebenfalls eine Umweltschutz-Organisation leitet, die sich für die Rechte der Wüstengemeinden und Gerechtigkeit innerhalb der Umweltschutzbewegung stark macht. Warum es sowas besonders in der Mojave Wüste braucht? In Kalifornien ist es Gesetz, dass bis im Jahre 2010 zwanzig Prozent der Elektrizität des Staates von erneuerbaren Quellen kommen muss. Und da man zwei Jahre vor der Zielline noch weit vom Ziel entfernt ist, werden nun auf Biegen und Brechen Solarenergie-Farmen aus dem Boden gestampft, und das ist so ziemlich wörtlich gemeint. Nun ist aber eben die Mojave tatsächlich nicht Ödland, sondern z.B. auch der Lebensraum der vom Aussterben bedrohten Wüstenschildkröten und Mojave Erdhörnchen. Solarfarmen planieren nicht nur riesige Flächen Land zwecks höchster Effizienz, sie ersticken die Wüstenvegetation im Keim und machen die Sandfläche staubfrei – mittel gesprayter Chemikalien. Und Solar-Farmen brauchen Wasser, viel kostbares Wüstenwasser, um die Panele sauber und effektiv zu halten. Donna und viele ihrer Gleichgesinnten sind zwar für Solarenergie – aber auf den Häuserdächern und für den Eigenverbrauch. Wer hier wohl gewinnt? Ein paar kleine Wüstenaktivisten mitsamt Schildkröte oder die mittlerweile mächtige Solarlobby, welche die Bedürfnisse von elektrizitätshungrigen Millionen-Städten wie Los Angeles und San Diego stillen und damit ein Geschäft machen will.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4912587384993905330?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4912587384993905330/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4912587384993905330' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4912587384993905330'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4912587384993905330'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/11/dland.html' title='Ödland'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRsf94Y2JdI/AAAAAAAAAgk/UmcZ3uMX5UE/s72-c/DSC01835.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8033319618285101939</id><published>2008-11-06T06:48:00.000-08:00</published><updated>2008-11-06T06:52:09.883-08:00</updated><title type='text'>Zeitreise</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRMEjFa-soI/AAAAAAAAAgc/pLaHucE1pTE/s1600-h/DSC02551.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRMEjFa-soI/AAAAAAAAAgc/pLaHucE1pTE/s320/DSC02551.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5265557390123512450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich hab keine Ahnung, warum dieses Bild mich fasziniert. Als ich es vor ein paar Jahren im Twentynine Palms Inn zum ersten Mal gesehen habe, war ich davon überzeugt, es bereits zu kennen. Aber meine Nachforschungen ergaben, dass das eine schiere Unmöglichkeit ist. Das Bild wurde 1975 hier lokal gemalt aufgrund eines Fotos aus dem Jahre 1969 – Jahrzehnte vor meinem ersten Besuch in Twentynine Palms also. Vielleicht widerspiegelt das Bild ja einfach mein verklärter Blick auf die siebziger Jahre im allgemeinen und auf die Wüste im speziellen. Filme wie Easy Rider und Zabriskie Point kommen mir in den Sinn, ohne die beiden qualitätsmässig vergleichen zu wollen. Aber sie haben den amerikanischen Westen mit seinen weiten Landschaften auf meiner Top-Ten Fernweh-Liste ziemlich weit nach oben katapultiert, obwohl ich damals noch mit dem Gedanken spielte, ohne Geld und per Autostopp von Basel nach Indien zu reisen. Diesem jugendlichen Leichtsinn hab ich glücklicherweise nicht nachgegeben. Dem mittelalterlichen Leichtsinn nach einem Leben in der Weite des Westens schon, und mit mehr Erfolg, als er der Reise einer Siebzehnjährigen allein unterwegs nach Indien je beschieden gewesen wäre. Und auch wenn ich mich selbstverständlich als eine der jungen Damen im Bild sehe, habe ich trotzdem bereits den halben Weg zur Frau in der gelben Jacke zurückgelegt. “Mrs. Camp’s Thanksgiving Day Party” ist der Titel des Bildes, gemalt von Dean MacKenzie, und ob es kunstgeschichtlich wertvoll ist, könnte mir egaler nicht sein. In diesem Umfeld hier wirkt das Bild übrigens nicht wie ein Siebzigerjahre Portrait, sondern brandaktuell. Alle diese Leute könnte man genauso gestylt heute hier antreffen. Der rechts aussen mit dem weissen Becher ist abgeschnitten mein Neffe Weston, der nun das etwas mulmige Gefühl hat, er schaue sich selber an in einem Bild von 1975. Und Weston ist gerade mal 25 Jahre alt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8033319618285101939?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8033319618285101939/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8033319618285101939' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8033319618285101939'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8033319618285101939'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/11/zeitreise.html' title='Zeitreise'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SRMEjFa-soI/AAAAAAAAAgc/pLaHucE1pTE/s72-c/DSC02551.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4175662083024553223</id><published>2008-10-28T16:23:00.001-07:00</published><updated>2008-10-28T16:25:15.508-07:00</updated><title type='text'>Kopf im Sand</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQefRXam8HI/AAAAAAAAAgU/NBl9yDv93XM/s1600-h/P1070096.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 320px; height: 240px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQefRXam8HI/AAAAAAAAAgU/NBl9yDv93XM/s320/P1070096.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5262349810297925746" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und Sand haben wir ja genug hier draussen in der Mojave, dass ich mich während der kommenden Woche darin suhlen kann. Ich mache nun alles, damit ich der Wahlpolitik entgehen kann. Bis jetzt hab ich mich informiert und Debatten geschaut. Ich habe eine Application auf mein iPhone geladen, die mich täglich kontrollieren lässt, wie sich der Vorsprung von Obama auf McCain vergrössert. Ich habe Politblogs mitverfolgt und mich darüber gefreut, dass sich die Rechte immer mehr selbst zerfleischt – nun, da die Zahlen je länger je mehr gegen McCain sprechen. Dass Bush’s Ex-Pressesprecher McClellan sich als Obama Wähler geoutet hat, verursacht ihnen die Krätze. Der ist schliesslich weiss und dem kann man nicht wie Colin Powell (fälschlicherweise natürlich) vorwerfen, seine Position habe nur mit der Solidarität unter Schwarzen zu tun. Und dass McCain so dumme freiwillige Wahlhelfer hat wie Ashley Todd, ist sogar vielen Republikanern peinlich. Ashley hatte der Polizei gemeldet, sie sei von einem Schwarzen überfallen worden, der ihr ein B für Barack ins Gesicht geschnitzt hätte – nur leider war das B falschrum, sie hatte es sich selbst im Spiegel zugefügt. Es sieht also gut aus für uns, und nun, da ich bereits per Post gewählt habe, stecke ich also den Kopf in den Sand vor lauter Angst, dass es dann im letzten Moment doch nicht klappen könnte. It ain’t over until it’s over, wie man so schön sagt. Und da es mir trotz allen Versuchen bis anhin nicht gelungen ist, in einen verfrühten Kurzwinterschlaf zu verfallen, um dann am 4. November abends schlagartig zu Obamas Siegerrede wieder aufzuwachen, muss ich mich nun dem Wüsten-Zen widmen. Ich könnte den Garten zu einer Spirale rechen, die ganzen fünf Acres davon. Oder ich könnte einen Steinwall Stein für Stein um einen Meter versetzen. Aber wahrscheinlich werde ich den Garten virtuell rechen. Zen gibts schliesslich auch als Applikation fürs iPhone.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4175662083024553223?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4175662083024553223/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4175662083024553223' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4175662083024553223'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4175662083024553223'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/10/kopf-im-sand.html' title='Kopf im Sand'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQefRXam8HI/AAAAAAAAAgU/NBl9yDv93XM/s72-c/P1070096.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-434720938886401573</id><published>2008-10-23T06:48:00.000-07:00</published><updated>2008-10-23T06:51:06.780-07:00</updated><title type='text'>Bergpredigt</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQCBNvaoznI/AAAAAAAAAgM/CYCeIRuDKUw/s1600-h/julesontherocks.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;width: 319px; height: 243px;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQCBNvaoznI/AAAAAAAAAgM/CYCeIRuDKUw/s320/julesontherocks.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5260346437835214450" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Jahrelang hab ich es allen Besuchern eingebläut. Schuhkontrolle hab ich gemacht. Mittlerweile getraut sich niemand mehr, bei mir ohne festes Schuhwerk vorzufahren. Wer nur Flip-Flops vorzuweisen hat, kriegt Gartenarrest. Wer nur hundskommune Turnschuhe mitbringt, geht in die offene Wüste, aber nicht auf den Berg. Zu gefährlich. Die Riesensteine sitzen locker auf Sand und fühlen sich auch so an. Nur wer knöchelhohe Schuhe anhat, geht auf den Berg, hab ich gepredigt. Nun ist die Schlangensaison vorbei, was heisst: der Berg ruft, insbesondere die Aussicht. Und was macht die dumme Kolumnistin – sie hüpft mit den Turnschuhen den Berg hoch. Na ja, hüpfen - der Hund ist vielleicht gehüpft. Die Kolumnistin hat gekeucht, aber immerhin, sie hat es nach oben geschafft und hat Haus und Hof fotografiert. Nicht zuletzt für Sie. Man könnte auch sagen, Sie sind schuld. Selbstverständlich ist der Abstieg, wie der gemeine Wanderer weiss, sehr viel fordernder und gefählicher als der Aufstieg. Und die knöchelhohen Wanderschuhe, auf deren Kauf die intelligente Hirnhälfte der Kolumnistin vor ein paar Jahren gepocht hat, wären an den Füssen sehr viel dienlicher gewesen als im Wandschrank. Denn wie nicht anders zu erwarten, strauchelte die Kolumnistin bereits im obersten Drittel, wie sie doch sehr hofft auf einigermassen elegante Art, auch wenn die Grazilität des Falls dem Hund als einzigem Zeugen wahrscheinlich egaler nicht hätte sein können. Immerhin kam die Kamera dabei nicht zu schaden. Dafür aber der Knöchel. Der schwellte denn auf den restlichen zwei Dritteln auch so richtig reizend auf, so dass die Kolumnistin nun auf dem Bürostuhl sitzt, Computer und Bein auf dem Tisch. Samt Eis. Auf dem Bein, nicht dem Computer. Man weiss ja nie bei der.&lt;br /&gt;PS: Ich hoffe doch, lieber Herr Pfarrer H. aus K. in BL, Sie empfinden den Titel dieser Kolumne nicht als Gotteslästerung. Ach nein, Sie doch nicht.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-434720938886401573?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/434720938886401573/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=434720938886401573' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/434720938886401573'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/434720938886401573'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/10/bergpredigt.html' title='Bergpredigt'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SQCBNvaoznI/AAAAAAAAAgM/CYCeIRuDKUw/s72-c/julesontherocks.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-468731051434328618</id><published>2008-10-15T18:13:00.000-07:00</published><updated>2008-10-15T18:15:32.996-07:00</updated><title type='text'>Noch drei Wochen</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVqICZWxI/AAAAAAAAAgE/DK7kBejo5yA/s1600-h/DSC01694.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVqICZWxI/AAAAAAAAAgE/DK7kBejo5yA/s320/DSC01694.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5257554165946211090" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nach den Wahlen am 4. November wird alles besser, sagt Chester. Er wischt die Theke sauber, nachdem ein Glas voll Bourbon die Strecke bis zu Ted, wie auf dessen Automechaniker-Hemd aufgestickt ist, andern Ende der Bar, nicht ganz sauber zurückgelegt hat. Jemand hat im falschen Moment einen Fünfdollar Schein auf die Theke geknallt. Ted zeigt wortlos auf sein Glas und Chester füllt nach. Kein einziger verlorener Tropfen wird hier akzeptiert. Chester kommt wieder zu mir zurück und lehnt sich über die Theke, wie wenn er sicherstellen wollte, dass niemand anders ihn hört. Das ganze Land spinnt doch, sagt er und deutet auf alle seine Gäste, noch drei Wochen müssen wir diesen Dreck aushalten, dann wird endlich alles wieder normal. Ich schaue mich um. Ehrlich gesagt sehen nicht alle Durstigen hier drinnen so aus als hätten sie mit Regierung, republikanisch oder demokratisch, überhaupt etwas am Hut und als hätten sie überhaupt schon mal gewählt. Wie die Wahl denn ausfallen müsse, damit die Welt für ihn wieder in Ordnung komme, frage ich und deute auf den Fernseher, der grad einen Ausschnitt aus der letzten Obama-McCain Debatte zeigt. Ach, scheissegal, sagt Chester, wirklich, macht überhaupt keinen Unterschied. Ich muss ihn ziemlich verdutzt angesehen haben, denn er macht es sich nun mit aufgestützten Unterarmen auf der Theke bequem, um mir seine Weltsicht zu erklären. Die Börse, sagt er, ist doch auch zusammengeklappt, weil keiner sich mehr um irgendwas kümmert ausser Wahlen, Wahlen, Wahlen. Seit Monaten sind die Würfel in der Luft und keiner weiss, wie sie fallen werden. Darum geht alles vor die Hunde. Von historischer Depression will er nichts wissen. Von historischer Wahl auch nicht. Alle vier Jahre der gleiche Mist, sagt er. Die Fünfdollar Note am andern Ende der Bar schreit nach Bier. Ich komm ja schon, verdammt nochmal, bellt Chester zurück, ich rede hier mit einer Lady.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-468731051434328618?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/468731051434328618/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=468731051434328618' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/468731051434328618'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/468731051434328618'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/10/noch-drei-wochen.html' title='Noch drei Wochen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVqICZWxI/AAAAAAAAAgE/DK7kBejo5yA/s72-c/DSC01694.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-6248492259628861880</id><published>2008-10-15T18:11:00.001-07:00</published><updated>2008-10-15T18:13:38.681-07:00</updated><title type='text'>Nein, Officer</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVNd2pPMI/AAAAAAAAAf8/JhxV-h0VOYo/s1600-h/P1040701.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVNd2pPMI/AAAAAAAAAf8/JhxV-h0VOYo/s320/P1040701.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5257553673586293954" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wirklich, Officer, ich bin unschuldig. Ich hab nicht telefoniert. Ich schwörs. Aber Officer Schindler will nichts hören, nun da er mich auf dem Highway 62 kurz vor der Abzweigung zu meinem Haus zum Anhalten gezwungen hat. Er steht breitbeinig neben meinem Fenster. Ich fahre schon eine Weile hinter Ihnen her und ich hab genau gesehen, wie Sie Ihre Hand ans Ohr gehalten haben. Und in Ihrem Rückspiegel hab ich gesehen, dass Sie geredet haben. Er nimmt seine dunkle Sonnenbrille ab und tritt näher an mein Auto. Er beugt sich runter und schaut sich in meinem Auto um. Seine Augen müssen sich erst vom grellen Sonnenlicht auf das dunkle Wageninnere umstellen. Zeigen Sie mir Ihr Telefon, befiehlt er kurz angebunden. Ich greife nach dem iPhone auf dem Beifahrersitz und bringe insgeheim den Bildschirm des iPhones vom Telefonmodus zum iPod Modus. Sehen Sie, ich habe Musik gehört vorhin. Ich strecke ihm den Bildschirm entgegen, der nun glücklicherweise ein Bob Dylan Plattencover zeigt. Er nimmt das Telefon in die Hand und sieht es sich von allen Seiten an. Dann gibt er es mir wieder. Sein Blick ist immer noch kritisch. Ich haben Sie sprechen sehen… Mitgesungen, ich habe mitgesungen. Man darf ja keine Ohrstöpsel tragen im Auto, das weiss ich doch, Officer, darum höre ich Musik, indem ich das Ding ans Ohr halte, Officer. Mir ist nun ziemlich heiss und ich fächle mir Luft zu. Officer Schindler tritt einen Schritt vom Auto weg und setzt seine Sonnenbrille wieder auf. Ich lasse Sie gehen für heute, Lady, sagt er. Ich weiss, was ich sehe. Ich glaube Ihnen kein Wort. Irgendwas stimmt hier nicht, aber ich weiss nicht was. Aber Officer… Ersparen Sie mir Ihre Lügen, sagt er während er wieder zu seinem Streifenwagen zurückgeht. Er zeigt auf seine Augen, dann auf meinen Wagen. Ich habe Schweissausbrüche. Ich nehme das iPhone in die Hand und stelle auf Lautsprecher. Lügnerin, sagt meine Freundin.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-6248492259628861880?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/6248492259628861880/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=6248492259628861880' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6248492259628861880'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/6248492259628861880'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/10/nein-officer.html' title='Nein, Officer'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SPaVNd2pPMI/AAAAAAAAAf8/JhxV-h0VOYo/s72-c/P1040701.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3041900949003615982</id><published>2008-10-01T09:36:00.001-07:00</published><updated>2008-10-01T09:38:16.830-07:00</updated><title type='text'>Schwarze Wolke</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SOOnXqwxW6I/AAAAAAAAAYQ/WrNyHxLvpUo/s1600-h/P1060708.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SOOnXqwxW6I/AAAAAAAAAYQ/WrNyHxLvpUo/s320/P1060708.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5252225615501810594" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;“Was hast du gegen deine eigenen Leute?” ist eine Frage, die Arick Chavez oft hört. Arick Chavez ist vom Stamme der Zuni Indianer. Er lebt in Gallup, New Mexico, und verdient sein Geld als Sicherheitsbeamter. Ich komme ich ins Gespräch mit ihm, nachdem ich beobachte, wie ihn ein Betrunkener ihm vor einem Laden, den er bewacht, anschreit. Gallup liegt inmitten von zwei Indianerreservaten, die Navajos im Norden, Osten und Westen, die Zunis im Süden. Es stört ihn nicht, wenn Zunis oder Navajos nicht verstehen, warum er seinen Job macht. “Du hast mir zu meinem Job verholfen,” sagt er, wenn er wie heute von einem Betrunkenen angemacht wird. “Du bist eine Schande für dein Volk,” sagt er nur im Notfall. Alkohol ist seit langem ein Problem in den Indianerreservaten. Früher kam Marijuana dazu, und gelegentlich Kokain. Heute ist Methamphetamin das grösste Problem. Es ist billig, macht schnell süchtig und ist weit verbreitet. Am Wochenende arbeitet Arick Chavez für lokale Ladenbesitzer, unter der Woche für die Highschool. Da ist die Lieblingsdroge Hustensirup. Gerade letzte Woche habe er im Rucksack eines Sechzehnjährigen sieben Flaschen Robitussin gefunden. Und Aqua Net Haarspray. Die Kids schlagen ein Loch in die Dose, lassen den Druck ab und verdünnen den Doseninhalt mit Wasser und trinken das, klärt er mich auf. Dann lacht er. Sie nennen es Ocean. Ocean High. So kriegt auch das Reservat seinen Ozean, sagt er kopfschüttelnd. Die Kids nennen ihn Black Cloud, nach einem gleichnamigen Film über einen Navajo Boxer. Achtung, Schwarze Wolke kommt, rufen sie und laufen weg von mir, erzählt er, und dann sind sie trotzdem froh, wenn ich ihnen den Magen auspumpen lasse, wenn sie zuviel Meerwasser geschluckt haben. Solange ich Leuten helfe, mache ich meinen Job, da kann mich anmachen wer will. Ich weiss, wie’s einem gehen kann. Ich war selbst in diesem Dunkel für ein paar Jahre, sagt er und nickt lange.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3041900949003615982?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3041900949003615982/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3041900949003615982' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3041900949003615982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3041900949003615982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/10/schwarze-wolke.html' title='Schwarze Wolke'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SOOnXqwxW6I/AAAAAAAAAYQ/WrNyHxLvpUo/s72-c/P1060708.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4840812233597069006</id><published>2008-09-24T15:22:00.000-07:00</published><updated>2008-09-24T15:24:15.450-07:00</updated><title type='text'>Sozialkontrolle</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNq9_GrKv5I/AAAAAAAAAYI/PN6keepUtVo/s1600-h/P1060511.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNq9_GrKv5I/AAAAAAAAAYI/PN6keepUtVo/s320/P1060511.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5249717207474814866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Für zwei Monate lebt mein Neffe Weston bei mir. Er ist jung, malt und muss nachdenken, hat er gesagt, als er mich angefragt hat, ob er mein Studio benützen darf, um hier draussen in der Einsamkeit der Mojave ohne Ablenkung zu einem regelmässigen Arbeitsrhythmus zu finden. Was in diesem Zusammenhang ebenfalls hilft – er darf zur Zeit nicht Autofahren, weil er vor einem halben Jahr in Phoenix einen über die Hutschnur getrunken hat. Er kann also nicht abhauen, wenn ihm die Einsamkeit zuviel wird. Er muss einfach arbeiten. Wir haben einen täglichen Zeitplan entwickelt. Er malt draussen im Studio, ich schreibe drinnen im Haus, wir treffen uns zum Mittagessen und zum Abendessen, danach schauen wir Filme. Das Studio ist übrigens nicht gekühlt. Der Ärmste ist wirklich hart im Nehmen. Nur Phoenix ist noch heisser. Und weil es da draussen so heiss ist, kommt Weston oft rein, um Wasser zu holen. Wobei er mich dann ertappt, wie ich meine eigene, ihm auferlegte Arbeitsmoral nicht verfolge. Am Anfang hat er geflissentlich übersehen, dass ich immer gerade dann telefoniere, wenn er Wasser braucht. Dann hat er übersehen, dass ich ihm mehr Kaffee anbiete als er für eine ruhige Hand brauchen kann – nur damit ich nicht schreiben muss. Heute sagt er, die Küche sei zu sauber, er dulde Putzen nicht als Ausrede, um nicht zu schreiben. Er hat einen durchschauenden Blick und ein dreckiges Lachen entwickelt, was er gnadenlos einsetzt, wenn ich mich in Ausflüchte verstricke. Warum man als Schreiber eigentlich immer davonlaufen muss, fragt er und setzt die Regel in Kraft, dass er jeden Tag lesen will, was ich schreibe. Wenns nicht genau zehn Seiten sind, krieg ich Schelte. So schön, dass du unserm Sohn eine gute Arbeitsmoral beibringst, sagen mir seine Eltern. Mein Versuch einer Richtigstellung verstehen sie als Bescheidenheit meinerseits - Hilfe! Ich habe ein Monster gezüchtet, wie sein Selbstportrait zeigt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4840812233597069006?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4840812233597069006/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4840812233597069006' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4840812233597069006'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4840812233597069006'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/09/sozialkontrolle.html' title='Sozialkontrolle'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNq9_GrKv5I/AAAAAAAAAYI/PN6keepUtVo/s72-c/P1060511.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8384772000467844840</id><published>2008-09-17T09:48:00.002-07:00</published><updated>2008-09-17T09:50:04.714-07:00</updated><title type='text'>Satt, satt, satt.</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNE1JkHAWHI/AAAAAAAAAYA/WhNKiEyHSDk/s1600-h/P1060619.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNE1JkHAWHI/AAAAAAAAAYA/WhNKiEyHSDk/s320/P1060619.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5247033479291492466" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Satt hab ichs. Jawohl. Jedes Jahr um diese Zeit widerfährt uns hier oben dieselbe Gemeinheit. Wir warten sehnlichst darauf, dass die letzten heissen Tage an uns vorbeischleichen, während in den Läden bereits die ersten Halloween Süssigkeiten auftauchen – Halloween ist erst am 31. Oktober, Himmelherrgottnochmal – und die Modemagazine die Herbst-Kollektionen vorführen. Irgendwann in den letzten Augustwochen kann man die Hitze keine Minute, ach was, keine Sekunde länger ertragen. Jeder einzelne Schweisstropfen scheint nässer als das T-Shirt nach einem stündigen Lauf durch die Juli Hitze. Und dann passierts tatsächlich. Für ein paar Tage anfangs September kühlt es ab, ganze fünf Grad Fahrenheit weniger, abends vielleicht sogar zehn. Unglaublich. Und genauso wie man vorhin mit jeder Person an der Kasse die Hitze verdammt hat, säuselt man nun fröhlich dahin - wie herrlich angenehm die Temperaturen heute sind und wie man endlich wieder weiss, warum man hier wohnt. Und  dann kommt sie, die Keule. Es heizt nochmal so richtig auf. Aber nun ist es schlimmer, viel schlimmer als zuvor. Denn in der Zwischenzeit sind die ersten Pullover und Jeans übers Netz bestellt und von UPS ins Haus geliefert worden. Das perfekte Paar Stiefel hat man auch bereits erstehen müssen, die Gelegenheit war zu güngstig, um widerstehen zu können. Und der Wunsch, sich zumindest in eine Schicht mehr einzuwickeln, ist ins Unermessliche gestiegen. Ja und jetzt? Soll ich einen Hitzestau riskieren und die Herbstneuheiten allem zum Trotz tragen? Soll ich einen Regentanz machen, um die Wettergötter zu beschwören – nicht dass ich wüsste wie sowas geht. Ich bin schon so weit, dass ich meine Einladungen nach geographischen Gesichtspunkten annehme. Heute Abend, beispielsweise, fahre ich rauf nach Pioneertown, auf 1200müM. Nach Sonnenuntergang verlangt das nach dem Pullover, langer Hose, einer Jacke und yeahhhhhh, den Stiefeln.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8384772000467844840?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8384772000467844840/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8384772000467844840' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8384772000467844840'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8384772000467844840'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/09/satt-satt-satt.html' title='Satt, satt, satt.'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SNE1JkHAWHI/AAAAAAAAAYA/WhNKiEyHSDk/s72-c/P1060619.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1598670219093456362</id><published>2008-09-09T19:03:00.000-07:00</published><updated>2008-09-09T19:04:50.274-07:00</updated><title type='text'>Nachbarschaftskriege</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SMcrL0oQkfI/AAAAAAAAAX4/hE2QMY_Yw7c/s1600-h/P1000884.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SMcrL0oQkfI/AAAAAAAAAX4/hE2QMY_Yw7c/s320/P1000884.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5244207773202289138" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Also wirklich. Anfangs fand ich’s ja gut, dass meine fast 90 jährige Nachbarin eine eifrige Internet Benutzerin ist. Ab und zu schickte sie ein Mail die Sandstrasse rauf und fragte nach meinem Befinden. Einmal lud sie mich ein, mit ihr schwimmen zu gehen. Und manchmal, wenn ich bei ihrem Haus vorbeijoggte, machte ich einen Halt um zu sehen, ob alles OK ist. Man redete über dies und über das. Einmal hab ich ihr von einer Hochzeit erzählt und gesagt, Braut und Bräutigam leben schon seit Jahren zusammen. Da hat sie missbilligend den Kopf geschüttelt. Und ich habs sofort wieder vergessen. Nun aber kriege ich immer öfters Emails von ihr. Meistens sind es irgendwelche Massenemails, die sie an alle Leute weiterschickt, die sie kennt. Entweder sind sie christlich, und ich meine kreationsgläubig christlich angehaucht oder sie sind auf dummdreiste Art äusserst rechtslastig – gibt es eine andere Art? Ja und jetzt? Muss ich mich nun mit einer 90 jährigen ansonsten netten Nachbarin anlegen? Ihr einen Computervirus durch die Mojave jagen – nicht dass ich wüsste wie sowas geht. Ich bin ja eigentlich dafür, dass man alte Leute ernst nimmt. Was aber, wenn sie gegen Obama sind und das Internet missbrauchen? Ich bin sicher, sie schüttelt ihren Kopf nicht über die schwangere Teenager Tochter von McCain’s Vizepräsident Kandidatin Sarah Palin. Wie die meisten Republikaner findet sie sowas wahrscheinlich plötzlich völlig OK – life happens. Jetzt plötzlich. Wäre Obamas Tochter 17 und schwanger, wärs ein Skandal. Aber bei Sarah Palins Tochter ists Heldentum, weil die Palins gegen Abtreibung sind und sie das Kind austrägt. Verlogene Doppelmoral geht mir von Jung und Alt gleichermassen auf den Keks. Mhm. Ich erwäge, heute Nacht runterzulaufen und ein Obama-Schild tief in den Sandberg vor ihrem Haus einzubuddeln. Sie ist schliesslich nicht so gut zu Fuss, die Ärmste. Sie müsste es glatt stehen lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1598670219093456362?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1598670219093456362/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1598670219093456362' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1598670219093456362'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1598670219093456362'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/09/nachbarschaftskriege.html' title='Nachbarschaftskriege'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SMcrL0oQkfI/AAAAAAAAAX4/hE2QMY_Yw7c/s72-c/P1000884.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3034504155870418231</id><published>2008-09-03T10:05:00.000-07:00</published><updated>2008-09-03T10:08:16.328-07:00</updated><title type='text'>Ich sammle nicht</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SL7EcOaU97I/AAAAAAAAAXw/FPS43XsHhUU/s1600-h/P1060557.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SL7EcOaU97I/AAAAAAAAAXw/FPS43XsHhUU/s320/P1060557.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5241843005489739698" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wirklich, ich bin nicht der Jäger und Sammler Typ, auch wenn obenstehendes Bild Ihnen was anderes vermittlen mag. Meine Pyrex Sammlung hat sich über die  Jahre ganz von alleine in mein Haus geschlichen. Also erstens kann man eh nie genug Geschirr besitzen, finde ich. Und zweitens nicht dieses. Die bunten Farben haben es mir zuerst angetan – sie passen perfekt in meine Fünfzigerjahre Küche. Dann kam die Formenvielfalt und nun bin ich massloss. Ich will sie alle. Samt und sonders. Ich stöbere durch Second Hand Läden, mit Vorliebe in abgelegenen Gegenden, denn die wissen nicht, was sie haben an diesem uramerikanischen Küchengegenstand.  Und was bin ich glücklich, wenn ich für kein Geld fündig werde. Hier oben kennen sie mich schon in den einschlägigen Lokalen. Ach, die wieder mit ihrem Pyrex Tick. Ich will nicht zu auffällig sammeln und mir selbst die Preise versauen. Erfunden hat die Pyrex Backformen die Frau eines Pyrex Wissenschaftlers im Jahre 1913. Pyrex fertigte damals speziell starkes Borosilikat Glas für Zuglaternen an. Und weil die Hausfrau mit ihrer zerbrechlichen Backform nicht zufrieden war, bat sie ihren Mann, ihr was stärkeres aus dem Betrieb nach Hause zu bringen. Sie backte einen Kuchen – und der Rest ist Geschichte. Bis 1927 waren bereits 30 Millionen Pyrex Backformen verkauft worden. Unzählige Farben und Muster hat es in der fast 100 jährigen Firmengeschichte gegeben. Ich habe also noch einiges vor. EBay, zum Beispeil, obwohl ich eBay hasse. Während dem Schreiben dieser Kolumne hab ich nur bei zwei Auktionen mitgemacht. Logisch, orange hab ich schliesslich noch nicht. Und wo wir doch grad dabei sind - viele von Ihnen schreiben mir, Sie reisen öfters durch die USA. Was liegt da näher als dass Sie für mich nach Pyrex Schüsseln und Backformen Ausschau halten. Sie haben ja sonst nichts zu tun in den Ferien. Ich backe Ihnen dafür was. Ob ich dieses Versprechen wohl bereue?&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3034504155870418231?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3034504155870418231/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3034504155870418231' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3034504155870418231'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3034504155870418231'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/09/ich-sammle-nicht.html' title='Ich sammle nicht'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SL7EcOaU97I/AAAAAAAAAXw/FPS43XsHhUU/s72-c/P1060557.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-3223082946777660160</id><published>2008-08-27T15:04:00.000-07:00</published><updated>2008-08-27T15:07:00.995-07:00</updated><title type='text'>Goldgrube</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SLXP6cNzPeI/AAAAAAAAAXo/tEa82Ijea8w/s1600-h/P1060465.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SLXP6cNzPeI/AAAAAAAAAXo/tEa82Ijea8w/s320/P1060465.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5239322344428879330" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich weiss, ich hab an dieser Stelle schon einige Male über Palm Springs hergezogen. Im Speziellen über die vielen Golfplätze mit ihren wasserverschwendenden Rasen. Nun gibts von da unten endlich was Gutes zu berichten. Vor einer Weile hat eine der Nachbargemeinden - Palm Desert – beschlossen, seinem Namen Ehre zu machen und mit der Wässerei aufzuhören. Rasen raus, heimische Pflanzen wie Kakteen, Sukkulenten und andere Wüstenpflanzen rein. Doch mit der neugefundenen Selbstakzeptanz kamen neue Probleme. In den letzten sechs Monaten sind Pflanzen im Wert von über 20 000 Dollar gestohlen worden, und das allein auf öffentlichem Grund. Die Diebe machen auch vor Privatbesitz nicht Halt. Beute erster Klasse ist der Golden Barrel (im Bild). Je nach Grösse bringt so ein Ding zwischen 100 und 800 Dollar auf dem Schwarzmarkt, die ganz grossen mit einem Durchmesser von ca. 80 cm sogar 4500 Dollar. Golden Barrels haben wie die meisten Kakteen keine tiefen Wurzeln und können relativ einfach ausgebuddelt werden – mit Betonung auf relativ. Wer, um Gottes Willen, will denn trotz guter Handschuhe sowas stechiges klauen? Landschaftsarchitekten zum Beispiel, die aufgrund der Wirtschaftslage gezwungen sind, billigere Preise zu machen, sagen die, die’s wissen, die Polizei. Die haben nämlich damit begonnen, den Kakteen Microchips einzupflanzen und Überwachungskameras aufzustellen, nachdem ganze Mittelstreifen am hellheiteren Tag leergeräumt worden sind. Da würde ich ja so stinksauer, wenn mir einer meine mühselig gepflanzten Kakteen klauen würde. Mein Kaktusgarten ist schliesslich mein ganzer Stolz. Nur wer schon mal einen grossen Kaktus eingepflanzt hat, eingewickelt in Teppichstücke und herummanövriert mit alten Gartenschlauchstücken, kann meine Wut verstehen. Microchips und Überwachungskameras sind mir da nicht genug. Meine Kakteen haben GPS und senden Elektroschocks aus. Nur damit das grad klar ist.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-3223082946777660160?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/3223082946777660160/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=3223082946777660160' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3223082946777660160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/3223082946777660160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/goldgrube.html' title='Goldgrube'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SLXP6cNzPeI/AAAAAAAAAXo/tEa82Ijea8w/s72-c/P1060465.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1915087542571507141</id><published>2008-08-19T18:45:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:51:04.433-07:00</updated><title type='text'>Boxenstopp</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt4VFb1rXI/AAAAAAAAAXg/mflTFuIBkR0/s1600-h/P1040872.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt4VFb1rXI/AAAAAAAAAXg/mflTFuIBkR0/s320/P1040872.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5236411295379860850" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Bis anhin habe ich die langen, und ich meine l-a-n-g-e-n Züge, die den Südwesten durchschlängeln immer bewundert. Ich mag die spärlich beschrifteten Container, deren Farben sich seltsamerweise in diese Wüstenlandschaft einpassen. Ich mag die einsamen Bahnhöfe im Nichts. Vor ein paar Tagen hat sich das alles schlagartig geändert, wobei schlagartig vielleicht nicht ganz der richtige Ausdruck ist. Meine neue Abneigung, um nicht zu sagen Abscheu, vor langen Zügen hat sich auf dem Weg nach Las Vegas zum Verwandtenbesuch graduell angestaut. Drei Stunden hin, drei zurück – und eine schöne, einsame Fahrt mitten durch die Mojave. Wie immer, wenn ich in den Sonnenaufgang fahre, gibts Kaffee im Auto, viel Kaffee. (Memo an mich selbst: nie wieder weisses Hemd tragen – Schlaglöcher). Kaffee hat seine Wirkung bei mir. Schon nach einer halben Stunde Fahrt hätte ich anhalten und zwischen der vorderen und hinteren Autotür am Strassenrand schnell und ungesehen mein Geschäft erledigen sollen. Kommt ja nie einer. Geht auch nicht anders – weit und breit keine Bäume, nur mickrige, durchsichtige Sträucher. Und rausfahren kann man auch nirgendwo, weil – Sand. Aber ich hab nicht angehalten, ich kanns schon noch aushalten. Dann plötzlich die geschlossene Barriere. Warten auf den Zug. Ach, endlich. Nervöses Trommeln auf dem Steuerrad.  Hat dieser Zug überhaupt einen letzten Wagen? Ungeduldiges Hin- und Herrutschen. Mittlerweile stehe ich mitten im Stau, wo ich doch meinte, ich sei alleine unterwegs. Viele Leute steigen aus. Ich schaue mich nach einem Wohnwagen um, wo ich mal anklopfen könnte. Nichts. Als der Zug endlich durchgerattert ist und alle wieder in ihren Autos sitzen - Schneckentempo. Ich bin wie auf wie auf Schienen eingespannt – Stossstange an Stossstange auf einer einspurigen, schnurgeraden Strasse dem Verderben entgegen. (Neues Memo an mich selbst: weisses Hemd tragen, Kaffeeverbot).&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1915087542571507141?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1915087542571507141/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1915087542571507141' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1915087542571507141'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1915087542571507141'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/boxenstopp.html' title='Boxenstopp'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt4VFb1rXI/AAAAAAAAAXg/mflTFuIBkR0/s72-c/P1040872.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5302835303232290385</id><published>2008-08-19T18:43:00.000-07:00</published><updated>2008-08-19T18:45:45.075-07:00</updated><title type='text'>Gelber Plüsch</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt3NnQ4H5I/AAAAAAAAAXI/IvdiULnDL_0/s1600-h/DSC02841.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt3NnQ4H5I/AAAAAAAAAXI/IvdiULnDL_0/s320/DSC02841.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5236410067510108050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zugegeben, es war eine romantische Idee. Aber als sie sich erst mal in meinem Kopf festgesetzt hatte, gabs kein Zurück mehr. Ich würde mit diesem Bus einen Roadtrip machen, verschiedene Freunde für verschiedene Etappen einladen und bleiben, wo es uns gefällt. Gesagt, gekauft. Er war billig, der Verkäufer verlässlich, und das Interieur in gelbem Plüsch gehalten – grossartig kitschig. Und da man in der Wüste keine Platzprobleme kennt, stand der Bus rum bis ich dann irgendwann aufbrechen würde. Einmal kam mein Freund Alex (rechts im Bild) aus New Mexico mit seinem Cousin zu Besuch – eine perfekte Gelegenheit, mir von ihm das Fahren mit so einem Koloss beibringen zu lassen. Alex ist Navajo und steuert und flickt alles, was einen Motor hat. Er war begeistert. Wenn er den hätte, würde er ihn draussen im Reservat neben sein Haus stellen – als zusätzliches Zimmer, sagte er. Endlich hatte ich das Ding durch mein sonst doch nicht so enges Tor gequetscht. Ziel: Twentynine Palms Flughafen (ja, das gibts), was von meinem Haus aus genau eine einzige Rechtskurve bedeutet, danach gehts 15 Meilen schnurgeradeaus. Und obwohl ich wild entschlossen war, das Fahrgefühl zu lieben, fühlte ich mich unsicher. Beim Gedanken, den Bus ohne Alex zu fahren, kam Panik auf. Jetzt nur nicht schon aufgeben, dachte ich, als wir wieder zuhause ankamen. Ich fahr dann sicher irgendwann los. Alex reiste ab. Ich liess den Bus stehen. Und stehen. Meine Neffen fanden mich grossartig – einen Bus als Spielwiese! Die Mäuse fanden die Kabel grossartig. Und irgendwann hatte ich Angst, dass ich das Ding nie mehr loswerde. Ich rief Alex an. Er kam sofort, wieder mit Cousin, um das Ding nach New Mexico zu bringen. Nach ein paar kleinen Reparaturen fuhr er los. Er rief mich nach 30 Meilen an. Er war nur bis zum andern Ende von Twentynine Palms gekommen. Und da steht der Bus immer noch. Wir haben ihn den Barbesitzern da draussen geschenkt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5302835303232290385?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5302835303232290385/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5302835303232290385' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5302835303232290385'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5302835303232290385'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/gelber-plsch.html' title='Gelber Plüsch'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SKt3NnQ4H5I/AAAAAAAAAXI/IvdiULnDL_0/s72-c/DSC02841.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-457520155616928078</id><published>2008-08-06T15:14:00.000-07:00</published><updated>2008-08-06T15:17:11.614-07:00</updated><title type='text'>Zeit Management</title><content type='html'>&lt;a onblur="try {parent.deselectBloggerImageGracefully();} catch(e) {}" href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJoi2Wa-rOI/AAAAAAAAAXA/B9ROojeq6hk/s1600-h/DSCF0028_1.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJoi2Wa-rOI/AAAAAAAAAXA/B9ROojeq6hk/s320/DSCF0028_1.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5231532234271272162" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Manchmal verfluche ich George Klor. George Klor hat mein Haus vor mir besessen. In 28 Jahren hat er einiges im und ums Haus getan. Einen abscheulich gemusterten Plastikboden über den schönen Originalboden in der Küche gelegt zum Beispiel. Oder ein Badezimmer mit hochflorigem, hellblauem Synthetikteppich ausgelegt. George Klor’s Interior Design Sünden habe ich dem Haus ausgetrieben. Seine Landschaftsgestaltung noch nicht ganz. Ein paar langweilige Tännchen hat glücklicherweise irgendein Käfer gefressen. Und die Hecken niederzustrecken, die vor der grossartigen Aussicht standen, war meine erste Amtshandlung. Dann wäre da noch der Oleander, wobei “der Oleander” das Ausmass nicht ganz beschreibt. Wir reden von 51 Oleandersträuchen (ich hab sie gerade zum ersten Mal gezählt und bin schockiert!) und von acht grossen Eucalyptusbäumen, die hier nicht heimisch sind und saufen, was das Zeug hält. Die hätte ich nicht gepflanzt, auch wenn Twentynine Palms seltsamerweise grosse Wasserreserven hat, aber soll ich sie deswegen verdursten lassen? Jeden Sommer spiele ich mit dem Gedanken, wenn eine Wässerungsrunde mindestens 90 Minuten dauert. Und das drei Mal die Woche. Wenn ich dann noch täglich eine Stunde Joggen miteinberechne, bleibt für Arbeit keine Zeit mehr. Ganz zu schweigen von zweieinhalbstündiger Sonneneinwirkung. Was mich auf die Idee gebracht hat, das eine mit dem andern zu kombinieren. So jogge ich nun also jeden zweiten Tag mit dem Gartenschlauch von Baum zu Strauch und jogge dann an Ort bis das Sandbecken um den Baum mit Wasser aufgefüllt ist und ich klatschnassgeschwitzt bin. Das sieht bestimmt so richtig doof aus und fühlt sich auch so an, aber es funktioniert – zeitlich und trainingsmässig. Darum lebt man schliesslich in der Wüste, damit keiner sieht, wie dumm man tut. Nur um dann darüber zu schreiben und es in der Vorstellung der Leser noch viel doofer aussehen zu lassen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-457520155616928078?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/457520155616928078/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=457520155616928078' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/457520155616928078'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/457520155616928078'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/zeit-management.html' title='Zeit Management'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJoi2Wa-rOI/AAAAAAAAAXA/B9ROojeq6hk/s72-c/DSCF0028_1.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-1240375694718473784</id><published>2008-08-01T13:41:00.001-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:58.655-08:00</updated><title type='text'>15 Sekunden</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1W3Lwz3I/AAAAAAAAAWg/1VkU-vlOipE/s1600-h/P1060299.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1W3Lwz3I/AAAAAAAAAWg/1VkU-vlOipE/s320/P1060299.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5229652627938135922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich sitze nichtsahnend am Schreibtisch, als der Kaffee in meiner Tasse sich selbständig macht. Er schwappt von links nach rechts und zurück. Dann mache ich mich selbständig – ohne mein Zutun. Ich schwinge – als ob ich auf einer Kreuzfahrt wäre. Aber ich bin nicht auf einer Kreuzfahrt (nur über meine Leiche, mir wird auf der Fähre über den Rhein schon schlecht), ich sitze mitten in der Mojave. Absolute Stille draussen. Nichts weit und breit. Kein Baustelle, auf der ein Kran umgefallen ist. Keine Truppenübung auf der 30 Meilen entfernten Marinebasis. Erst nachdem all diese Gedankengänge auf ihren Wahrheitsgehalt abgeklopft sind, geht der Kopf dahin, wo er nicht hin will – ein Erdbeben. Verdammt, das ist ein Erdbeben. Erst mal stillsitzen, vielleicht gehts ja weg. Genau hinhören (hilft das was?). Alles schwankt. Das Haus schiebt sich als kompakte Masse auf dem Sand hin und her. Kein Krachen im Gebälk, nicht mal das leiseste Knistern. Ich schwinge mit. Mein Herz scheint stillzustehen und gleichzeitig aus der Brust zu springen. Ich halte mich am Schreibtisch (das hilft sicher nichts). Es ist ein schwerer Schreibtisch. Soll ich mich drunter verkriechen? Nein, halt. Die neuesten Forschungen sagen, man soll sich nicht unter schwere Möbelstücke ducken, sondern genau daneben. Der Tisch könnte zusammenkrachen. Aber neben ihm wird ein kleiner Freiraum entstehen, wenn alles runtergestürzt kommt. Ich sitze weiterhin wie angewurzelt auf meinem Bürostuhl. Wozu speichere ich das Wissen um den sichersten Ort, wenn ich es nicht anwende? Wahrscheinlich weil ich nicht glauben kann, dass dies “The Big One” sein könnte. Zum Glück habe die Risse des letzten Erdbebens noch nicht repariert, denke ich noch. Dann ist Ruhe. Ich warte auf die Aftershocks. Sind sie real oder spielen sie sich nur in meinem Kopf ab? Egal. Seekrank bin ich so oder so. Noch immer halte ich mich am Schreibtisch fest.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-1240375694718473784?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/1240375694718473784/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=1240375694718473784' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1240375694718473784'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/1240375694718473784'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/15-sekunden.html' title='15 Sekunden'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1W3Lwz3I/AAAAAAAAAWg/1VkU-vlOipE/s72-c/P1060299.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4727388902720608414</id><published>2008-08-01T13:38:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:58.977-08:00</updated><title type='text'>Schlangengrube</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1BA6yDpI/AAAAAAAAAWY/OV65c7KbxJs/s1600-h/P1030154.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1BA6yDpI/AAAAAAAAAWY/OV65c7KbxJs/s320/P1030154.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5229652252594146962" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie entschuldigen, dass ich Ihnen hier kein Photo der Klapperschlange präsentiere, die mir vor ein paar Tagen beim Joggen über den Weg gelaufen ist. Oder besser gesagt ich ihr. Die Geistesgegenwart, mein Handy zu zücken und abzudrücken, hat mir gefehlt. Ich gebs ja zu, im Hochsommer zu nah bei den Felsen hinter dem Haus laufen zu gehen, ist eine Idee, von der ich allen meinen Besuchern abrate. Und es dann trotzdem selber gedankenlos tue. Eine fette Schlange wars, so viel habe ich gesehen. Und laut geklappert hat sie auch. Das nehme ich zumindest an, denn das war genau das Problem – ich hatte Justin Timberlake’s “Damn Girl” im Ohr statt die akustische Warnung der Schlange. So schnell bin ich noch nie nach Hause gelaufen. Auch das ein Fehler, schliesslich sollte man sich vor einer Schlange nicht abrupt bewegen. Das Maschendraht-Tor zur Einfahrt hab ich sorgfältig zugemacht, im vollen Bewusstsein, wie lächerlich sowas in Sachen Schlangenbekämpfung ist. In den sieben Jahren hier draussen, habe ich erst zweimal eine Schlange nah beim Haus gesehen, beide harmlos. Bei meinen Nachbarn hingegen ist das anders. Grad vor zwei Wochen hat sich eine Klapperschlange genau vor der Eingangstür gesonnt, sagt Sandy. Glücklicherweise habe ich sie vom Küchenfenster aus gesehen und nach Dan gerufen. Der hat den Schlüssel zum Waffenschrank gezückt, die Pistole rausgeholt und das Ding durchs Fliegengitter hindurch erschossen. Dan zeigt mir stolz das Loch im Gitter. Sag ihr, was dann passiert ist, drängt Sandy. Ich schaue Dan fragend an. Nein, sagt er zu Sandy, sie mag sowas nicht hören. Was denn, frage ich blöderweise nach. Ich hab die Schlange in die Abfalltonne geworfen und den Deckel geschlossen wegen den Kojoten. Später habe ich gesehen, dass das Ding explodiert ist in der Hitze. Explodiert??? Die beiden haben zwar einen Hang zum Übertreiben - mich verfolgt der Gedanke trotzdem. Und Sie nun auch.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4727388902720608414?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4727388902720608414/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4727388902720608414' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4727388902720608414'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4727388902720608414'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/08/schlangengrube.html' title='Schlangengrube'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SJN1BA6yDpI/AAAAAAAAAWY/OV65c7KbxJs/s72-c/P1030154.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-362952651232886029</id><published>2008-07-17T11:25:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:59.174-08:00</updated><title type='text'>Mehr ist mehr</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-PDgaenMI/AAAAAAAAAWQ/LFBN5RTXfiU/s1600-h/vincentbigsky.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-PDgaenMI/AAAAAAAAAWQ/LFBN5RTXfiU/s320/vincentbigsky.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224051383176436930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Zuerst ist Vielplatzhaben ein Wunsch. Dann ein Ereignis. Dann eine Gewohnheit. Und dann einengend. Denn hat man sich erst mal an viel Platz gewöhnt, was ziemlich schnell geht, gibts kein Zurück. Alles was weniger ist als viel, ist zuwenig, zu eng. So geht es mir wenigstens, nun, da ich seit fast acht Jahren unter einem grossen Himmel und mit unendlicher Fernsicht lebe. Es macht Spass, Stadtkinder zu beobachten, deren Welt sich auf einen Schlag vervielfacht, wenn sie zu Besuch kommen. Manche stolpern fast über die Weite, ihr Gang wird unsicher, wenn kein rettender Zaun oder ein Möbelstück in Griffnähe ist. Andere versuchen, den Raum in Besitz zu nehmen, indem sie wie wild rumrennen, bis sie todmüde ins Bett sinken. Sogar die kleinsten Kinder sind vom Himmel hier draussen fasziniert; der Mondaufgang ist ein Ereignis, und Sterne kommen in ihrer Welt in dieser Deutlichkeit sonst nur in Kinderbüchern vor. Man könnte denken, Hans-guck-in-die-Luft sei nicht eine Figur aus Struwwelpeter, sondern hier draussen in der Mojave erfunden worden. Apropos viel Platz – da fällt mir doch gerade ein, dass ich Ihnen schon lange nicht mehr vorgejammert habe, dass ich zwar viel Platz, aber keinen Swimming Pool habe. Es ist heiss, Abkühlung würde mir gut tun. Vor zwei Jahren, ich erinnere mich genau, haben wir, Sie und ich, in dieser Kolumne abgemacht, dass Sie mir einen Pool spendieren, falls Sie im Lotto gewinnen. Nun mal Hand aufs Herz, niemand von Ihnen hat in der Zwischenzeit im Lotto gewonnen? Das kann fast nicht sein. Es würde mich sehr enttäuschen, wenn ich erfahren müsste, dass jemand von Ihnen mich um meinen rechtmässigen Anteil an Ihrem Gewinn betrogen hätte. Ich werde schon aufpassen, dass die kleinen Kinder nicht reinfallen, versprochen. Das mit dem vielen Platz ist wie im richtigen Leben – es gibt immer Mehr. Eben einen schönen, grossen, tiefen, langen Swimming Pool zum Beispiel.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-362952651232886029?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/362952651232886029/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=362952651232886029' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/362952651232886029'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/362952651232886029'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/07/mehr-ist-mehr.html' title='Mehr ist mehr'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-PDgaenMI/AAAAAAAAAWQ/LFBN5RTXfiU/s72-c/vincentbigsky.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-7314505078121302670</id><published>2008-07-17T11:23:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:59.290-08:00</updated><title type='text'>Der Mond ist falsch</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OkA4NWUI/AAAAAAAAAWI/PxtfeRdgazE/s1600-h/DSC02186.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OkA4NWUI/AAAAAAAAAWI/PxtfeRdgazE/s320/DSC02186.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224050842135255362" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich suche die farbigen Pyrex Schalen aus dem Fünfzigerjahren, sage ich zum alten Mann auf dem Flohmarkt in Yucca Valley. Sein Stand ist eine der festinstallierten Hütten, er ist jeden Samstag und Sonntag hier. Der Mann dreht sich wortlos um und macht sich an einer sandigen, zerfledderten Kartonschachtel zu schaffen. Hier, ein perfektes Set von Cinderella Bowls, sagt er und streckt mir die Superstücke stolz entgegen. Ich schlage sofort und ohne zu feilschen zu. Er weiss, was er hat, und ich weiss, was ich will. Er besteht darauf, die Schalen einzeln in Zeitungspapier und dann einzeln in Plastiksäcke zu verpacken. Er sucht nach Zeitungspapier unter der Theke. Es ist etwas falsch mit dem Mond, sagt er, als er wieder hochkommt, haben Sie das auch bemerkt? Nein, nicht wirklich, sage ich etwas ratlos. Ich habe keine Ahnung von was er spricht an diesem sonnigen Sonntagmorgen. Die Mondumlaufbahn, die ist total verschoben, insistiert er. Jede Nacht etwas mehr. Da muss ich mich mal drauf achten, sage ich ausweichend. Ja, machen Sie das, ich sage Ihnen, ich kenne mich aus mit dem Mond. Ich war Wetterbeobachter in der Armee, in Japan und überall. Er macht eine weit ausladende Handbewegung, bei der ihm eine der Schalen fast aus der Hand rutscht. Seit 1954 lebe ich in der Wüste und ich liebe es, ausser damals, als ich von einem Arizona Skorpion gebissen und monatelang ausser Gefecht gesetzt wurde. Ich bin 78 und mache immer noch Gartenarbeit, falls Sie mal jemanden brauchen – Milton Gurley. Er schreibt mir seine Nummer auf das Zeitungspapier, mit dem er die letzte Schale einpackt. Das Militär, die wissen das bestimmt mit dem Mond, die sagen nur nichts. Geheimsache. Ich frage, ob ich ihn fotografieren darf, als er mir die Plastiksäcke entgegenstreckt. Er winkt ab. Zu alt und zu hässlich, lacht er. Milton Gurley, denke ich nachts, als der Mond aufgeht, sieht doch alles gut aus. Aber was weiss ich denn schon.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-7314505078121302670?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/7314505078121302670/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=7314505078121302670' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7314505078121302670'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/7314505078121302670'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/07/der-mond-ist-falsch.html' title='Der Mond ist falsch'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OkA4NWUI/AAAAAAAAAWI/PxtfeRdgazE/s72-c/DSC02186.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-4703135106037490982</id><published>2008-07-17T11:20:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:59.381-08:00</updated><title type='text'>Zwangsspass</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OJLeWV7I/AAAAAAAAAWA/LC7V6wK5jD0/s1600-h/DSC00861.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OJLeWV7I/AAAAAAAAAWA/LC7V6wK5jD0/s320/DSC00861.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5224050381123114930" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Sie hat wieder mal drauf bestanden, meine Freundin JB. Es muss sein, hat sie gesagt, du kommst oder du kriegst Minuspunkte in meinem Freundschaftsbuch. Wer will schon sowas. Warum es ausgerechnet Bowling sein muss, wissen die Götter. Und wie ein Ex-Las Vegas Showgirl zu Bowling kommt, wissen nicht mal diese. Zugegebenermassen, die Bowling Bahn in Pioneertown ist die schönste der Welt. Ein Fünfziger Jahre Relikt, perfekt erhalten, mit Original Wandzeichungen von den Disney-Zeichnern, die sich hier in der Bowlingbahn dieser Westernstadt, die als Filmset gebaut worden ist, die Zeit vertrieben haben. Du könntest mir doch endlich Line Dancing beibringen bei Pappy’s and Harriet. Ich weiss, dass in der Bar nebenan heute eine gute Band spielt. Aber davon will JB nichts wissen. Too close to home, sagt sie nur. Sie spricht nicht gern über ihre Zeit in Vegas. Dabei würden mich doch all ihre Showgirl Geschichten brennend interessieren. Und was genau passiert ist, dass sie kaum mehr darüber sprechen will. Ich führe nun ein normales Leben, sagt sie stolz, ein normales, kleines Leben hier draussen in der Wüste, dafür ist es meins. Und darum gehen wir bowlen, schick dich drein. Sie schubst mich zur Theke, wo die Bowling-Schuhe vermietet werden. Ob die wohl auch original sind, frage ich mich und versuche, mir auf keinen Fall vorzustellen, wieviel Stinkfüsse in meinem rot-blauen Paar in den letzten fünfzig Jahren gestanden haben. JB ist nun in ihrem Element. Sie bringt mir ein Bier, das hier in grossen Konfitüren-Gläsern serviert wird. Wenn ich das schon nur anschaue, kriege ich den Arm kaum mehr hoch. Aber nach ein paar fürchterlichen Runden punkte sogar ich manchmal, obwohl mein Arm sich anfühlt, als würde er ganz einfach abfallen und mit der nächsten Kugel mitrollen. Ich jammere. Oh come on, you sissy, hast du Angst, dass du morgen nicht mehr tippen kannst? This is fun, right? Alright, alright, this is fun.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-4703135106037490982?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/4703135106037490982/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=4703135106037490982' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4703135106037490982'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/4703135106037490982'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/07/zwangsspass.html' title='Zwangsspass'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SH-OJLeWV7I/AAAAAAAAAWA/LC7V6wK5jD0/s72-c/DSC00861.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5214858307429047160</id><published>2008-06-19T01:07:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:59.532-08:00</updated><title type='text'>Wüstennächte</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoUCf9sVHI/AAAAAAAAAVA/1pT6P8S0wCI/s1600-h/P1040415.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoUCf9sVHI/AAAAAAAAAVA/1pT6P8S0wCI/s320/P1040415.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213501551807321202" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Juni mag ich speziell gern in der Mojave. Es ist die Zeit, der gloriosen Sonnenuntergänge, nicht dass sie während den andern Monaten viel weniger spektakulär wären. Aber an Juni-Abenden fallen sie mehr auf. Es ist heiss, aber noch nicht verdammt heiss, so dass man sich nach draussen stürzt, wenn die Sonne hinter den Horizont fällt. Und sie fällt wirklich. Schon viele Male haben meine Gäste aus nördlicheren Gefilden das Spektakel verpasst, weil sie sich noch schnell in der Küche einen Drink holen wollten, um den Sonnenuntergang ganz besonders zu geniessen. Da stehen sie dann im warmen Sand, mit ihrem Drink in der Hand, verdutzt, dass alles schon vorbei ist. So weit südlich bricht die Nacht schneller herein als in Mitteleuropa. Bitte lassen Sie mich das nicht astronomisch erläutern, irgendwas mit schräger Achse und so. Juni ist auch die Zeit der langen Nachtessen mit vielen Freunden, wenn der plötzlich aufkommende Wüstenwind nach Sonnenuntergang – bitte lassen Sie mich das nicht wettertechnisch erläutern, irgendwas mit schneller Abkühlung der Luftmassen und so – die Schweissperlen von Hitze und Wein im Keim erstickt. Die Hunde liegen matt unter dem langen Tisch draussen und warten darauf, ob vielleicht einer der Freunde mein Verbot, die Hunde vom Tisch zu füttern, missachtet. Je nach Gästen gibts dann noch eine Partie Billiard, bei der ich absolut unzuverlässig mal gut und mal sauschlecht spiele. Rätselhaft. Wenn ich einen schlechten Abend erwischt habe, lotse ich die Gäste weg vom Billiardtisch auf die Liegestühle vor dem Haus. Da liegen wir dann, suchen nach Sternbildern, obwohl sich da niemand auskennt, starren in die Milchstrasse und gestehen uns, was wir uns wünschen, wenn wir eine Sternschnuppe sehen, obwohl das dem In-Erfüllung-Gehen der Wünsche entgegenwirken soll. In diesen Juni Nächten ist die Welt in Ordnung. Da kann auch die dickste vergebene Sternschnuppe nichts dran ändern.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5214858307429047160?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5214858307429047160/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5214858307429047160' title='1 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5214858307429047160'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5214858307429047160'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/06/wstennchte.html' title='Wüstennächte'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoUCf9sVHI/AAAAAAAAAVA/1pT6P8S0wCI/s72-c/P1040415.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>1</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5577809102156504347</id><published>2008-06-19T01:05:00.001-07:00</published><updated>2008-12-09T11:00:59.781-08:00</updated><title type='text'>In Deckung</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTml1e7ZI/AAAAAAAAAU4/ElAha2CwKhw/s1600-h/P1040692.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTml1e7ZI/AAAAAAAAAU4/ElAha2CwKhw/s320/P1040692.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213501072347164050" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Manchmal spiele ich mit dem Gedanken, Fliegen zu lernen. Eine einsame Gegend aus der Luft zu erkunden scheint mir romantisch. Wie Google Earth – aber richtig. Mit Wind im Haar und so. Oder noch besser mit einer dieser alten Leder Fliegermützen und einem weissen Seidenschal. Obwohl – den Wind zu spüren deutet wohl nicht auf besonders grosse Flugsicherheit hin. Entweder die Maschine ist steinalt und offen oder die Tür schliesst nicht richtig und man kann den Boden durch den Spalt sehen. Aber da denk ich nicht dran in meiner Phantasie. Sonst müsste ich ja noch in Betracht ziehen, dass mir so kleine Knattermaschinen Angst machen, nicht zu reden davon, wie speiübel es mir wird, wenn so ein Ding auch nur der geringsten Thermik ausgeliefert ist. Flugstunden sind billiger hier als in Europa, reibt mir Tucker Johns immer wieder unter die Nase. In Schweden kann sich das niemand leisten, sagt er absichtlich falsch, um mich mit der hier gängigen Verwechslung von Schweden und Schweiz zu ärgern. Er ist ein pensionierter Marine, ein Elitesoldat, der in Twentynine Palms hängengeblieben ist, Häuser verkauft und Flugstunden gibt. Da im Makler Business derzeit nichts läuft, versucht er, Leute zur Fliegerei zu nötigen. Tucker Johns ist mindestens siebzig und mit old-school Lässigkeit bewaffnet. Ich hab ihn noch nie ohne seine Westernstiefel gesehen, und seine Fliegerbrille scheint noch original aus den Siebzigern zu stammen. Ach komm, dann kannst du zum Mittagessen nach Cal-Nev-Ari fliegen, sagt er, da gibts ein Restaurant mit eigener Landebahn. Oder du kannst durch den Grand Canyon fliegen, bei Sonnenuntergang. Aber ich stelle mir vor, wie ich als schrullige Alte – Lichtjahre von jetzt – die Gegend so unsicher mache, dass die Leute in ihren Häusern die Köpfe einziehen und sagen, da kommt sie wieder, die verrückte Alte, alle in Deckung. Das finde ich vielleicht die romantischste Vorstellung von allen.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5577809102156504347?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5577809102156504347/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5577809102156504347' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5577809102156504347'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5577809102156504347'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/06/in-deckung.html' title='In Deckung'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTml1e7ZI/AAAAAAAAAU4/ElAha2CwKhw/s72-c/P1040692.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-5525798777991881405</id><published>2008-06-19T01:03:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:00.103-08:00</updated><title type='text'>Frohes Sündigen</title><content type='html'>&lt;a href="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTIyw87rI/AAAAAAAAAUw/GB01hi_RSkQ/s1600-h/P1040304.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTIyw87rI/AAAAAAAAAUw/GB01hi_RSkQ/s320/P1040304.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213500560421744306" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Wenn Sie diesem Bild nun nicht abkaufen, dass es in einem abgelegenen Teil der Mojave gemacht wurde, weil ich Ihnen noch nie so ein schickes Bild gezeigt habe, dann haben Sie recht gezweifelt. Das Bild ist in Los Angeles gemacht und zwar in einem Pinkberry. Schon wenn ich dieses Wort tippe, läuft mir das Wasser im Mund zusammen, weil manchmal, ich gestehe, lasse ich die kulinarische Einöde hinter mir und schleiche mich nach LA, um zu sündigen. Zuerst esse ich dann mit meiner Freundin Lilian (nein, ich rede nicht von mir selber in der dritten Person) in einem kleinen vietnamesischen Pho Lokal in Silverlake und danach gönnen wir uns einen Besuch bei Pinkberry. Pinkberry ist ein Phänomen. Ein Glacé Phänomen. Vor wenigen Jahren bin ich zum ersten Mal beim Lesen der Los Angeles Times auf Pinkberry gestossen – Der Geschmack, der 1000 Parkbussen ausgelöst hat, sagte die Headline. Eine junge Koreanerin hatte in einem kleinen Schuppen mit Tresen und ein paar wenigen Tischen, irgendwo in Beverly Hills (klingt wie ein Widerspruch, ist aber keiner) eine so süchtigmachende Glacémischung kreiert, dass sich alle um Parkbussen foutierten. Pinkberry ist aus Yoghurt gemacht und hat viel weniger Kalorien als Eiscrème. Und der Geschmack ist irgendwie, wie soll ich sagen, schwer zu beschreiben, einfach verdammt gut. Es gibt nur drei Geschmacksrichtungen – Original, Grüntee oder Kaffee – und wer will, kann sich seinen Becher noch mit frischen Beeren anreichern lassen. Ganz LA ist mittlerweile süchtig nach Pinkberry. Und weil die Koreanerin einen Bruder mit Business School Abschluss hat, sind auch die ersten New Yorker der Sucht verfallen. Mit Hilfe von Starbucks wird derzeit expandiert - wie Pilze spriessen die Dinger aus dem Boden. Vielleicht gibts ja sogar bald hier oben einen Pinkberry. 130 Meilen ist bei den heutigen Benzinpreisen zwecks Genuss doch etwas weit. But hey, I’m doing it. Und ja, das ist es Wert.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-5525798777991881405?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/5525798777991881405/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=5525798777991881405' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5525798777991881405'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/5525798777991881405'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/06/frohes-sndigen.html' title='Frohes Sündigen'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://4.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoTIyw87rI/AAAAAAAAAUw/GB01hi_RSkQ/s72-c/P1040304.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-794735865431431429</id><published>2008-06-19T00:59:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:00.280-08:00</updated><title type='text'>Ekel und Abscheu</title><content type='html'>&lt;a href="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoSupuYtPI/AAAAAAAAAUo/rfm24ZD9sf8/s1600-h/P1050615.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoSupuYtPI/AAAAAAAAAUo/rfm24ZD9sf8/s320/P1050615.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5213500111318463730" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Tote Tiere – nicht mein Spezialgebiet muss ich zugeben. Auch nach sieben Jahren in der Wüste kann ich noch keinen toten Vogel und keine tote Maus wegschaffen, nicht mal mit einer Schaufel, ohne hinzusehen. Das ekelt mich ganz abscheulich an. So, dass ich im Haus eingesperrt bin, wenn mir meine Hunde ein “Geschenk” auf die Matte gelegt haben. Ich hasse Geschenke. Ich rufe den Nachbarsjungen an, besteche ihn mit Geld und lasse ihn die Drecksarbeit machen. Einmal habe ich Little Dan für das Wegräumen eines Hasen mit durchgebissener Kehle fünf Dollar bezahlt. Seither liebt er meine Geschenke. Fünf Dollar pro Minute, das kriegt Little Dan sonst nirgendwo. Letzthin musste ich ihn wieder anrufen. Es war bereits dunkel und ich konnte das Haus nicht verlassen. Auf der Matte lag schon wieder so ein kaputter Hase. Ich hatte die Tür rasant geöffnet, schon etwas spät dran, um Freunde zum Nachtessen zu treffen, und mein Schwung wurde abrupt gestoppt. Ich konnte nicht genau hinsehen. Ein lebloses Bündel mit Pfoten, aufgebissen, das war alles, was ich sah. Mein Appetit war verflogen. Eigentlich hätte ich das Nachtessen gleich absagen können. Mit dem grössten Plastiksack, den ich finden konnte,  wartete ich an der Seitentür bis Little Dan mit seinem lächerlich kleinen Motorrad angetuckert kam. Deine Hunde fangen viele Hasen in letzter Zeit, sagte Little Dan freudestrahlend und nahm mir den Plastiksack aus der Hand. Ich versteckte mich im Haus. Bis ich Little Dan lachen hörte. Er konnte sich draussen kaum mehr einkriegen vor Lachen. Ich öffnete die Tür einen Spalt breit. Er hielt mir den Hasen vors Gesicht. Ich schreckte zurück. Es ist ein Plüschhase, stiess er zwischen zwei Lachsalven hervor. Ein Plüschhase – ich werde auch nur noch blöder. Die Hunde müssen das Ding irgendwo in der offenen Wüste gefunden und heim geschleppt haben. Die fünf Dollar habe ich Little Dan trotzdem gezahlt. Schweigegeld.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-794735865431431429?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/794735865431431429/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=794735865431431429' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/794735865431431429'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/794735865431431429'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/06/ekel-und-abscheu.html' title='Ekel und Abscheu'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://3.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SFoSupuYtPI/AAAAAAAAAUo/rfm24ZD9sf8/s72-c/P1050615.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2381377381204829550</id><published>2008-05-27T16:24:00.003-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:00.469-08:00</updated><title type='text'>Totengräber</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyYaU01rUI/AAAAAAAAAUg/uCRCK6dmvKU/s1600-h/DSCF0011.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyYaU01rUI/AAAAAAAAAUg/uCRCK6dmvKU/s320/DSCF0011.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205202847367802178" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Und damit meine ich ausgraben, nicht eingraben. Schliesslich ist das hier Death Valley – es gibt keinen geeigneteren Ort, um nach Leichen zu graben. Es geht nicht um irgendwelche Leichen. Es geht um von Charles Manson und seiner Family verbuddelte Leichen. Der Manson Clan hat sich 1969 nach der Ermordung von Sharon Tate in Hollywood auf der unzugänglichen Barker Ranch verschanzt. Und seither gibt es Gerüchte, dass hier mehr Opfer verscharrt seien. Genährt worden sind sie in letzter Zeit von einem Hund namens Buster. Buster gehört Detective Paul Dostie, und Buster mag gewisse Stellen auf der Barker Ranch ganz besonders. I smell dead people, hat er gewedelt und Paul Dostie hat eine Schar von Experten gerufen, um das Gerücht ein für alle mal zu beerdigen oder eben nicht. Mein Ruf steht auf dem Spiel, wenn wir nichts finden, hat Dostie im Vorfeld gesagt. Und dann haben sie gegraben. Tagelang. Bei 37 Grad im Schatten, den es nicht gibt im Death Valley. Archäologen, Anthropologen und forensische Experten aus Utah haben sich mit Radar, Magnetometer, Laser und einem speziellen blauen Licht, das Knochen in grosser Distanz zum Leuchten bringt, ins Zeug gelegt. Die erste Patronenhülse, die gefunden wurde, erhöhte die Erwartungen. Das Ganze war ein gefundenes Fressen für die Medien, welche im Vorfeld und während dem Grossen Graben dauernd live dabei waren. Aber nach der ersten Patronenhülse war es lange still. Dann ein paar Knochen – die eines kleinen Tieres. Die vielen High-tech Spielsachen erwiesen sich als nutzlos. Sie haben zur allgemeinen Enttäuschung auch Ameisenberge, Rattennester, Wurzeln und magnetische Steine angezeigt. Auf Busters Nase wird sich so schnell niemand mehr verlassen. Und Rock Novak, der Besitzer eines kleinen Ladens in der Geisterstadt Ballarat, wird wohl auf seiner extra georderten Grosslieferung von Charles Manson T-Shirts sitzen bleiben. Viel Sand um Nichts.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2381377381204829550?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2381377381204829550/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2381377381204829550' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2381377381204829550'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2381377381204829550'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/05/totengrber.html' title='Totengräber'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyYaU01rUI/AAAAAAAAAUg/uCRCK6dmvKU/s72-c/DSCF0011.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8298789040069142851</id><published>2008-05-27T16:17:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:00.681-08:00</updated><title type='text'>Goldsucher</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyX9k01rTI/AAAAAAAAAUY/VZYZVljuDjg/s1600-h/P1040740.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyX9k01rTI/AAAAAAAAAUY/VZYZVljuDjg/s320/P1040740.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5205202353446563122" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Der Mann, der in Twentynine Palms hinter diesem dicken Eisenzaun wohnt, hat eigentlich einen der besten Jobs in Kalifornien. Der Job ist das pure Gegenteil von Sich-hinter-einem-dicken Eisenzaun-verschanzen. Huell Howser ist von Beruf neugierig, und er ist eine Institution. Er reist in Kalifornien umher, trifft Leute, schaut sich Kuriositäten an, spürt Geschichten auf, die noch kaum einer vorher aufgespürt hat und erzählt die am öffentlich-rechtlichen Fernsehen (tja, sowas gibts hier auch). Mit Sensationsmache hat das nichts zu tun. Ganz im Gegenteil. Die Sendung ist mit einfachsten Mitteln produziert und so schnörkellos, dass sie schon fast wieder hip ist. “California Gold” heisst sie und ist mit ihrer mittlweile siebzehnjährigen Laufzeit das längste und flächendeckendste, was je über Kalifornien produziert wurde. Huell Howser klettert sowohl zum weltbekannten Hollywood-Schild hoch in den Hügeln über, well, Hollywood, er besucht einen Friedhof, auf dem viele berühmte Filmtiere begraben sind, er portraitiert ein baskisches Restaurant in Bakersfield, mitten in der Mojave und er unterhält sich mit einem alten Mann, der sein Leben der Restauration von Photoplayern verschrieben hat – automatisierte Orgeln, die Stummfilme weniger stumm machten. Jedem Thema widmet er eine halbe Stunde. Huell Howser hat seinen eigenen Charme. Manchmal ist seine begeisterte Art nicht auszuhalten – alles interessiert ihn gleich und gleich intensiv. Und trotzdem schaue ich ihm immer wieder zu und weiss nicht, ob ich ihn schmalzig oder ein interessantes Unikum finde. Was er sicherlich ist - echt. Darum verzeihe ich ihm auch immer wieder, dass er scheinbar unvorbereitet drauflos plappert. Wenn ich das mit meinen Kolumnen machen könnte. Na ja, vielleicht finden Sie ja, dass ich das genauso tue wie Huell Howser. Hilfe, bin ich etwa schmalzig? Jedenfalls habe ich keinen Eisenzaun, er mir die Aussicht verdeckt.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8298789040069142851?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8298789040069142851/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8298789040069142851' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8298789040069142851'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8298789040069142851'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/05/goldsucher.html' title='Goldsucher'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SDyX9k01rTI/AAAAAAAAAUY/VZYZVljuDjg/s72-c/P1040740.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-8067441869639854451</id><published>2008-05-15T20:37:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:01.228-08:00</updated><title type='text'>Dollarschwäche</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SC0B-UapHRI/AAAAAAAAAUQ/FcSiQeKpgAA/s1600-h/P1050169.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SC0B-UapHRI/AAAAAAAAAUQ/FcSiQeKpgAA/s320/P1050169.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5200815314826763538" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Nun kommen sie wieder in Scharen, die Ausländer. Vergessen sind die Schwüre, dass man während der Regentschaft von George W. Bush keinesfalls amerikanischen Boden betreten werde. Vergessen die Verachtung vor dem amerikanischen Marken-Imperialismus. Wenn die Marken billig genug zu erstehen sind – wer kümmert sich dann schon um Weltanschauliches. Rein gar niemand, muss ich annehmen, wenn ich bei den Outlet-Stores vorbeifahre, die kurz vor Palm Springs mitten in die Wüste gebaut sind. Outlet-Stores sind Markentempel, die etwa hundert Meilen ausserhalb der grossen Metropolen an den wichtigen Ausfallstrassen aus dem Bodem spriessen und die Reisenden von ihrem Weg abbringen, ohne die viel teureren Läden in den Städten zu konkurrenzieren. Calvin Klein, Ralph Lauren, Levi’s, Kenneth Cole, DKNY, aber auch Prada, Armani und Gucci sind vertreten, um nur ein paar wenige zu nennen. Das Mecca der Shopping-Touristen aus aller Welt hat trotz Rezession Hochkonjunktur. Ganze Busladungen voll Markenhungrigen werden von Los Angeles hier rausgefahren, alle mit dem grossen Portemonnaie bewaffnet. Speziell die Europäer finden nun alles billig. Spottbillig. Ich habe zwei Arten von europäischem Besuch. Diejenigen, die viel kaufen und diejenigen, die sehr viel kaufen. Letztere sind oft diejenigen, die sich erst zieren und dann spezielle Schubkraft entwickeln, wenn ich ihnen sage, wer unserer gemeinsamen Freunde hier wieviel eingekauft hat und dass ich beispielsweise für neue Adidas-Turnschuhe nie mehr als 30 Dollar ausgebe. Wenn die Schamgrenze mal überwunden ist, zieht es auch den shopping-resistentesten Männern den Prada-Ärmel rein. Dass man letztendlich mehr ausgibt, wenn’s billig ist, scheint niemanden zu stören. Auch mich nicht - ich begleite meine europäischen Freunde gern auf ihre Einkaufstouren. Vor lautem schlechtem Gewissen ob ihrem Kaufrausch, springt oft auch noch ein Geschenk für mich ab.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-8067441869639854451?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/8067441869639854451/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=8067441869639854451' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8067441869639854451'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/8067441869639854451'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/05/dollarschwche.html' title='Dollarschwäche'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SC0B-UapHRI/AAAAAAAAAUQ/FcSiQeKpgAA/s72-c/P1050169.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-929549913651102684</id><published>2008-05-09T11:09:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:01.407-08:00</updated><title type='text'>Wo wohnen Sie?</title><content type='html'>&lt;a href="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTrT714kI/AAAAAAAAAUI/VXKmrdCc7ys/s1600-h/P1040865.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTrT714kI/AAAAAAAAAUI/VXKmrdCc7ys/s320/P1040865.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198442242187321922" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Da wollte ich Ihnen doch den Bären aufbinden, dass ich im Saloon mit dem reizenden Namen “Bucket of Blood”, Kübel voll Blut also, das Tanzbein geschwungen habe. Aber den Saloon gibts nicht mehr in Holbrook, Arizona und demzufolge taugt er auch nicht als Kolumnenfoto. Nur das Strassenschild zeugt noch von der wirklich wilden Wildwest-Vergangenheit der Gegend. Seit ich es gesehen habe, wünsche ich mir, ich könnte, die Frage nach meiner Adresse mit “6905 Kübel voll Blut” beantworten. Wenn das kein Konversations-Kickstart ist. Aber eben. Der aufgebundene Bär hätte sich auch nur den Namen des Saloons bezogen, ich schwörs, nicht auf die Tatsache, dass ich wirklich und leibhaftig in einem Saloon den Arizona Two-Step gelernt habe, nicht zu verwechseln mit dem Texas Two-Step, obwohl mir niemand sagen konnte, wie sich die zwei Western-Tänze unterscheiden. Eines Sonntagmorgens hatte mich mein Freund Mitch angerufen und mir aufgeregt erzählt, dass er am Vorabend in einem Saloon die Arizona Two-Step Championship und 100 Dollar gewonnen habe. Ich wusste zwar, dass er gern tanzt, aber nicht, dass er gut tanzt und an Wettbewerben teilnimmt. Das musste ich sehen und liess mich ausführen. Zuerst tanzte er mit einigen Damen vor wie’s geht. Ich war begeistert. Da waren überhaupt viele, die so richtig gut waren. Was mir besonders gefiel: sie waren alt, jung, dünn, dick, schön und weniger schön und es spielte keine Rolle. Alte Rednecks und junge Skater schoben und drehten ihre Girls zu den Countryhits des Tages - was der Tanzboden hergab. Es zählte nur, wer den richtigen Hüftschwung und Spass hatte. Dann war ich an der Reihe. Ich bin der Mann, ich führe, musste Mitch ein paar Mal dezidiert sagen, als ich, schwindlig von den vielen Drehungen, in meinem eigenen Rhythmus in die falsche Richtung davontanzte. Dirty Dancing, erste Lektion. Nur ein ganz klein bisschen weniger grazil und ein paar Jahre älter. Who cares.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-929549913651102684?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/929549913651102684/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=929549913651102684' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/929549913651102684'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/929549913651102684'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/05/wo-wohnen-sie.html' title='Wo wohnen Sie?'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://1.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTrT714kI/AAAAAAAAAUI/VXKmrdCc7ys/s72-c/P1040865.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry><entry><id>tag:blogger.com,1999:blog-9097334148846081403.post-2626927015346340950</id><published>2008-05-09T11:05:00.000-07:00</published><updated>2008-12-09T11:01:01.645-08:00</updated><title type='text'>Dann halt nicht</title><content type='html'>&lt;a href="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTOj714jI/AAAAAAAAAUA/XaCjbnOUiJw/s1600-h/P1010234.jpg"&gt;&lt;img style="float:left; margin:0 10px 10px 0;cursor:pointer; cursor:hand;" src="http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTOj714jI/AAAAAAAAAUA/XaCjbnOUiJw/s320/P1010234.jpg" border="0" alt=""id="BLOGGER_PHOTO_ID_5198441748266082866" /&gt;&lt;/a&gt;&lt;br /&gt;Ich habe Platz. Viel Platz und viel Sonne. Also liegt der Gedanke nah, beides zu nutzen und ausser Kakteen noch etwas anderes, Essbares anzupflanzen. Dachte ich zumindest. Das muss gehen, auch wenn der Boden sandig ist. Schliesslich serviert das Twentynine Palms Inn hervorragendes Gemüse aus eigenem Anbau. Der Garten liegt hinter dem Hotel, gleich neben der Oase. Papiertüten dienen als Vogelscheuchen. Der Garten ist nach Chemehuevi Prinzipien angelegt, dem Indianerstamm, der hier ursprünglich ansässig war. Und die müssen was von Gartenbau in der Wüste verstanden haben. Nicht wie ich, denn bei mir geht gar nichts. Oder wenigstens nicht lange. Erst habe ichs mit Küchenkräutern versucht. Schnittlauch, Basilikum, Rosmarin. Rosmarin ist das einzige, was übrig geblieben ist. Den fressen die Hasen nicht – leider, muss ich schon fast sagen, denn der wuchert nun wie Unkraut. Aber roh würde ich Rosmarin auch nicht knabbern wollen – zu strauchig im Geschmack. Auch mein Neuanbau in Töpfen auf der Mauer rund um die Veranda hat nicht lange funktioniert. Da kamen zwar die Hasen nicht ran, dafür aber die Mäuse, was ich als persönliche Beleidigung genommen habe. Danach habe ich eine grosse Kiste gebaut, rund um Salat, Kürbis und Zucchini, und mit Netzen abgedeckt. Netze, die für alle Nager weit und breit eine perfekte Hangel dargestellt haben. Dann bin ich für ein paar Tage weggefahren und habe vergessen, dem Nachbarsjungen zu sagen, er soll wässern. Was noch nicht abgefressen war, war danach verdörrt. Man soll dem Land nichts aufzwingen, was da nicht sein will, habe ich mich über meinen fehlenden grünen Daumen hinweggetröstet. Dabei hatte ich mir das so schön vorgestellt, wie ich in der Abendbrise eine riesige Schüssel Salat ernte und mit Freunden auf der Veranda sitze, während das Steak auf dem Grill brutzelt. Nun fahre ich halt in der Abendbrise zum Supermarkt und kaufe den verdammten Salat.&lt;div class="blogger-post-footer"&gt;&lt;img width='1' height='1' src='https://blogger.googleusercontent.com/tracker/9097334148846081403-2626927015346340950?l=liliscoyotecorner.blogspot.com' alt='' /&gt;&lt;/div&gt;</content><link rel='replies' type='application/atom+xml' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/feeds/2626927015346340950/comments/default' title='Post Comments'/><link rel='replies' type='text/html' href='http://www.blogger.com/comment.g?blogID=9097334148846081403&amp;postID=2626927015346340950' title='0 Comments'/><link rel='edit' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2626927015346340950'/><link rel='self' type='application/atom+xml' href='http://www.blogger.com/feeds/9097334148846081403/posts/default/2626927015346340950'/><link rel='alternate' type='text/html' href='http://liliscoyotecorner.blogspot.com/2008/05/dann-halt-nicht.html' title='Dann halt nicht'/><author><name>Liliane Lerch</name><uri>http://www.blogger.com/profile/12498780695938784706</uri><email>noreply@blogger.com</email><gd:image rel='http://schemas.google.com/g/2005#thumbnail' width='16' height='16' src='http://img2.blogblog.com/img/b16-rounded.gif'/></author><media:thumbnail xmlns:media='http://search.yahoo.com/mrss/' url='http://2.bp.blogspot.com/_yTUFtBmWfJU/SCSTOj714jI/AAAAAAAAAUA/XaCjbnOUiJw/s72-c/P1010234.jpg' height='72' width='72'/><thr:total>0</thr:total></entry></feed>
